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36.Internationale Hegel Kongress "Hegel Global".
Rom, Tre Universität,
01.-04.September 2026.

Ich beteilige mich wieder mit einem sektionsvortrag an der aktuellen debatte, was Hegel heute noch bedeuten kann und bedeutet. Die Sektion hat die überschrift: Hegel und die Menschenrechte.
 
Der problemaufriss meines vortrags mit dem titel:

Herrschaft und macht - der begriff: anerkennen.
Hegel's dictum: anerkannt sein wollen, und das anerkennen des je anderen als der_andere, ad personam.

    Wenn Hegel's these zutreffend ist, die philosophie sei "ihre Zeit in Gedanken erfasst"(RPh.,vorrede), dann ist Hegel's begriff: anerkannt sein (wollen), der fokus jeder global wirksamen dialektik von herr und knecht(Phän.d.G, B/IV/A). Ich akzentuiere die differenz zwischen dem anerkennen(aktiv) des individuums als ich und dem anerkannt sein wollen(passiv) des genossen. Die beiden formen des anerkennens sind notwendig vermittelt, einerseits im genossen andererseits im individuum als ich, real in ihrer sozialen beziehung, demonstriert mit der methode des trialektischen modus. Wenn das individuum als ich autonom ist, dann muss es dem genossen diese autonomie in der gleichen weise zugestehen. Beide müssen ihre soziale beziehung so organisieren, dass der genosse und das individuum als ich, den je anderen ad personam als der_andere(lies: der andere mit unterstrich) anerkennen. Scheitert diese anerkennung durch die anwendung von gewalt, dann ist die soziale beziehung zerbrochen, weil der anwender von gewalt dem je anderen die anerkennung als der_andere verneint. Er hat als der_andere sich selbst als das ich entmächtigt, sich selbst degradierend zu einer sache, das_andere seiend. Heute ist es nicht die freiheit, die das soziale miteinander bestimmt, es ist die gewalt, das schibboleth der macht.

Die skizze des geplanten vortrags:

    Einleitend expliziere Ich als struktur jeder sozialen beziehung zwischen dem individuum als ich und seinem genossen das problem: herrschaft und macht im horizont der herr/knecht-dialektik Hegel's.
    Im hauptteil beschreibe Ich, auf meine kritik der Hegel'schen herr/knecht-dialektik zurückblickend, die struktur des prinzips: anerkennung des anderen als der_andere. Die stichworte sind: die autonomie des ich, die differenz zwischen anerkennen und anerkannt sein, die gleichrangigkeit von genosse und individuum als ich, der ausschlusses von gewalt.
    Als schluss eine bemerkung zur aktuellen weltlage und die notwendigkeit der utopie, das prinzip: adaad_a, zu denken, um es im moment der gelebten gegenwart zu realisieren.
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stand: 26.05.01.   

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