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2.53.001-014
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2.53.001
das ontologische argument oder das relationale argument(a) sind zwei gültige zugangsweisen, die das individuum als ich autonom wählen kann, wenn es, sein genosse eingeschlossen, seine existenz lebt. Als positionen des individuums als ich und seines genossen sind das ontologische argument oder das relationale argument vorstellungen des genossen und des individuums als ich, jeder für sich, die sich als gegensätze wechselseitig ausschliessen, als begriffe aber ein widerspruch sind(b). Mit ihrer entscheidung, entweder für das ontologische argument oder für das relationale argument, haben das individuum als ich und sein genosse, absolut sich selbst bindend, jeder für sich, festgelegt(c), wie ihre zugangsweise zur welt, das ganze in seinen teilen, sein soll, entweder in der perspektive der teile oder in der perspektive des ganzen(d). Welche perspektive die richtige perspektive(e) ist, das ist eine nicht_entscheidbare frage, die aber das individuum als ich und sein genosse, jeder für sich, pragmatisch beantworten, sich autonom für das eine oder das andere entscheidend(f).
 
In der erfahrung ist die klare logische unterscheidung der beiden weltzugangsweisen nicht eindeutig. Weil das individuum als ich und sein genosse eine perspektive behaupten, entweder das relationale argument oder das ontologische argument, ist jede aussage, das ist eine position, über das ganze, das sein, oder über die teile, die daseienden dinge der welt, relativ zu jeder aussage des jeweils anderen über dasselbe daseiende ding der welt. Für das individuum als ich und seinem genossen ist es nicht_möglich, die teile der welt oder die welt, das ganze, in ihrem vollen umfang zu umfassen, aber sie haben die welt als das ganze oder die welt in ihren teilen immer präsent, im blick des jeweils anderen moments. Das relationale argument löst das problem auf mit dem schema des trialektischen modus, das die bestimmung dessen kenntlich macht, was die beiden relationierten momente in raum und zeit als dieses oder als jenes sind, verortet im dritten moment, das als das ausgeschlossene dritte moment kein moment der bestimmten relation sein kann. In der setzung der relation, geleistet vom individuum als ich oder seinem genossen, ist das jeweils andere moment präzis bestimmt, aber diese bestimmung, valide im sinn des wahrheitsbegriffs, ist gültig nur im horizont des jeweils dritten moments, das als das ausgeschlossene dritte moment selbst ein moment einer anderen relation ist, die das individuum als ich mit der gleichen verbindlichkeit setzen kann. Das problem ist die relation: ontologische_argument<==|==>relationale_argument, die ihre bestimmung im horizont des dritten moments hat, das in der relation aber das ausgeschlossene dritte moment ist, nämlich das individuum als ich(g).
 
Der schein besteht, dass die problematische relation: ontologische_argument<==|==>relationale_argument, für sich ein ding der welt, interpretiert wird, als sei es ein daseiendes, das dem sein emaniert ist und als ding der welt bestimmt sei, den bezug auf das subjekt dieser relation ausschliessend(h). In der synthetisierenden reflektion ist die ausblendung des dritten moments im schema des trialektischen modus nicht_möglich, damit ist auch ausgeschlossen, dass die welt als das ganze abschliessend erklärt werden könnte, sei es in der perspektive des ontologischen arguments, das ist die tradition, sei es in der perspektive des relationalen arguments, das ist die kritik dieser tradition(i), aber jede interpretation der welt ist gültig, auch dann, wenn diese erklärung reduziert ist auf das wissen, fundiert entweder im ontologischen argument oder im relationalen argument.
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(a)
die theorie, dass die erklärung der welt mit einer dichotomie bewerkstelligt werden solle, ist im horizont der tradition angreifbar. Die annahme, es könne nur zwei, einander ausschliessende zugangsweisen zur welt geben, als begriff einander ausschliessend, als phänomene aber in gegensätzen miteinander kompatibel, ist andernorts immer wieder der gegenstand der analyse und der synthetisierenden reflexion gewesen. Das sind verstreute elemente, die in einem bild sich zusammen fügen(01).
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(01)
//==>INDEX//Register: stichworte: ontologische argument und relationale argument.         (a)<==//
(b)
die strikte unterscheidung: widerspruch(logik) und gegensatz(erfahrung), ist zu beachten. Zur differenz: gegensatz oder widerspruch, andernorts mehr(01).
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(01)    //==>INDEX//Register: stichworte: gegensatz und widerspruch.             (b)<==//
(c)
das sich entscheiden ist eine handlung und damit ist die unterscheidung: das ontologische argument oder das relationale argument, im horizont der religionen verortet. Die analogien sind frappierend, aber die entscheidung, entweder für/gegen das relationale argument, oder gegen/für das ontologische argument, das eine gegen das je andere, ist ein rationaler akt, der, dem ondit entgegen, nicht die glaubenentscheidung ist, die in den religionsgemeinschaften gefordert wird, aber, das resultat des rationalen akts des sich entscheidens ist eine entscheidung, mit der das individuum als ich und sein genosse, jeder für sich, ihren glauben an etwas manifest machen; denn die feststellung des gründenden grundes ist eine handlung des glaubens und keine des wissens. Dieser glaube des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, sich entscheidend für ein bestimmtes teil in der welt, ist der gründungsakt ihres wissens über die dinge der welt.         (c)<==//
(d)
die alternative ist: entweder der blick geht von den teilen auf das ganze oder vom ganzen auf die teile - tertium non datur(01). Das, was in der perspektive der logik entschieden ist, das ist in der perspektive der erfahrungen streitig und jeder entscheidet sich autonom für das eine oder das andere. Das problem ist, dass die klare trennung, gesetzt in der logik, nicht in raum und zeit realisierbar ist, weil das individuum als ich und sein genosse, eingeschlossen in raum und zeit, zwischen den polen: 1 und 0, oder den momenten: teil und ganzes, oszillieren, jeder für sich in der spannung zwischen 0 und 1. Das ontologische argument, widerspruchsfrei in seiner logik, scheidet aus, weil dieses argument in seiner position beweisbar falsch ist(02), das relationale argument, in seiner position pragmatisch´gehändelt, ist in seiner fülle schliessend nicht realisierbar, weil in raum und zeit kein ende eindeutig fixierbar ist(03) und alles tun des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, ist "stückwerk" im ganzen der welt(04). Für das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, ist weder das eine noch das andere in seiner theoretischen "reinheit" erreichbar.
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(01)
das problem ist konkret präsent in der frage: gibt es einen gott oder nicht?. Diese frage ist in der struktur der gegebenen antworten nicht_entscheidbar(*1).
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(*1)
Richter,Ulrich: Gibt es gott? - nein und ja! 022:gottesbeweis. /bibliographie //==>argument: 2.92.015.
(02)   a.a.O, arg.: 2.2.003.
(03)
dem individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, sind in der erfahrung viele grenzen präsent, mithin auch endpunkte, aber keiner dieser grenzpunkte kann eindeutig als das ende identifiziert werden, und der tod scheidet als möglichkeit aus, weil mit dem tod des individuums, das ein ich gewesen war, seine welt nicht mehr existent sein kann, und was der tod sonst noch sein könnte, das sind reflexionen der nachlebenden, die ihr leben führen, das nichterklärbare in erklärungen, das sind positionen, handhabbar machend.
(04)
den gedanken Karl.R.Popper's, alles sei stückwerk, nehme Ich in seiner illustrierenden form auf, teile aber nicht seine theoretische begründung(*1).
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(*1)  //==>INDEX//Register: stichwort: Popper,K.R.         (d)<==//
(e)
die unterscheidung: richtig oder falsch, ist zu beachten. Im kern ist es ein problem der termini. Die ontische unterscheidung: wahr/falsch, hat eine andere funktion als die logische unterscheidung: richtig/falsch,(01). Darüber andernorts mehr(02).
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(01)
die konventionelle unterscheidung: wahr/falsch, gebraucht in der logik, wird nicht infrage gestellt, weil im procedere der mathematik klar wird, was gemeint ist. Das problem besteht nur dann, wenn die argumentation den klar begrenzten bereich der logik/mathematik verlassen hat.
(02)
//==>INDEX//Register: stichworte: wahr, unwahr, richtig und falsch.         (e)<==//
(f)
im relationalen argument wird strikt unterschieden: autonomie oder freiheit,(01). Im jargon ist es eine schlechte praxis, die begriffe: freiheit und autonomie, unterschiedslos zu gebrauchen. Die autonomie des individuums, das sich als ich bildet, ist die bedingende setzung des individuums als ich, wenn es seine bürgerlichen freiheiten(02) mit und gegen den genossen geniessen will. Der freie bürger handelt autonom, der autonom handelnde bürger muss seine (bürgerlichen) freiheiten vom mitbürger, dem jeweils anderen, einfordern und behaupten(03).
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(01)   //==>INDEX//Register: stichworte: autonomie und freiheit.
(02)   //==>INDEX//Register: stichwort: bürgerliche freiheiten.
(03)   die freiheitsdebatte ist hier nicht zu führen.         (f)<==//
(g)     //==>arg.: 2.52.009.         (g)<==//
(h)
in analytischer absicht kann das analysierende subjekt ausgeblendet werden, aber im argument, mit dem die resultate der analyse zusammengefasst sind, bleibt das individuum als ich, das subjekt der analyse, präsent, wenn es seine analytisch gewonnenen resultate in der synthese der argumente, vollzogen im diskurs, reflektiert.         (h)<==//
(i)
d'accord, in der tradition der philosophie dominiert das ontologische argument. Ihre vertreter aber sind der irrenden meinung, dass mit der berufung auf das sein, das ganze, auch ihre teilhabe an der macht, immer ein teil im ganzen, absolut gesichert sei. Zwar macht der verweis auf das sein eindruck, aber dieser verweis ist exakt das dementi der faktischen macht, weil mit dem verweis ein daseiendes moment gesetzt ist, an dem die macht sich erweisen kann und scheitern muss(01). Im relationalen argument ist die kritik am sein dann real, wenn ein ding der welt mit einer relation gesetzt ist, das als das kritische moment kein teil der macht sein kann. Die setzung dieser relation, ein teil im ganzen, ist real bestimmt im horizont des ganzen, eben das sein, dem die setzung als ein daseiendes emaniert ist. Das argument scheint in sich zu kreisen, aber diesem zirkel in der theorie kann das individuum als ich sich nicht entziehen, wenn es pragmatisch eine auflösung realisiert(02).
 
Das, was die rationalität in der gesellschaft in wirkung hält, das ist das freie spiel der möglichen perspektiven auf das gemeinsame objekt des interesses, das zwischen dem individuum als ich und seinem genossen streitig sein kann oder ist.
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(01)
die fragen der macht sind hier nicht zu erörtern(*1).
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(*1)   //==>INDEX//Register: stichwort: macht.
(02)
zum problem des zirkelarguments andernorts mehr(*1).
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(*1)   //==>INDEX//Register: stichwort: zirkelargument.       (i)<==//         /2.21.013/(a)/ subtext<==//  
2.53.002
der individuelle impuls(a) ist im relationalen argument der "blinde" fleck im system. Das bild der quelle als metapher nutzend, kann der individuelle impuls als der ort identifiziert werden, wo dem individuum als ich, in seinem forum internum agierend, alle elemente zufliessen, die als dinge der welt teile seiner welt sind, und von denen das individuum als ich, sein leben lebend, ein ding der welt festgelegt hat als den gründende grund seiner existenz, gefasst in einer autonomen entscheidung, die, dem raum und der zeit enthoben, vom individuum als ich in jedem moment seiner gelebten gegenwart(b) revidiert und neu fixiert werden kann. Der individuelle impuls ist das moment(c), aus dem das individuum als ich seine vorstellungen schöpft, mit denen es die ordnung seiner existenz regeln will, so, wie die ordnung seiner welt geregelt sein soll. Auf dieses moment, gelebt vom individuum als ich in seinem forum internum, hat der genosse keinen zugriff(d), und wenn der genosse behauptet, er hätte diesen zugriff, dann erscheint der individuelle impuls als ein ding der welt, so wie jedes andere ding der welt auch, beliebig auszutauschen und manipulierbar auf dem forum publicum(e).

Mit dem terminus: der individuelle impuls, ist die vorstellung bezeichnet, über die das individuum als ich nur für sich "macht"(f) hat. In seinem forum internum ist dem individuum als ich alles möglich, aber nur einen teil der möglichkeiten kann das individuum als ich real fassen, dann, wenn es seine vorstellungen als das "geheimnis" auf dem forum publicum entäussert und diese vorstellungen, objekt geworden, kann der genosse aufgreifen und mit/gegen das individuum als ich weiterentwickeln(g).
 
Jede beschreibung des individuellen impulses ist vage, weil das, was im forum internum sich ereignet, nur mit den kategorien beschrieben werden kann, die auf dem forum publicum gültig sein können(h).
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(a)
//==>INDEX//Register: stichwort: der individuelle impuls.         (a)<==//
(b)
die festlegung ist zu beachten, dass die kategorien: raum und zeit, im forum internum nicht gültig sind, gleichwohl die vorstellung von raum und zeit auf dem forum publicum das fundierende moment ist. Mit dieser festlegung ist eine differenz gesetzt, die nicht nivelliert werden darf. Dem raum und der zeit nicht_unterworfen, kann das individuum, das sich als ich bestimmt hat, im forum internum seine vorstellungen imaginieren und immer wieder, autonom seinem individuellen impuls folgend, neu entscheiden, ob es ein element aus dem ihm zufliessenden möglichkeiten herausgreifen will, um dieses bestimmte element, den einst gefassten autonomen entschluss revidierend, zu seinem gründenden grund zu erklären(01). Das kann für das individuum als ich oder seinem genossen ein verstörender gedanke sein, dann, wenn sie dem ontologischen argument folgen. Nichts kann mehr bestand haben, auf dem das individuum als ich und sein genosse ihre welt aufbauen könnten, wenn in den imaginationen ihres forum internums die vorstellung: das sein, in sich ruhend, als fundament des denkens verflüchtigt ist. Dieser gedanke ist, alles der relativität der weltdinge zueinander anheimstellend, selbst relativ, dann, wenn das individuum als ich mit und gegen den genossen auf dem forum publicum agieren und das problem der neubestimmung der weltdinge, eingebunden in raum und zeit, reflektieren, um eine antwort zu finden auf die frage, ob es zweckmässig sei, den geltenden grund durch einen anderen zu ersetzen(02). Das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, werden, rational agierend, kausal kalkulieren. Es gibt gründe, die, rational geurteilt, einen neuanfang als notwendig ausweisen können, aber es ist ein teil der erfahrung, dass das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, auf dem alten grund beharren, weil das alte vertraut ist und das neue offen.
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(01)
das ist die glaubenskrise, in die das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, gefallen ist, wenn die gesellschaftlichen bedingungen tiefgreifend verändert wurden und eine neubestimmung des selbstverständnisses notwendig geworden ist. Diese glaubenskrise kann die sternstunde sein, die jedes individuum als ich lebt, wenn es sich als ich bestimmt hat(*1).
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(*1)   die historia der konversionen ist hier nicht zu erörtern.
(02)
die sternstunde in einer existenz ist eine rare erfahrung und für die meisten menschen verläuft das leben in den von der gesellschaft gesetzen grenzen. Das ereignis ist herausragend, wenn das individuum als ich seinen gott, also den gründenden grund, wechselt, im geflecht der gesellschaftlichen zwänge aber ist das öffentlich gemachte ereignis auf dem forum publicum nicht häufig und nichts wird bekannt über das, was im forum internum jedes individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, eine imagination ist.
(b)<==//
(c)
der begriff: individuelle impuls, ist als moment eine vorstellung, mit der im relationalen argument das gefasst werden soll, was, formuliert im jargon, die "letzten" dinge sind. Das nicht_erklärbare, erscheinend als das unerklärbare in seinen vielen varianten, soll, plausibel fassbar, erklärbar gemacht werden. In dieser funktion ist jede denkbare vorstellung eines gottes möglich, den ort zu markieren, aus dem die gewissheit dem individuum als ich und seinem genossen zufliessen kann. Ich greife noch einmal die metapher: quelle, auf. Über das wasser, das der quelle noch nicht entflossen ist, kann nichts gesagt werden, aber alles ist gesagt, wenn das wasser der quelle entflossen ist.         (c)<==//
(d)
an der idee, dass der genosse kein zugriff auf das forum internum des individuums als ich haben kann, muss festgehalten werden, wenn der begriff: das_humanum, gedacht wird. Die gattung: homo sapiens, ist dadurch ausgezeichnet, dass die menschen über ein selbstbewusstsein verfügen und folglich einen raum geltend machen können, in dem sie bei sich selbst sein müssen. Diese gattung der natur wird ausgelöscht sein, wenn der genosse auf das forum internum des individuums als ich, das dem genossen der_andere ist(01), zugreifen könnte; denn, wäre dem so, dann wäre der jeweils andere das subjekt, das als der_andere autonom im forum internum des je anderen agieren würde(02). Dieser gedanke ist zwar absurd, aber der gedanke ist, gedacht im forum internum, nicht ausgeschlossen, nämlich dann, wenn das individuum als ich in seinem forum internum die welt imaginiert, so, wie sie sein könnte.
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(01)
die im relationalen argumment fundamentale unterscheidung: das_andere/der_andere, ist als verweis in die reflexion mit einzubeziehen. Die begriffe: das_andere und der_andere, und das prinzip der anerkennung des anderen als der_andere, werden andernorts erörtert(*1).
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(*1)
/==>INDEX//Register: stichworte: das_andere, der_andere, und das prinzip der anerkennung des anderen als der_andere.

(02)
das ist der kern der debatten, geführt in den sogenannten IT- kreisen. Eine maschine soll die funktion des subjekts übernehmen. Das sind imaginationen(*1), die nicht "verboten" werden können, imaginationen, die aber, wenn sie realität geworden sein sollten, der gattung: homo sapiens, keinen platz mehr in der natur einräumen können. Die geschichte des homo sapiens wäre zuende, diese geschichte hätte es dann nicht gegeben.
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(*1)
in ihrer form sind diese imaginationen utopien, die, wie jede andere utopie, im moment der gelebten gegenwart scheitern wird(+1).
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(+1)
zum begriff: utopie, und seinen phänomen en detail andernorts mehr(§1).
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(§1) //==>INDEX//Register: stichwort: utopie.         (d)<==//
(e)
die resultate dieser manipulationen können in den kriegen beobachtet werden, die die ideologen ausfechten, wenn sie dem jeweils anderen vorschreiben wollen, wie der je andere zu denken und zu leben hat. Die kriege der ideologen können aber das vorgesetzte ziel nicht erreichen, weil jedes individuum als ich in seinem forum internum frei von zwang, das soll heissen: autonom, ist, auch dann, wenn es durch die drohungen der ideologen in seinen imaginationen geängstigt wird. Erst dann, wenn die autonomie des ich real zerstört ist, könnten die ideologen behaupten, den kampf gewonnen zu haben, aber mit der vernichtung der idee: autonomie des ich, haben sie sich selbst als mensch zerstört und so das problem erledigt.         (e)<==//
(f)
das wort: macht, ist an dieser stelle problematisch, weil es auf etwas verweist, das im forum internum, angedeutet mit den termini: macht und gewalt,(01), nicht_möglich ist, die faktische macht nämlich und die gewalt, die als phänomene auf dem forum publicum allgegenwärtig sind; denn in seinem forum internum, ganz bei sich selbst, kann das individuum als ich weder macht ausüben, es hat den genossen real nicht verfügbar, noch kann es gegen den genossen gewalt üben, gleichwohl es diese gewalt in seinem denken vorstellen kann, bilder der gewalt, die nicht_real sind. Das, was in den resultaten sichtbar wird, das ist die vorstellung einer kraft, die, geschöpft aus einer quelle, real imaginiert werden kann, aber real nicht greifbar ist. Damit ist eine situation skizziert, die mit dem terminus: geheimnis, bezeichnet sein sollte. Diese geheimnisse, gedacht vom individuum als ich, werden das forum internum nicht verlassen, aber, auf dem forum publicum, vom individuum als ich entäussert, sind diese imaginationen kein geheimnis mehr, auch dann nicht, wenn die geheimnisse des je anderen hinter schloss und riegel verborgen gesetzt sind(02).
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(01)
es ist eine konvention, die termini: macht und gewalt, zu gebrauchen, aber die termini sind nicht_passend und andere termini sind nicht verfügbar. Das problem wird pragmatisch aufgelöst, mit der bestimmten auflösung ein neues problem der auslegung schaffend.
(02)   anmerkung: (g).         (f)<==//
(g)
der begriff: geheimnis, wird als gegeben vorausgesetzt(01). Im forum internum sind die geheimnisse eine besondere klasse, weil sie im orkus des vergessens verschwunden sein werden, wenn das individuum als ich gewesen sein wird, es sei, das individuum als ich hat seine imaginationen als offenbarung(02) auf dem forum publicum entäussert. In der form der entäusserung auf dem forum publicum sind die imaginationen des forum internum keine geheimnisse mehr, weil sie als phänomene, fixiert in bestimmten texten, immer der interpretation des genossen oder der auslegung durch das individuums als ich in raum und zeit unterworfen sind, fixpunkte des interesses(03).
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(01)
auf die einschlägigen lexika ist zu verweisen. Im Historischen Wörterbuch der Philosophie findet sich nur das stichwort: geheimwissenschaft, das auf den okkultismus in der philosophie hinweist(*1). Assoziationen sind möglich, aber sie führen nicht weiter. Die phänomene des okkulten werden auf dem forum publicum verhandelt.
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(*1)
Historisches Wörterbuch der Philosophie. Stichwort: Geheimwissenschaft. Bd.3, sp.146. /bibliographie //==>argument: 2.92.011
(02)
es heisst, dass geheimnisse offenbart werden. Ein besonderer fall sind die offenbarungen gottes. Die analogie liegt nahe, die geheimnisse des individuums als ich mit denen eines gottes gleichzusetzen. Das ist aber falsch; denn der gott der religionen ist kein genosse des individuums als ich, folglich ist es ausgeschlossen, per analogie die geheimnisse im forum internum mit den geheimnissen des geglaubten gottes parallel zu setzen. Die offenbarungen gottes sind nur eine besondere klasse von geheimnissen; sie werden öffentlich interpretiert, aber individuell rezipiert.
(03)
die notwendigkeit, die entäusserten geheimnisse des forum internum im forum publicum zu interpretieren, ist ein möglicher ansatzpunkt für die deutung der träume(*1), in alter zeit nicht anders als heute auch.
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(*1)
es liegt nahe, die welt der träume als das forum internum zu identifizieren, eine these, die als analogie plausibel ist, aber den kern des problems verfehlt. Die bilder, die das individuum als ich von seinem forum internum im kopf hat, das sind vorstellungen in raum und zeit, die als argumente vom individuum als ich auf dem forum publicum entäussert werden können oder nicht. Jeder versuch des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, die ereignisse im forum internum "dingfest" zu machen, verfehlt den zweck, weil jenseits von raum und zeit keine position möglich ist, mit denen das individuum als ich operieren könnte. Das, was es als bild gefasst hat, das ist ein ding der welt in raum und zeit, das als "offenbarung" nur das werk des individuums als ich sein kann(+1).
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(+1)
die verwickelte geschichte der offenbarungen (eines gottes/der götter) wird nicht weiter verfolgt und Ich belasse es bei einem obiter dictum. Das, was offenbart ist, das ist als text immer ein ding der welt, das das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, nach seinen vorstellungen auslegt. Die auslegung des textes aber ist in einem zirkel gefangen, den das individuum als ich nicht verlassen kann, gleichwohl es das problem des zirkelarguments(§1) auflöst, wenn es im kreis einen punkt als orientierungsmarke setzt, im jargon redet man dann von gott, von dem aus das individuum als ich jeden punkt des kreise festlegen kann, kausal determiniert.
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(§1)   //==>INDEX//Register: stichwort: zirkelargument.         (g)<==//

(h)       //==>arg.: 2.51.006/(b).      (h)<==//          /2.21.013/(d)/ subtext<==//  
2.53.003
im relationalen argument ist strikt zu unterscheiden zwischen der logischen negation und der ontischen verneinung(a). Auf dem feld der ästhetik kann die differenz ausgedrückt werden mit der formel: schön/nicht_schön oder schön/unschön(=hässlich).
 
Über das logisch negierte kann nichts prädiziert werden, alles kann prädiziert werden über das ontisch verneinte.
 
Die unterscheidung: logische negation und ontische verneinung, ist real in den kategorien der logik: position und negation, grundentscheidungen des metaphysischen denkens, dem das individuum als ich und sein genosse sich nicht entschlagen können(b). Die erkenntnis und das wissen über die dinge der welt kann das individuum als ich allein in einer position artikulieren. Mit seinem logischen urteil: SaP(=die tomate ist rot), stellt es fest, dass dem ding der welt: tomate, ein weiteres ding der welt, nämlich die farbe: rot, zugeordnet ist(c). Mit seiner negation des logischen urteils: SeP(=die tomate ist nicht_rot), hat das individuum als ich allein festgestellt, dass dem S(=tomate) nicht das P(=die farbe: rot) zugeordnet ist. Alles, was es sonst noch prädizieren will, das kann es mit einer position formulieren, also einer ontischen zuordnung zweier weltdinge, die auch in der form der ontischen verneinung möglich ist, nämlich als verneinung des urteils: die tomate ist nicht rot, sondern grün.
 
Die logische negation des begriffs: schön, wird mit dem terminus: nicht_schön, markiert(d). Mit dem terminus: nicht,(e) wird, in übereinstimmung mit den gepflogenheiten der tradition, die ontische verneinung gekennzeichnet, die de facto eine position ist. Im gebrauch der üblichen termini(f) erscheint die position verschleiert in den formen einer verneinung. Das, was in der verneinung das nicht schöne sein soll, das wird gemeinhin mit dem termini: hässlich und/oder unschön, ausgedrückt. Aber um wissen zu können, was nun das unschöne und/oder das hässliche in den formen der ontischen verneinung sein solle, das kann das individuum als ich nur dann klären, wenn es sagt, was für es das hässliche/unschöne real ist(g). Dies ist dem individuum als ich: A, sein genosse: B, eingeschlossen nur dann möglich, wenn sie mit einem weiteren argument, mithin einer position, sagen, was sie als unschön und/oder hässlich ansehen oder auch nicht. In der ontischen verneinung stehen konträr immer zwei urteile gegenüber, die eine
position zum gegenstand haben, und die keine negation im sinn der logik sein können. Der gegenstand der logischen negation ist ein widerspruch, gegensätze sind die gegenstände einer ontischen verneinung.
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(a)
die unterscheidung: logische negation und ontische verneinung, habe Ich in der kritik des ontologischen arguments(01) erst spät entwickelt, folglich ist der nachweis in den verfügbaren registern (noch) lückenhaft(02).
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(01)
//==>INDEX//Register: stichwort: "argument/ontologische und relationale; ontologisches argument, relationales argument".
(02)   //==>INDEX//Register: stichwort: negation.         (a)<==//
(b)
der unterscheidung: entweder das ontologische argument oder das relationale argument(01), können sich weder das individuum als ich: A, noch sein genosse: B, entziehen. Sie müssen sich entscheiden, für das eine oder das andere, und die entscheidung ist immer eine position, auch dann, wenn sie in der form einer logischen negation gefasst wird, die eine ontische verneinung ist. Das denken des widerspruchs ist logisch möglich, gedacht werden kann der widerspruch nur in den formen der ontischen verneinung als gegensätze differenter weltdinge.
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(01)   //==>arg.: 2.53.001.         (b)<==//
(c)
die wesensfrage als fokus des ontologischen arguments kann hierbei dahingestellt bleiben, weil das individuum als ich die daseienden weltdinge nur in ihrer positivität ontisch wahrnehmen kann. Und, dass eine tomate rot ist, das ist eine konvention, deren fundament die erfahrung ist. Ich habe einmal gelesen, dass es im markt auch blaue tomaten geben solle ... .         (c)<==//
(d)
im relationalen argument wird die logische negation markiert mit dem zusatz: nicht_,(01) zum einschlägigen terminus. Das unterscheidende merkmal zum gewohnten gebrauch der verneinung/negation ist das zeichen: _(=unterstrich). Der satz: die tomate ist nicht rot, und der satz: die tomate ist nicht_rot,(02) haben nicht dasselbe zum gegenstand. Diese differenz darf, wenn ein argument als rational ausgewiesen sein soll, nicht unterschlagen werden. 
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(01)   lies: nicht unterstrich ... .
(02)   lies: nicht rot mit unterstrich.         (d)<==//
(e)
im realen diskurs wird nicht immer die eindeutige trennlinie zwischen der negation(logisch=logik) und der verneinung(ontisch=ontologie) beachtet. In der pragmatik des realen diskurses, in dem weitere faktoren, so die verfolgten interessen, wirksam sind, mag das unwissen um die grenze entschuldbar sein, in der perspektive des theorie aber ist diese nachlässigkeit nicht zugestanden.         (e)<==//
(f)
gemeinhin werden die termini: schön/hässlich, als gegensätze gehändelt, gleichwohl sie, ihrer intention nach, ein widerspruch sein sollen. Die logische negation: schön/nicht_schön, ist in raum und zeit real nicht nachvollziehbar, weil das argument entweder abgebrochen werden muss - über das negierte ist keine prädikation möglich - , oder, weil die festlegung prolongiert wird, indem mit einer position gesagt/gezeigt ist, was hässlich/unschön sein soll, eine feststellung, die wieder negiert/verneint werden kann. Der ausweg mit dem präfix: un, stilistisch eine fragwürdige ausflucht, ist nicht gangbar, weil der präfix: un, in der formel: schön/unschön,(01) eine lösung vortäuscht, die keine lösung sein kann. Das "unschöne" ist, wie das schöne und das hässliche, immer eine position(02).
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(01)
der präfix: un, ist ein passepartout für die ontische verneinung. In der praxis mag das verfahren ein versprechen sein, das von der theorie aber nicht eingelöst werden kann. Apodiktisch verweist der terminus: unschön, auf etwas konkretes, das mit einem anderen maasstab als "nicht schön" ausgemessen ist.   
(02)
es ist eine konvention, das hässliche als eine verneinung des schönen anzusehen. Diese meinung ist logisch falsch. Wenn das hässliche eine position ist, nicht anders das unschöne, dann gilt, dass die logische negation mit den termini: nicht_hässlich und nicht_unschön, markiert sein muss. Die terminí: hässlich/nicht_hässlich, verweisen in den zeichen auf etwas anderes, das zwar als gegensatz zum schönen interpretiert werden kann, das aber etwas anderes sein muss als das, was mit den termini: unschön/nicht_unschön,(*1) fixiert wird. Es ist üblich, beurteilt nach den regeln der symmetrie und des goldenen schnittes, das hässliche als eine verneinung des schönen zu händeln, aber das kann keine logische negation sein, weil im zeigen auf das, was das hässliche sein soll, immer auf etwas real daseiendes verwiesen wird, das in der form eine position ist und keine negation. Dennoch ist die unterscheidung: schön/hässlich, sinnvoll, weil damit gegensätze beschrieben werden können, die keine widersprüche sind.
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(*1)
der terminus: nicht_unschön, ist logisch betrachtet eine doppelte verneinung, die als ein position gehändelt wird. Zumindest die mathematiker haben damit keine probleme. Durch den laxen gebrauch der sprache haben die hermeneutiker sich selbst ein problem geschaffen, das keines sein kann.         (f)<==//
(g)
ein anderer aspekt des problems der ontischen verneinung ist, dass die differenz zwischen dem schönen und dem hässlichen in der ordnung der begriffe: schön/hässlich, fundiert ist, die zueinander relationsbegriffe sind. Die relationsbegriffe: schön und hässlich,(01) sind nur im horizont des je anderen begriffs in einer position bestimmt, mithin können diese begriffe zueinander nicht in der form einer ontischen verneinung gefasst werden. Der schein, dass das hässliche eine verneinung des schönen sei, ist zwar verführerisch plausibel, aber es ist eine falsche interpretation der gegensätze, die zwischen einem schönen ding der welt und einem hässlichen weltding aufzeigbar sind. Gegensätze sind zueinander keine verneinung, weil sie als gegensätze, anders als der logische widerspruch, zueinander etwas anderes sind, das in der form einer daseinsaussage gefasst wird, die als aussage in einer position gefasst ist.
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(01)
zur theorie der relationsbegriffe andernorts en detail mehr(*1).
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(*1)   //==>INDEX//Register: stichwort: relationsbegriff.        (g)<==//            /2.53.003/ text<==//  
2.53.004
das individuum, das ein ich sein will, ist autonom, aber in der wechselseitigen relation mit dem genossen(A<==>B) ist seine freiheit begrenzt, die es mit dem genossen teilt als ihre bürgerlichen freiheiten(a). In raum und zeit ist für das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, die idee der freiheit nur in den formen der begrenzten freiheiten, den bürgerlichen freiheiten möglich. Diese unterscheidung ist strikt zu beachten, weil das individuum als ich in seinem forum internum(b) keiner einschränkung unterworfen sein kann, es ist autonom(c), zwischen a und b entweder b oder a zu wählen, in der wahl aber sich absolut an seine entscheidung bindend, entweder: a, oder: b, - tertium non datur. Auf dem forum publicum(b) muss das individuum als ich die autonomie des genossen, diesen anerkennend, akzeptieren als grenze seiner bürgerlichen freiheiten, so wie der genosse die autonomie des individuums als ich, diesen anerkennend, akzeptiert. Was die grenzen ihrer bürgerlichen freiheiten sind, das müssen das individuum als ich und sein genosse im konsens(d) in ihrer sozialen beziehung miteinander aushandeln(e).
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(a)
andernorts ist die differenz: freiheit/bürgerliche freiheiten, der gegenstand der analysen und reflexionen(01).
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(01)  
//==>INDEX//Register: stichworte: "autonomie, freiheit und bürgerliche freiheiten".
(b)     //==>arg.: 2.51.010/(c).
(c)
das prinzip der autonomie des ich(01) ist, zwischen a und b zu wählen, ohne dass die entscheidung kausal determiniert ist(02). In jedem moment seiner gelebten gegenwart hat das individuum als ich die chance zu wählen und die entscheidungen zu revidieren, die als factum der vergangenheit abgelegt sind oder als projektionen in die zukunft gemacht werden.
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(01)    //==>INDEX//Register: stichwort: autonomie des ich.
(02)
vergleichbar ähnlich, das sollte beachtet werden, erscheint die struktur des begriffs: zufall, aber nicht unterschlagen werden darf die differenz. Der zufall ist nur in der natur möglich, weil in der komplexität der möglichen wirkursachen(a==>b) es dem individuum als ich nicht möglich ist, die bestimmte wirkursache festzustellen. Plausibler ist das argument, das prinzip der autonomie des ich mit der logik zu vergleichen. Das individuum als ich muss sich entscheiden, ob es ein urteil affirmiert(SaP) oder negiert(SeP). Zwar ist die entscheidung determiniert, ob das urteil: SaP/SeP, richtig ist oder falsch, aber nicht_determiniert ist die entscheidung, ob das urteil: SeP/SaP, gefällt werden soll oder nicht - das ist der bereich der autonomie, zu der nur das individuum fähig ist, das sich als ich bilden kann.
(d)
die bedingung des gelingens ist der konsens, den das individuum als ich und sein genosse allein ad personam im forum internum, jeder für sich, formulieren können. In der realität der welt aber, auf dem forum publicum erscheint dieser konsens in der form eines kompromisses, in dem alle, die es betrifft, sich rechtlich gebunden haben. Für die praxis, die dem frieden verpflichtet ist, genügt der kompromiss, fixiert in den normen des rechts.
(e)
die freiheit an sich ist im ontologischen argument ein notwendiger begriff, der im relationalen argument nur in den freiheiten für sich erscheinen kann. Der kompromiss für die unterscheidbaren freiheitsansprüchen bedarf immer wieder einer neuen bestätigung, die das individuum als ich und sein genosse, jeder für sich, leisten. Das individuum als ich und sein genosse agieren frei im horizont ihrer interessen und motive, wenn sie wechselseitig sich ihrer bürgerlichen freiheiten versichern.           /2.53.004/ text<==//  
2.53.005
die begriffe: interesse und motiv, sind strikt zu trennen(a), die phänomene aber entziehen sich einer eindeutigen bestimmung.

Das interesse ist abgestellt auf die allgemeinen aspekte, die jede wechselseitige beziehung zwischen dem individuum als ich: A, und seinem genossen: B,(A<==>B) bestimmen(b). Über ihre motive aber, das weltding: n, zu besitzen und/oder besitzen zu wollen, können nur der genosse: B, und das individuum als ich: A, jeder für sich, entscheiden, autonom und begrenzt auf ihre bürgerlichen freiheiten, die im markt eingeschränkt sind(c).
 
Die phänomenologie der möglichen motive ist weitläufig. Jedes motiv ist möglich und zulässig in den grenzen der vereinbarten und real durchgesetzten ordnung.

Das interesse ist real in der relation, in der der anbieter einer sache mit dem nachfrager dieser sache im markt verknüpft ist. Damit ist das spektakel real, das auf den börsen der welt geboten wird. Der anbieter, bestimmt durch sein motiv, nennt seinen preis der sache, der nachfrager, ebenso bestimmt durch sein motiv, kann abwägen, ob er die sache zu diesem preis kaufen/verkaufen will oder nicht. Ist das geschäft gewollt, dann werden beide sich auf eine zahl geeinigt haben, die für beide akzeptabel ist(d), gewiss im glauben, mit der zahl den wert des weltdinges: n, fixiert zu haben(e), aber immer wieder offen für jedes weitere motiv, das im fortgang der zeit bemerkt werden kann, solange, bis das spiel mit anderen akteuren wiederholt wird.
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(a)      //==>arg.: 2.41.009.
(b)
in jeder theorie der sozialen beziehungen ist das problem des interesses zwischen allen, die es betrifft, ein fokus der analysen und reflexionen. Im vorliegenden fall ist der begriff: interesse, auf die probleme zentriert, die mit den phänomenen des besitzes bestimmter weltdinge verknüpft sind, nämlich mit den weltdingen, die als kunstwerke gehändelt werden. Die motive aller, die im markt als akteure tätig sind, sind weit gestreut und immer wird das motiv des besitzers eines kunstwerkes gegensätzlich sein zu dem motiv des nicht_besitzers, der das kunstwerk besitzen will. Dieser gegensätzlichkeit zum trotz sind aber alle akteure im markt daran interessiert, zumindest den markt funktionisfähig zu halten, damit der tauschprozess, der im markt realisiert wird, überhaupt möglich ist. Dieses interesse sollte nicht mit den motiven vermengt werden, die jeden akteur im markt in spannung versetzen, wenn er mit dem verfügbaren geld das kunstwerk eintauschen will oder das kunstwerk gegen geld austauscht.
(c)
//==>arg.: 2.53.004.
Zusatz. Die bürgerlichen freiheiten sind im markt oft bis zur unkenntlichkeit deformiert. Für viele existieren die bürgerlichen freiheiten faktisch nicht, im eklatanten widerstreit zum gerede der ideologen von einem freien markt. Die kritik der realen situationen ist notwendig, wenn das sprechen über das, was mit dem terminus: das_humanum, bezeichnet wird, nicht ein blosses geschwätz sein soll, gehalten als sonntagspredigt. Diese kritik aber ist andernorts zu führen.
(d)
zwar ist das idealbild des tauschens im markt stabil, aber die realität der tauschprozesse im markt ist eine andere. Der grund für die diskrepanz von rede und realität ist, dass die marktteilnehmer ökonomisch ungleich stark sind, und im markt, dem sogenannt freien, gilt das gesetz des stärkeren. Es war in der historia und in der geschichte schon immer so, dass der stärkere diktiert, was der schwächere zu tun hat.
(e)
eine illusion ist der glaube, dass mit der einigung über angebot und nachfrage der "wahre" wert der sache ermittelt worden sei. Mit der einigung, in der form ein kompromiss, ist allein der wert festgestellt, mit dem fortan alle, die es betrifft, kalkulieren können, werte, die fixiert, im widerstreit der interessen, volativ sind.           /2.53.005/ text<==//  
2.53.006
der begriff: das individuum als ich, hat im relationalen argument die funktion des traditionalen subjekts(a). Mit dem terminus: individuum als ich,(b) wird die sprechweise vom menschen, dem traditionalen subjekt des geschehens in der welt, in der sache nicht revidiert, aber präzisiert. Nur das lebewesen, das als mensch verstanden wird, kann das subjekt seiner existenz sein. Es ist das individuum, das sich als ich begreift, das sich als ich bildet und das als ich seine existenz in der welt realisiert.

Der begriff: das individuum als ich, vom individuum als ich in raum und zeit gedacht(c), weist zwei kriterien(=bedingungen) aus, die erfüllt sein müssen, wenn einem lebewesen(d), ein ding der welt(e), das prädikat zugesprochen werden soll und zugesprochen werden muss, ein individuum zu sein, das das ich ist(f).
 
Diese bedingungen sind:
  1.  das lebewesen ist ein individuum,
  2.  das lebewesen hat die fähigkeit, ein ich zu werden.
Mit diesen festlegungen sind im horizont des relationalen arguments die grenzlinien gezogen, innerhalb derer es zulässig ist, von einem individuum zu sprechen, das das ich ist.
 
Jedes ding der welt, nicht weiter aufteilbar, ist ein individuum. Im ensemble seiner teile ist das individuum ein ganzes, das als das ganze nicht in seinen teilen fassbar ist(g). Jeder versuch ist irreführend, der darauf abzielt, den begriff: individuum, auf die phänomene zu verengen, die, wie man in der tradition sagt, mit dem terminus: mensch,(h) bezeichnet werden(i).

Das moment, im denken der tradition die differencia specifica, ist die idee des ich(j). Die idee: das ich, ist eine vorstellung des individuums als ich, die das individuum, das das ich sein kann und dieses ich sein will, denken muss, sich in das zirkelargument(k) einbindend, aus dem es sich nicht lösen kann. Mit der geburt ist das individuum als ich in das leben geworfen, aus dem es verschwinden wird in seinem physischen tod. Im leben, eingeschlossen in den grenzen: geburt und tod, ist das individuum als ich autonom, sich selbst an seine autonome entscheidung absolut bindend(l). Seine autonomie lebt es im moment der gelebten gegenwart(m), und, aus seinem individuellen impuls schöpfend(n), fällt das individuum als ich seine entscheidung, die das individuum als ich, als factum der vergangenheit in diese abgesunken, der stoff seiend für die projektionen in die zukunft(o), im horizont der projektionen in die zukunft als facta der vergangenheit in einem anderen moment der gelebten gegenwart erinnert, eine neue entscheidung fällend, die alte entscheidung entweder negierend oder in einer neuen position affirmierend.
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(a)
die unterscheidung der tradition: subjekt/objekt, ist im relationalen argument uneingeschränkt gültig. Mit dem terminus: individuum als ich, ist die abgrenzung der funktionen: objekt oder subjekt, eindeutig sichergestellt, die vertauschung: subjekt-objekt und objekt-subjekt, ausschliessend, die, das ist erfahrung, immer wieder al gusto ins werk gesetzt wird. Das individuum als ich kann nur subjekt sein, es ist in keinem fall ein objekt(01). 
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(01)
die möglichkeit, dass das individuum als ich: A, und sein genosse: B, in einem argument entweder die funktion des grammatischen subjekts oder des grammatischen objekts auszufüllen, kann, weil es ein anderes problem ist(*1), beiseitegelegt werden.
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(*1)
Richter, Ulrich: Der weltgeist Hegel's - das bin Ich, das sind Sie, das sind wir alle, jeder für sich. Wider die falschen subjekte. Zur theorie des realen subjekts oder der begriff: das individuum als ich. 015:weltgeist. /bibliographie //==>argument: 2.92.015.         (a)<==// 
(b)
der terminus: individuum als ich, wird im relationalen argument einerseits strikt, andererseits variabel gehändelt. Im fokus steht die formel: das individuum als ich. Es sind gründe des stils, die es zweckmässig erscheinen lassen, die starre form des terminus aufzulösen in elegantere formen, die dem rhythmus der sprache angepasst sind. Diese varianten in der form(01), sind in der sache äquivalent. Der terminus: mensch, gebräuchlich in der tradition, ist nicht_äquivalent mit dem terminus: individuum als ich,(02).

Der terminus: individuum als ich, zielt ab auf ein bestimmtes individuum, das ein ich ist. Als ich ist das individuum, das ein ich ist, nicht ohne seinen genossen möglich. Wenn der begriff: individuum als ich, gedacht wird, ist immer der_andere als der genosse mitgedacht. Der genosse ist, wie das individuum als ich selbst, ein individuum als ich. Diese situation wird, im stil vielleicht als schwerfällig erscheinend, mit bestimmten formeln angedeutet(03). Die eindeutigkeit des sinns hat vorrang vor dem stil, der gefallen soll.
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(01)
die übersicht der varianten des terminus: individuum als ich, einschliesslich aller grammatisch möglichen varianten der deklination, äquivalent in der bedeutung(*1):
  • //==> das individuum, das ein ich ist,
  • //==> das individuum, ein ich seiend,
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(*1)   die liste ist nicht vollständig.
(02)
die mehrdeutigkeit des terminus: (der) mensch, ist der grund, warum Ich im horizont des relationalen arguments den terminus: mensch, nicht gebrauche oder zu vermeiden versuche. Den dokumenten der historia ist zu entnehmen, dass in der bekannten historia mit dem terminus: mensch, viel missbrauch getrieben worden ist. Jedermann beruft sich darauf, ein mensch zu sein, der philantrop ebenso wie der blutrünstige tyrann, aber, d'accord mit den bedingungen des ontologischen arguments, ist nicht_bestreitbar, dass der tyrann eine andere vorstellung hat von dem, was den inbegriff des menschen ausmachen soll, als der humanist, der wohlwollend zurückblickt auf die bekannte geschichte der menschheit, fixiert in den dokumenten der historia. In der definition des begriffs: mensch, der im relationalen argument mit den terminus: individuum als ich, bezeichnet wird, ist es ausgeschlossen, dass die formen von gewalt zulässig sein könnten, die den genossen in seiner existenz vernichten. Wenn das individuum, das das ich sein will, gewalt gegen den genossen, der_andere, übt, dann entmächtigt es sich sich selbst seines ich und degradiert sich selbst zu einer sache, die nur noch ein objekt ist, nicht aber das subjekt sein kann.
(03)
die übersicht über die spezielle formeln(*1):
  • //==> das individuum als ich und sein genosse   ==> mit/ohne zusatz: A, B
  • //==> das individuum als ich, eingeschlossen sein genosse.
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(*1)   die liste ist nicht vollständig.      (b)<==//
(c)
als vorstellung des individuums als ich ist der begriff: das individuum als ich, allein unter den bedingungen von raum und zeit möglich(01).
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(01)   //==>arg.: 2.53.012.         (c)<==//
(d)
zum grundbestand des traditionalen denkens gehört die unterscheidung: materie/leben. Die differenz zwischen den materiellen weltdingen und den dingen der welt als leben ist im relationalen argument uneingeschränkt gültig, die grenzlinie ist aber präziser gezogen. Jedes lebewesen der welt ist zwar ein ding der welt, auch das individuum als ich, aber es unterscheidet sich von dem, was nicht belebt ist und das in der tradition mit dem terminus: materie, bezeichnet wird. Das, was als begriff eindeutig getrennt ist, das ist als phänomen nicht eindeutig. Bakterien sind unbestritten lebewesen, ob viren lebewesen sein können, das ist umstritten und kann mit guten gründen verneint werden, aber es bleibt eine grauzone, in der eine entscheidung streitig ist(01). Problematisch sind solche grenzziehungen immer(02), aber es gibt ein indiz, das die trennung und entscheidung plausibel macht, nämlich die fähigkeit des lebewesens, aus eigenem antrieb zu existieren und den impuls zum leben an ein neues lebewesen weiterzugeben. Diesen impuls(03) kann die materie nicht ausweisen(04). Dieses kriterium des begriffs: individuum als ich, bezeichne Ich als individuellen impuls(05).
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(01)    dieser streit ist hier nicht zu entscheiden.
(02)
diese grenzziehungen sind:
  1. materie - leben,
  2. maschine - lebewesen,
  3. pflanze - tier - mensch.
Der hinweis sollte genügen, weil die debatten über diese grenzziehungen anderorts zu führen sind.
(03)
das ist ein postulat der kritischen vernunft, das nicht beweisbar ist, aber jedes lebewesen hat das potential, daran zu glauben.
(04)
mit dieser festlegung ist die debatte entschieden, ob die objekte der KI(=künstliche intelligenz) die herrschaft über den menschen übernehmen können. Es ist möglich, dass die produkte der menschen als instrumente der selbstzerstörung eines tages die menschheit als gatttung auslöschen können, es ist aber logisch ausgeschlossen, dass die instrumente der KI sich selbst nachfolgeinstrumente schaffen können, die sich selbst eine nachkommenschaft produzieren könnten. 
(05)   //==>arg.: 2.53.002.         (d)<==//
(e)
der terminus: ding der welt, bezeichnet im relationalen argument alle denkbaren und wahrnehmbaren phänomene, die teile des ganzen(=welt) sind. Die möglichen implikationen mit den ontologien, diskutiert in der tradition, können beiseite gelegt werden, aber sie sind präsent als horizont des arguments.         (e)<==//
(f)      //==>anmerkung: (b/01).         (f)<==//
(g)
es liegt auf der hand per analogiam auf die Monadologie G.W.Leibniz' zu verweisen. Mit diesem verweis würde aber nur eine falsche spur gelegt. Das prinzip des ontologischen arguments ist nicht mit dem prinzip des relationalen arguments vereinbar ist. Damit ist die möglichkeit ausgeschlossen, die theorie der monade mit dem begriff: individuum als ich, zu verknüpfen.         (g)<==//
(h)
der begriff: mensch, das ist die tradition, und der begriff: individuum als ich, das ist die gegenposition, haben im relationalen argument die gleiche funktion, nämlich das subjekt des denkens von den objekten seiner arbeit zu unterscheiden(01).
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(01)
mit dieser festlegung, ein denkakt des individuums als ich, ist ausgeschlossen, dass das produkt der arbeit des individuums als ich, eine raffiniert konstruierte maschine der künstlichen intelligenz, mit dem individuum als ich selbst identifiziert werden könnte(*1). Die begriffe: maschine der KI und individuum als ich, schliessen sich aus, die phänomene aber können frappieren und können täuschend gleich sein, aber diese gleichheit substituiert keine identität.
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(*1)
die einschlägigen spekulationen, gegenwärtig immer wieder in den medien kolportiert, sind möglich, auch zulässig, aber als ein reales faktum sind diese vorstellungen gegenstandslos. Ein anderes problem ist, dass diese traumgebilde zu waffen umfunktioniert werden können, mit denen der genossen unter druck gesetzt wird, künftig zu parieren.       (h)<==//
(i)
auch das bakterium ist als lebewesen ein individuum. Das mag befremdlich wirken, ist aber die konsequenz des begriffs: individuum. Im horizont des begriffs: kultur, ist diese festlegung, pragmatisch geurteilt, kein problem. Es kann umgangen werden mit dem terminus: exemplar. Das lebewesen, das als exemplar bezeichnet ist, hat, das ist eine vereinbarung des individuums als ich mit seinem genossen, nicht die fähigkeit, sich als ich zu bilden(01).
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(01)
etwas anderes ist die frage, wie das individuum als ich mit den lebewesen der welt umgeht, die nach seinen vorstellungen nicht fähig sind, ein ich zu werden und zu sein. Dieses problem, ethisch dringend, ist andernorts zu erörtern.         (i)<==//
(j)
die idee: das ich, ist eine vorstellung des individuums als ich. Sie ist ein konstitutives moment der tradition, nicht nur der abendländisch-christlichen überlieferung. Der kern des gedankens(01) ist die vorstellung eines individuums als ich, imaginiert in seinem forum internum, dass es allein, in abgrenzung zu allen anderen objekten, den dingen der welt, das subjekt in der welt ist, das fähig ist, die ordnung der welt zu bestimmen. Diese vorstellung ist das pendant zu den vorstellungen des gläubigen, der an seinen gott als den einzigen glaubt.
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: das_ich.         (j)<==//
(k)
die theorie des zirkelarguments, seine funktion im relationalen argument, wird andernorts en details erörtert(01).
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: zirkelargument.        (k)<==// 
(l)
die unterscheidung: autonomie(=freiheit)/die bürgerlichen freiheiten, wird andernorts en detail erörtert(01).
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(01)  
//==>INDEX//Register: stichworte: autonomie, freiheit, bürgerlichen_freiheiten.     (l)<==//
(m)    //==>arg.: 2.53.012.         (m)<==//
(n)     //==>arg.: 2.53.002.         (n)<==//
(o)
der terminus: projektion in die zukunft, hat die funktion, den bereich zu markieren, der in der neuzeit mit dem begriff: utopie, erfasst wird. Die utopie ist eine notwendige vorstellung in der erfahrung von zeit.     (o)<==//            /2.53.006/ text<==//  
2.53.007
ein autor, der sich wiederholt, gilt als langweilig und/oder als schlechter stilist.
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Das urteil kann richtig sein, aber es sollte die differenz nicht ignoriert werden, die etabliert ist zwischen der wiederholung als stilmittel einerseits, und andererseits erscheinend entweder als ontische wiederholung eines arguments, das argument selbst eindeutig stellend, oder als logische wiederholung eines elements, das ein teil des kalküls ist. In der funktion unterscheiden sich die formen der wiederholungen und diese verschiedenheit gilt es zu beachten.

1. die wiederholung als stilmittel.
Im text ist die wiederholung ein ästhetisches problem. Es ist nachvollziehbar, dass die unablässige wiederholung eines gedankens den adressaten langweilen kann. Diese formen der wiederholung sind vermeidbar, abhängig davon, ob es dem autor gelingt, sich auf den kern des gedankens zu konzentrieren, es unterlassend, das bereits explizierte noch einmal zu sagen. Die wiederholung, weil überflüssig, langweilt und ärgert den adressaten, der sich den zumutungen leichthin entziehen kann und den text beiseite legt.

Es ist eine andere situation, wenn der autor die wiederholung als stilmittel instrumentalisiert, um das gewicht seiner argumente kenntlich zu machen. Diese formen, vielfältig in ihrem erscheinen, sind dann akzeptabel, wenn die wiederholung eines arguments geeignet ist, die struktur des textes klar zu markieren. Ob der autor seinen zweck erreicht hat, das ist von fall zu fall zu entscheiden.
2. die wiederholung als ontischer prozess.
Für das, was mit dem zeichen: NATUR, bezeichnet wird(a), ist das phänomen: wiederholung, gegenstandslos; es gibt nur zustände, die miteinander reagieren können, immer anderes entstehen lassend. In der form der identität ist unter den bedingungen von raum und zeit die wiederholung nicht möglich - entweder dieses element oder ein anderes element, tertium non datur. In der form der gleichheit aber, nämlich den kopien eines originals, sind wiederholungen uneingeschränkt möglich. Das, was wiederholt ist, das kann in der gleichheit/ähnlichkeit vielgradig abgestuft sein, aber jede wiederholung ist etwas anderes zu dem, was wiederholt worden ist.

Konfrontiert mit diesen wiederholungen eines weltdinges in einem anderen ding der welt, die argumente oft mit frappierender gleichheit formuliert, müssen das individuum als ich und sein genosse sich unablässig auseinandersetzen. De facto können sich der genosse und das individuum als ich diesen wiederholungen nicht entziehen und gelegentlich gelingt ihnen auch etwas, das neu ist, aber das neue ist dem prozess der wiederholung wieder uneingeschränkt ausgesetzt.
 
Die ontischen wiederholungen sind teil der existenz eines individuums als ich, sein genosse eingeschlossen.
3. die wiederholung als moment des logischen urteilens.
Im prozess des argumentierens sind wiederholungen nicht zu vermeiden, nämlich dann, wenn das eine argument auf dem anderen argument gegründet ist. Als teil des argumentierens sind wiederholungen die bedingung des rationalen erkenntnisprozesses. Die wiederholung bestimmter elemente hat auf den verschiedenen prozesstufen des argumentierens die wirkung, dass die kausalkette eines komplexen arguments lückenlos dokumentiert wird. Fehlt ein element in der kausalkette, dann zerfällt die argumentkette, ein ganzes seiend, in seine teile, und jedes glied der kette, teil im ganzen, ist al gusto mit anderen argumenten kombinierbar, die kein element des kalküls sind. In seinen teilen muss das rationale argument vollständig sein, kein element darf fehlen, und fehlt eines, dann muss es wiederholt werden, um die vollständigkeit zu sichern.

In seiner praxis vermischt das individuum als ich die unterschiedenen formen des wiederholens bestimmter argumente. Das individuum als ich legt fest, wie es mit dem element: stilmittel, umgehen will, wenn es seine welt entweder in der ontischen perspektive betrachtet oder in der logischen perspektive. Wenn das individuum als ich logisch kohärent argumentieren will, dann kann es, um für den genossen verständlich zu bleiben, nicht davon absehen, bereits expliziertes in einem anderen kontext wieder aufzunehmen. Das, was stilistisch als überflüssige wiederholung erscheinen mag, das kann in der struktur des arguments zwingend geboten sein. In einem text, der logisch konsequent komponiert ist, kann das phänomen der wiederholung fehlen, in einem text aber, der rhapsodisch konstruiert ist, können wiederholungen bereits explizierter argumente dringend geboten sein. Kein argument, für sich exponiert, ist logisch stringent, wenn die anderen argumente, der horizont für das logisch zwingende kalkül, als wiederholung ausgeschlossen sind(b).
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(a)
das, was im relationalen argument mit dem zeichen: NATUR,(01) markiert ist, das ist im sprechen intramundum erforderlich, wenn die kommunikation zwischen dem genossen und dem individuum als ich gelingen soll über die dinge der welt, die extramundum verortet sind, also über das, was im ontologischen argument mit dem terminus: sein, bezeichnet wird, wenn über die verneinung des begriffs: sein, geurteilt ist; denn über das, was in der tradition mit dem zeichen: nichts, markiert wird, kann als logische verneinung nichts prädiziert werden, oder es wird, der praxis folgend, über das, was das nichts als gegensatz zum sein ist nichts und alles fabuliert. Dieser beliebigkeit, zerstörerisch in seiner schärfe, kann mit dem zeichen: NATUR, das fundament entzogen werden.
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: zeichen:_NATUR.
(b)
mit dieser begründung rechtfertige Ich mein verfahren, im subtext immer wieder bereits andernorts formulierte argumente aufzugreifen, entweder diese real wiederholend als stilmittel oder als teil der logik des arguments, verweisend auf eine belegstelle in meinem werk. Das kann als störend und gar als lästig empfunden werden, aber Ich halte dieses verfahren der wiederholung für erforderlich, um die klarheit des arguments sicherzustellen.           /2.53.007/ text<==//  
2.53.008
ein aspekt des begriffs: theorie, ist die sprache, in der die theorie gefasst wird, die den dingen der welt adäquat sein soll. Um mit dem genossen kommunizieren zu können, muss das individuum als ich eine sprache verwenden, die auch der genosse versteht. Das ist ein praktisches problem und kein problem der theorie. Es kann daher genügen(a), die erläuterungen zum gebrauch der termini und zeichen darauf zu beschränken, was die regeln ihres gebrauchs sind, die im relationalen argument als gültige zeichen und formeln gebraucht werden(b).
 
Der theoretische rahmen für den gebrauch der zeichen ist die orthographie(c). Die zeichen der tradition werden übernommen, soweit sie zweckmässig sind für den gebrauch im relationalen argument; diesen zeichen kann aber ein neuer sinn zugeordnet sein, angepasst an die erfordernisse des relationalen arguments(d).

Neu sind die relationszeichen: " ==> oder: <== , <==|==> , <==> ",(e).
 
1. die einfache relation: ==> oder: <== .
lies: relationiert einfach oder wird einfach relationiert von.
beispiele:
a==>b , liess: klein a relationiert einfach klein b.
a<==b , liess: klein a wird einfach relationiert von klein b.
2. die abhängige relation: <==|==> .
lies: relationiert abhängig.
beispiele:
a<==|==>b , liess: klein a relationiert abhängig klein b,
äquivalent, aber wenig gebraucht:  klein b relationiert abhängig klein a.
A<==|==>b , liess: grooss A relationiert abhängig klein b.
nota: das zeichen: A<==|==>B, ist im system der zeichen zwar denkbar, aber nicht möglich(f).
3. die wechselseitige relation: <==> .
lies: relationiert wechselseitig.
beispiel:
A<==>B ,  lies: groos A relationiert wechselseitig grooss B,
äquivalent, aber wenig gebraucht: groos B relationiert wechselseitig grooss A,
nota: die zeichen: A<==>b und a<==>b, sind im system der zeichen zwar denkbar, aber nicht möglich(f).
Es gilt, dass die satzzeichen: "doppelpunkt, komma und punkt", nicht gesprochen werden.
 
Der unterstrich: "_", wird in den formeln der relationen nicht gesprochen. Im layout des textes hat der unterstrich: "_", die funktion, die einheit des zeichens sicherzustellen.
Der unterstrich: "_", muss gesprochen werden:
1. in den formeln der logischen verneinung, ausgeschlossen in den formeln der ontischen verneinung:
beispiel:
 //==> nicht schön, lies: nicht schön
 //==> nicht_schön, lies: nicht schön mit unterstrich.
2. in bestimmten formeln(=zeichen), die einen für das relationale argument spezifischen begriff bezeichnen:
beispiele:
//==> das andere/ das_andere, lies: das andere mit unterstrich
//==> der andere/ der_andere, lies: der andere mit unterstrich
Angepasst an die regeln der grammatik, werden der artikel und andere sprachpartikel in die sprechformel (ad libitum) eingefügt.

Die liste der in diesem text verwendeten relationen und formeln(g):
1. die relationen:
//==>  ästhetik<==|==>(ding der welt)<==|==>ökonomie.
 lies: die ästhetik relationiert abhängig das ding der welt, das ding der welt relationiert abhängig die ökonomie.(h)
//==> individuum_als_ich<==|==>das_andere.
 lies: das individuum als ich relationiert abhängig das andere mit unterstrich
//==>  individuum_als_ich:_A<==>genosse:_B.
 lies: das individuum als ich grooss A relationiert wechseitig den genossen grooss B.
2. die formeln:
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(a)
die logik einer theorie ergibt sich aus den weltdingen, die das individuum als ich mit einer theorie über die dinge der welt zu fassen versucht. Das fundament dieser theorien ist das zirkelargument(01), dem das individuum, sich als ich in seiner welt begreifend, nicht entziehen kann. Unbestritten gilt, dass die logik einer theorie verknüpft ist mit dem praktischen gebrauch der sprache, aber der gebrauch der sprache ist von der logik nicht abtrennbar, mit der die struktur der theorie erklärt werden soll. Das theoretische problem kann also vor die klammer gezogen werden, um die ganze aufmerksamkeit auf die probleme richten zu können, die, zusammengefasst mit der klammer, in einem kohärenten system der sprache die dinge der welt umkreisen.
--------
(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: zirkelargument.         (a)<==//
(b)
im horizont des ontologischen arguments ist das erfordernis der leseanweisungen nicht dringlich, weil der wechsel der terminologien in der tradition nicht abrupt, sondern evolutionär verläuft. Wenn es dennoch in der kommunikation schwierigkeiten gibt, dann können die aufgeworfenen probleme mit den handbüchern der historia aufgelöst werden, denen die funktion zugeordnet ist, anweisungen zum lesen zu sein.
(b)<==//
(c)     //==>arg.: 2.11.006.         (c)<==//
(d)
//==>arg.: 2.53.001-014.
Zusatz. Eine vorläufige zusammenfassung der regeln und konventionen im relationalen argument wurde andernorts en detail vorgelegt(01).
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(01)
Richter,Ulrich: Der begriff: das_politische, im trialektischen modus. Argument: 2.23.14, 014:das_politische /bibliographie //==>argument: 2.92.015.        (d)<==// 
(e)
diese zeichen können nur als bild demonstriert werden; sprechbar sind sie in einer umständlichen beschreibung.       (e)<==//
(f)
diese zeichen sind falsch, weil sie mit den regeln des relationalen arguments nicht kompatibel sind. Die dinge der welt, die sachen sind, werden mit kleinbuchstaben gekennzeichnet, mit groossbuchstaben die dinge der welt, die personen sind.         (f)<==//   (f02)<==//
(g)
die liste ist nicht vollständig; formeln mit der gleichen struktur sind analog zu lesen.     (g)<==//
(h)
wenn es der klarheit des ausdrucks dienlich ist, werden auch die klammern: (), berücksichtigt. Lies: klammer auf .... klammer zu.
(h)<==//   /2.53.008/ text<==// 
2.53.009
der trialektische modus ist die methode der darstellung eines philosophischen problems(a). Die methode ist strikt zu unterscheiden von den mehoden der dialektik und der kausalität. 

Die methode habe Ich in der kritik der dialektik Hegel's(b) im horizont der theorie des semiotischen dreieck: begriff - zeichen - phänomen,(c) entwickelt.
 
Die methode in ihren grundzügen:

  1. jedes argument enthält drei momente: "a, b und c". Die momente sind gleichrangig, keinem moment kann ein vorrang zukommen. Es ist ausgeschlossen, dass ein moment fehlt oder ein 4.moment hinzugefügt wird.
  2. in einer relation sind zwei momente miteinander verknüpft, das jeweils dritte moment kann kein moment der relation sein. Drei formen von relationen sind möglich: die einfache relation(==>  <==), die abhängige relation(<==|==>) und die wechselseitige relation(<==>).
  3. die drei momente und die drei relationen sind ein ganzes, das als dreieck dargestellt wird, eingeschlossen in einem kreis(d).
  4. für die buchstaben: "a, b und c", ist jedes denkbare ding der welt einsetzbar, als begriff, als zeichen oder als phänomen(e).
  5. für den buchstaben: a, als das erste moment im schema, wird in der regel das individuum als ich, bezeichnet mit dem buchstaben: A, eingesetzt, für die buchstaben: b und c, kann jedes ding der welt stehen, das entweder das_andere ist oder der_andere, nämlich der genosse, immer bezeichnet mit dem buchstaben: B. Abhängig davon, ob das ding der welt das_andere(=a,b,c) ist oder der_andere(=A,B,C), ist die relation entweder eine einseitige(==>,<==), eine abhängige(<==|==>), oder eine wechselseitige(<==>) relation(f).
  6. mit der setzung der 1.relation: a<==|==>b, ist die 2.relation: a<==|==>c, gesetzt, implizit auch die 3.relation: b<==|==>c. Die drei relationen sind gleichrangig und für die reihung der relationen gelten pragmatische gründe.
  7. mit der setzung des individuums als ich sind das moment: b, in der 1.relation und das moment: c, in der 2.relation gesetzt, die das individuum als ich bestimmt präsent hat, im raum nebeneinander und in der zeit nacheinander. Mit der setzung der relationen: 1 und 2, ist die 3.relation: b<==|==>c, implizit gesetzt. Jede relation für sich ist bestimmt im horizont des jeweils ausgeschlossenen dritten moments(g).
  8. jedes schema ist ein ganzes, eine welt für sich repräsentierend. Dieser gedanke wird mit dem symbol des kreises markiert, in die kreislinie eingefügt das zeichen: welt||NATUR,(h).
--------
(a)
die methode: der trialektische modus,(01) hat eine universale geltung.
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(01)
die zur demonstration der methode erforderlichen graphiken sind im argument: 2.52.021, abgelegt. Andernorts weitere hinweise(*1).
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(*1)   //==>INDEX//Register: stichwort: trialektische modus.         (a)<==//
(b)
//==>INDEX//Register: stichwort: Hegel's dialektik.     (b)<==//
(c)
die theorie des semiotischen dreiecks hat Umberto Eco formuliert. Darüber andernorts en detail(01).
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: semiotisches dreieck.     (c)<==//
(d)      //==> argument: 2.52.021, graphik: 022a.         (d)<==//
(e)      a.a.O. graphik: 022b.            (e)<==//
(f)      a.a.O. graphik: 022c-e.         (f)<==//
(g)     a.a.O. graphik: 022f-h.         (g)<==//
(h)
a.a.O. graphik: 022i.
Zusatz. In den graphiken fehlt zumeist der kreis in dickem strich, eingefügt das zeichen: welt||NATUR. Das hat pragmatische gründe.
(h)<==//   /2.53.009/ text<==// 
2.53.010
entgegen der festlegung, dass keinem moment im trialektischen modus ein vorrang zukommen kann, scheint dem jeweils dritten moment im schema eine besondere funktion zuzukommen:
  1. in jeder relation, zwei momente relationierend, ist das je dritte moment ausgeschlossen.
  2. das ausgeschlossene dritte moment ist präsent in der funktion des begrenzenden horizonts für die relation, die die je beiden anderen momente relationiert.
Der induzierte schein ist aber falsch. Im schema des trialektischen modus sind immer drei momente wirksam, mithin sind drei relationen gesetzt, die ihre bestimmung nur im verbund der drei relationen haben können. In dieser struktur ist sichergestellt, dass die setzung einer relation immer im horizont des jeweils ausgeschlossen dritten moments real ist. Im einklang mit der tradition ist im schema als subjekt der setzung das individuum als ich im moment: a, einzusetzen, das moment: b, in einer relation fassend. Bestimmt ist diese relation allein im horizont des moments: c, das das bestimmende moment ist für die relation: individuum_als_ich<==|==>b, nämlich das moment: c, das das individuum als ich fasst in einer zweiten, der anderen relation: individuum_als_ich<==|==>c, für die das moment: b, das ausgeschlossene, aber bestimmende moment ist. Mit den beiden relationen ist die dritte relation: b<==|==>c, gesetzt, für die das individuum als ich(=a) das bestimmende, aber ausgeschlossene dritte moment ist(a).
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(a)
das abstrakte schema an einem beispiel erläutert:

der sammler: A, besitzt sein objekt, das kunstwerk: n, und will den wert seines besitzes(=wert des kunstwerks: n) abschätzen. In der analyse der situation(01) ist als objekt das kunstwerk: n, der fokus des interesses, fixiert in der relation: sammler:_A<==|==>kunstwerk:_n. Bestimmt ist diese relation aber nur dann, wenn der sammler: A, seinen besitz, das kunstwerk: n, im horizont einer anderen vorstellung real wahrnimmt, das kann, neben anderen möglichkeiten(02), die bewertung des objekts sein, einerseits in der perspektive der ästhetik, andererseits in der perspektive der ökonomie. Real ist immer eine möglichkeit, fixiert in der relation: sammler:_A<==|==>wert(ästhetik_und/oder_ökonomie)(03). Der sammler: A, hat zwei relationen gesetzt, die er als bestimmt im horizont der jeweils anderen möglichkeit wahrnimmt. Bestimmt ist das kunstwerk: n, wenn dafür ein wert benannt ist, den der sammler: A, für sich in einer relation fixiert hat, aber dieser wert, gefasst in einer relation, ist nur dann bestimmt, wenn der sammler: A, in der anderen relation ein bestimmtes objekt, das kunstwerk: n, gefasst hat. Als resultat der trennung in analytischer absicht ist die relation: kunstwerk:_n<==|==>wert(ästhetik_und/oder_ökonomie) dann problematisch, wenn der sammler: A, als das dritte moment in der relation ausgeschlossen, dem kunstwerk: n, einen wert zuordnet, der in seiner vorstellung entweder in der ökonomie verortet ist oder in der ästhetik(04). Die beschreibung der situation ist einerseits eine analyse, andererseits aber auch eine synthese, nämlich dann, wenn der sammler: A, handelt und als seine option das objekt: "das kunstwerk: n", auf dem kunstmarkt zum tausch anbietet(05).      
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(01)    //==>arg.: 2.53.011.
(02)
das feld der möglichkeiten ist weit gefasst, de facto können alle dinge der welt in den blick fallen, wenn der sammler: A, es will. Der fantasie scheinen keine grenzen gesetzt zu sein, aber als factum ist es immer ein ding der welt.
(03)
mit der alternative: ästhetik oder ökonomie, ist das feld der möglichkeiten schon erheblich erweitert, die zahl der analysierten teile ist angewachsen, mithin auch die zahl der möglichen kombinationen. Dieser aspekt wird nicht weiter verfolgt. 
(04)   //==>arg.: 2.52.019.
(05)   //==>arg.: 2.53.011.           /2.53.010/ text<==//  
2.53.011
in relationalen argument wird strikt unterschieden zwischen der analyse einer situation und der synthese des analytisch getrennten materials, die eine neue, eine andere situation geschaffen hat. Das, was in raum und zeit synchron und gleichgeordnet als prozess sich ereignet, das kann im vorgang der trennung in analytischer absicht(a) nebeneinander und/oder nacheinander dargelegt und wieder in der synthetisierenden reflexion(b) verknüpft werden.
 
Synthese und analyse sind verschiedene aspekte ein und derselben situation. Immer, ohne ausnahme, ist ein individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, benennbar und bestimmt, das sich entweder auf die analyse einer komplexen situation fokussiert oder sich konzentriert auf die synthese der analytisch getrennten elemente in einem komplexen reflexionsprozess. Das, was analytisch getrennt worden ist, das kann in einer neuen konstellation mit der synthese des getrennten wieder zusammengefügt werden, mit dem resultat, dass das zusammengefügte immer etwas anderes ist, oft etwas neues. Der prozess der analyse und der prozess der synthese, in der praxis in der regel zusammenfallend, kann in raum und zeit nicht identisch fallen, sie sind zueinander immer das andere, vermittelt im individuum als ich, sein genosse eingeschlossen(c). Diese differenz ist zu beachten
 
Analyse und synthese stehen zueinander in einer wechselseitig wirkenden abhängigkeit, geregelt nach dem verhältnis von teil und ganzem.
Alles, was an teilen in einer synthese verknüpft wird, das kann als das ganze in der analyse in seine teile zerlegt werden, und alles, was als das ganze in einer analyse in die einzelnen teile zerlegt wurde, das kann in einer synthese zusammengeführt sein. In jedem fall ist das zusammengefügte etwas anderes als das getrennte und das in den teilen getrennte kann nicht das ganze sein. Das ganze und seine teile sind zueinander immer etwas anderes.
 
Die methoden der analyse können nicht die methoden der synthese sein. Uneingeschränkt unterliegen die methoden der synthese der dialektik, die kausalität ist das prinzip jeder analytischen methode. Es wäre gut, wenn diese differenz im wissenschaftlichen diskurs beachtet würde. 
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(a)
analyse.
Die methode: trennung in analytischer absicht, ist darauf beschränkt, ein komplexes system in seine teile zu zerlegen, um überschauen zu können, was die teile des ganzen als teil des ganzen sind. Der zweck ist die analyse und dieser zweck ist darauf beschränkt, jedes argument, mit dem das individuum als ich das ding der welt, für sich ein ganzes, erfasst, in seinen teilen fassbar zu machen.
(b)
synthese.
Die methode: synthetisierende reflexion, umfasst alles, was das individuum als ich im blick haben kann, wenn es die teile miteinander zu einem ganzen verknüpft, immer etwas neues schaffend. Die grenze für jede synthetisierende reflexion sind die elemente einer analyse, jedes element für sich. Wie das individuum als ich mit dem in analytischer absicht getrennten material umgehen will, das hat es in seinem forum internum autonom entschieden und seine entscheidung muss es auf dem forum publicum öffentlich begründen. Das ist die funktion der wissenschaften
(c)
das subjekt der methoden, synthese und analyse, ist das individuum als ich(01). Es legt in seinen relationen autonom fest, was für es die analyse einer realen situation ist oder die synthese bestimmter teile zu einem ganzen sein soll. Das ist im schema des trialektischen modus überschaubar demonstrierbar(02).
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(01)
die methoden: trennung in analytischer absicht und synthetisierende reflexion, sind im individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, aufeinander bezogen, sie können aber nicht identisch fallen. Das individuum als ich und sein genosse agieren entweder im modus der analyse oder im modus der synthese. De facto aber sind im prozess der erkenntnis beide modi ineinander verschränkt, real im kritischen verhältnis von analyse und synthese.
(02)    //==>arg.: 2.52.018.           /2.53.011/ text<==//  
2.53.012
die im relationalen argument gültige theorie der zeit, die immer auch eine theorie des ortes ist(a), wird, abweichend vom ontologischen argument, mit dem terminus: zeiterfahrung, bezeichnet. Die theorie der zeiterfahrung, konkret im begriff: zeit, ist strikt zu trennen von den zeitbegriffen, die in den wissenschaften, insbesondere in der physik und in der astronomie, angewendet werden.
 
Die zeit ist eine vorstellung des individuums als ich(b). Das, was für das individuum als ich die zeit ist(c), das ist für das individuum als ich nur dann real, wenn es seine zeit im moment der gelebten gegenwart lebt(d). Der gelebte moment ist als factum der vergangenheit in diese abgesunken und kann vom individuum als ich in einem folgenden moment der gelebten gegenwart wieder erinnert werden, das, als factum der vergangenheit erinnert, als factum der vergangenheit in diese wieder absinken wird. Das erinnerte factum der vergangenheit kann im moment der gelebten gegenwart als eine projektion in die zukunft erinnert sein, die das individuum als ich im moment der gelebten gegenwart in die zukunft projiziert, und die in dem ankommenden moment der gelebten gegenwart transformiert sein wird in ein factum der vergangenheit(e). Mehr kann über die zeit nicht prädiziert werden und über all das, was als vorstellung der zeit jenseits dieses begriffs verortet wird, kann nichts und alles prädiziert werden.
 
Die darstellung des begriffs: zeiterfahrung, kann im schema des trialektischen modus demonstriert werden(f). In jedem der drei momente: "das moment der gelebten gegenwart, das factum der vergangenheit und die projektion in die zukunft", kann das individuum als ich in der funktion des ausgeschlossenen dritten moments(g) eingesetzt werden. Drei schemata sind möglich, die nicht identisch fallen können. Das individuum als ich steht im fokus, das seine zeit lebt im moment der gelebten gegenwart, seine zeit erinnert als factum der vergangenheit und seine zeit erhofft als projektion in die zukunft. In einer graphik, die nicht den regeln des trialektischen modus unterliegt, ist die situation demonstrabel(h).
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(a)
im relationalen argument wird der begriff: zeiterfahrung, auch mit der formel: in raum und zeit, terminologisch gefasst(01).
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(01)
Richter,Ulrich: Der begriff: raum und zeit, im trialektischen modus. 012:raum/zeit. /bibliographie //==>argument: 2.92.015.
(a)<==//
(b)
Ich begrenze die darstellung des problems auf die zeit und lasse den raum beiseite gestellt.     (b)<==//
(c)
das problem jeder zeiterfahrung hatte Augustinus mit diesen worten gefasst: "Was ist also 'Zeit'? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht"(01).
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(01)
Augustinus,Aurelius: Bekenntnisse. 11.Buch, p.629. /bibliographie //==>argument: 2.92.002.     (c)<==//
(d)
die dauer der zeit ist merkwürdigerweise ein problem des raumes. Notwendig in raum und zeit ist die frage, wie lang ein gelebter moment der gegenwart sei und/oder daure, aber die frage ist für den begriff: zeiterfahrung, im relationalen argument irrelevant(01).
-------
(01)
in der perspektive des raumes ist das pendant die frage nach der ausdehnung(=grösse) eines punktes. Jede mögliche antwort hat die phänomene der zeiterfahrung zum begrenzenden horizont.      (d)<==//
(e)
der begriff: zeiterfahrung, konkret in der vorstellung des individuums als ich, ist mit dem zeitbegriff, gültig im ontologischen argument, nicht vereinbar. Die zeit, gefasst in der verknüpfung: "gegenwart, vergangenheit und zukunft", ist kein ontisches ereignis, gleichwohl im jedem moment der gelebten gegenwart das argument aufblitzt, dass ein ontisches ereignis gegeben sein könnte, analog dem, was Ich mit dem zeichen: NATUR, markiere, nämlich dann, wenn in einer debatte über das gesprochen werden muss, was intramundum jenseits der welt, extramundum, verortet wird, nämlich die zustände in der NATUR. Die zeit ist eine vorstellung des individuums als ich, die allein mit der existenz des individuums als ich in raum und zeit bestand haben kann. Darüber, was jenseits von raum und zeit sein könnte, extramundum, ist eine aussage, intramundum, nicht möglich.         (e)<==//
(f)     //==>arg.: 2.52.020.        (f)<==//   
(g)    //==>arg.: 2.53.010.         (g)<==//
(h)    //==>arg.: 2.52.020, graphik: 021e.      (h)<==//          /2.53.012/ text<==//  
2.53.013
das prinzip: anerkennung des anderen als der_andere, abgekürzt: adaad_a, ist im relationalen argument die grundregel, mit der das individuum als ich und sein genosse ihre soziale beziehung organisieren(a). Das erkenntniskritische fundament dieses prinzips ist die festlegung, dass für das individuum als ich alle dinge der welt etwas anderes sind, nämlich das_andere(b), die, als das_andere der weltdinge, mit dem individuum als ich nicht identisch fallen können(c). Mit der relation: individuum_als_ich<==|==>das_andere, hat das individuum als ich jedes ding seiner welt für sich selbst präsent. Im horizont seiner erkenntnismöglichkeit ist prima vista für das individuum als ich: A, der genosse: B, der ein ich ist, so, wie das individuum als ich selbst das ich ist, das_andere, aber, secunda vista ist der genosse, nicht anders das individuum als ich, auch der_andere, festgestellt in der sozialen beziehung zwischen dem individuum als ich: A, und seinem genossen: B, fixiert in der relation: individuum_als_ich:_A<==>genosse:_B. In der wechselseitigen relation zwischen dem genossen: B, und dem individuum als ich: A, ist der je andere der_andere. Beide, das individuum als ich: A, und der genosse: B, sind zueinander in ihrer sozialen beziehung nicht das_andere, sie sind, jeder für sich, zum je anderen der_andere. In der perspektive der logik ist das entweder ein widerspruch oder es ist eine tautologie. Der logische schluss ist nicht aufhebbar, aber als folgerung ist dieser schluss in raum und zeit interpretierbar, interpretiert durch das individuum als ich und seinem genossen, jeder für sich, sich absolut bindend.
 
Der widerspruch, respektive die tautologie, ist mit dem prinzip: adaad_a, theoretisch nicht aufgelöst, pragmatisch aber sind die gegensätze zwischen dem genossen: B, und dem individuum als ich: A, auflösbar.
 
Das, was das individuum als ich es selbst ist, nämlich das ich, das muss es seinem genossen, auch das ich seiend, selbst zusprechen, wenn das individuum als ich das ich sein will, was es für den genosse ist, nämlich ein ich. Das kann das individuum als ich nur dann leisten, wenn es mit seiner handlung anerkennt, dass der genosse, ein ich seiend, das ich ist. Nicht anders der genosse. Die handlung: anerkennung des anderen als der_andere, können das individuum als ich und sein genosse, jeder für sich, nur als eigene handlung leisten. Jede stellvertretung(d) ist ausgeschlossen, das soll heissen, dass das individuum, wenn es, ein ich sein wollend, dem anderen die handlung der anerkennung verweigert, es sich selbst als ich entmächtigt hat, sich selbst degradierend zu einer sache, das das_andere ist.
 
Jede form von gewalt ist mit dem prinzip: anerkennung des anderen als der_andere, ausgeschlossen; denn es ist die gewalt, die der eine gegen den je anderen ausübt, die anerkennung des je anderen als der_andere vernichtend.
 
Das individuum als ich, respektive sein genosse, entscheiden sich autonom, ob sie den je anderen als der_andere anerkennen wollen oder nicht, sich absolut an ihre entscheidung bindend(e). 
------
(a)
das prinzip: adaad_a, ist ein prinzip der ethik. Weder können mit diesem prinzip die probleme der ästhetik aufgelöst werden, noch die der ökonomie. Im horizont dieses essays können also die spezifischen fragen der ethik als randprobleme beiseite gelegt werden. 
(b)
zum begriff: das_andere, und die unterscheidung: das_andere/der_andere, andernorts en detail(01).
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: das_andere/der_andere.
(c)
grundlegend für die differenz: das ontologische argument/das relationale argument, ist die im relationalen argument gültige festlegung, dass jedes ding der welt, eingeschlossen das individuum als ich, nicht_identisch ist mit jedem anderen ding der welt, der genosse eingeschlossen. Weder die these der nicht_identität ist beweisbar, noch ist beweisbar die these der möglichen identität der weltdinge, die festlegung nämlich, die gültig ist im ontologischen argument. Das, was das sein sein solle, bezeichnet mit dem terminus: sein, von Heidegger überhöht mit der formel: SEYN, ist ebenso ein postulat der kritischen vernunft, wie die grundannahme des relationalen arguments ein postulat der vorstellung des individuums ist, das als das ich die dinge seiner welt in relationen ordnet.
(d)
der begriff: stellvertretung, wird, in abgrenzung zu der in der jurisprudenz wichtigen kategorie, andernorts en detail erläutert(01).
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(01)   //==>INDEX//Register: stichwort: stellvertretung.
(e)
es kann nur ein missverständnis sein, nämlich ein ontologischer fehlschluss, wenn, in der tradition aber üblich, behauptet wird, dass die freiheit im individuum, das subjekt seiner existenz sein wollend, verortet ist, die freiheit, die als begriff das schibboleth ist für die vorstellung, ein mensch zu sein. Die konsequenz dieser meinung ist, dass der inbegriff dessen, was die würde des menschen sein solle, allein gestellt wäre in das belieben der menschen(01). D'accord, der mensch neigt dazu, im fremden nicht den genossen kennen zu wollen(02). Die gründe dafür wurzeln in der stammesgeschichte des menschen als wesen der natur, gründe, die die menschen mit ihrer kultur neutralisiert haben(03). Dem begriff: die autonomie des individuums als ich, ist aber eine andere struktur zu eigen. Die autonomie des ich, die möglichkeit der unbedingten entscheidung zwischen a oder b, tertium non datur, ist die quintessenz dessen, was das ich ist, nämlich die fähigkeit, die autonome entscheidung als bedingung für die folgerung zu erkennen, dass das individuum als ich den genossen als der_andere anerkennen kann, weil seine anerkennung des genossen, der_andere zu sein, die bedingung ist, sich selbst als ich, der dem genossen der_andere ist, zu erkennen. Das kriterium dieser bedingung ist die autonomie des ich, sich autonom, das soll heissen, ohne jeden grund für das eine oder das andere sich entscheiden zu können, sich selbst an die entscheidung absolut bindend, die handlung des anerkennens des anderen als der_andere leisten zu wollen oder nicht. Das individuum, das das ich sein will, sein genosse eingeschlossen, muss die handlung: anerkennen, selbst leisten, wenn es das ich sein sein will, das sich autonom entscheidet(04).
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(01)
es ist kein widerspruch, wenn das individuum, ein ich sein wollend, autonom entscheidet den genossen nicht als der_andere anzuerkennen, diesen als das_andere händelnd - allein die wechselseitige relation: A<==>B, besteht nicht, sondern faktum ist die relation: A<==|==>b.
(02)
dem stehen die erfahrungen der gastfreundschaft entgegen. Der fremde als gast ist immer willkommen, der fremde als feind wird als existenzielle bedrohung wahrgenommen, der man sich zu entledigen versucht.
(03)
es ist die leistung des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, die bedingungen der natur, strikte kausalität, partiell umzuwandeln in die freiheiten, mit denen beide ihre gemeinsame kultur als welt schaffen. Maassgeblich sind die bedingungen der kultur, immer konterkariert durch die gewalt als ein phänomen in der natur.
(04)
d'accord, das ist ein zirkel, aber dem zirkelargument kann das individuum als ich sich nicht entziehen, weil es genötigt ist, sich immer wieder neu zu entscheiden, sich selbst an die eigene entscheidung bindend, geschöpft aus seinem individuellen impuls. 
  /2.53.013/ text<==// 
2.53.014
mit dem prinzip der zahl: 1, ist eine reihe von zahlen gesetzt:
Das prinzip der zahl: 1, besagt, dass die zahl: 1, nur dann die zahl: 1, sein kann, wenn sie einen um die zahl: 1, grösseren nachfolger, respektive einen um die zahl: 1, kleineren vorgänger hat(a). Mit dieser definition ist festgelegt, dass die zahlenreihe: 1-(n+1), in raum und zeit endlich ist(b). Jede zahl kann nur eine rangstelle bezeichnen, die mit keiner anderen rangstelle der zahlenreihe: 1-(n+1), identisch fallen kann. Die zahl: 8, ist die zahl: 8, und mehr kann dem zahlzeichen: 8, nicht entnommen oder zugeschrieben werden.
 
Das, was mit dem zeichen: 0, bezeichnet wird, ist keine zahl(c), aber es ist der ort, der, markiert mit dem zeichen: 0, in der welt der dinge der drehpunkt ist zwischen position und negation, die negation und die position in der zahlenreihe: 1-(n+1), spiegelnd:
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(a)
für das philosophische argument können die theorien der mathematiker über die zahlen in der welt dahingestellt bleiben(01). Das, was für den philosophen unbestritten gültig sein muss, das ist für den mathematiker ebenso gültig, nämlich, dass jede theorie, um in sich kohärent sein zu können, eines grundes bedürftig ist, der nicht ein element des systems sein kann, das mit diesem grund gegründet wird(02).
------
(01)
die gegenstände, die in der klammer streitig sein können, sind durch das argument, im konsens stehend, festgelegt: f(x,y).
(02) das hat Kurt Gödel mit seinem unvollständigkeitstheorem(1931) dargelegt.
(b)
der schluss von n auf n+1 im sinn von unendlich, dargestellt mit dem zeichen für unendlich: , ist ontisch zwar geläufig, logisch aber nicht_zulässig. Es ist zwar üblich, von unendlichen räumen und zeiten zu sprechen, aber diese redeweisen sind falsch. Der terminus: unendlich, bezeichnet einen ontisch zulässigen begriff, der logisch nicht_möglich ist. Die logische verneinung von endlich wird mit dem terminus: nicht_endlich, bezeichnet und darüber kann nichts prädiziert werden. Der terminus: unendlich, ist immer eine position im sinn einer nicht spezifizierten zahl. Das zeichen: , wird wie ein zahlzeichen gehändelt, das aber keine zahl in der zahlreihe bezeichnen kann.
(c)
die null ist im relationalen argument keine zahl(01), aber das zeichen: 0, kann praktisch in vielen situationen verwendet werden, um beziehungen zwischen den zahlen kenntlich zu machen, mit denen der mathematiker operiert(02).
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(01)
die mathematiker sind sich nicht einig, ob die "0" eine zahl sein soll oder nicht, aber das hindert sie nicht, mit der "0" vorzüglich zu rechnen.
(02)
das zeichen: 0, steht dem zeichen:  , gleich. Mit dem zeichen: 0, wird keine zahl bezeichnet, auch dann nicht, wenn das zeichen: 0, ein teil der zahl: 10, ist.       /2.51.008/ subtext<==//  

======================
fortsetzung: subtext: 2.81.001-2.81.010
<==// anfang

stand: 20.04.26.
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