047:aesthetics
Ist das (noch) kunst?
Das objekt, das ästhetische urteil und der trialektische modus als methode.
notiz
Der text ist entstanden, weil eine der
vielen open-source-firmen mir das angebot gemacht hatte, an einem
projekt zum derzeit sehr aktuellen thema: kunst und KI, teilzunehmen.
Die sache zerschlug sich, weil nach abschluss der arbeit die
finanzierung des projekts unklar wurde und Ich den text zurückziehen
musste. Die vorarbeit zur englischen fassung habe Ich stilistisch
überarbeitet und mit dem subtext erweitert.
stichworte
kunstwerk
ästhetisches urteil
trialektische modus
methodes
individuum als ich
soziale beziehung
ethik
Mona Lisa
abstract
Ist das (noch) kunst? - Das objekt, das ästhetische urteil und die methode: der trialektische modus.
Die darstellung der struktur des notwendigen streits über das, was ein kunstwerk sein soll.
Der ausgangspunkt der analyse und synthetisierenden
reflexion sind drei objekte(Louvre, werbeplakat, KI-produkt), die als
sujet das bild der Mona Lisa(da Vinci) zeigen. Im horizont der
metaphysischen unterscheidung: das ontologische argument und das
relationale argument, wird einerseits der begriff: das ästhetische
urteil, als differentia specifica des begriffs: kunstwerk, erläutert,
andererseits wird die methode: der trialektische modus, beschrieben,
die ich in der kritik der dialektik Hegel's, diese erweiternd,
entwickelt habe. Am beispiel der gewählten objekte wird die anwendung
der methode demonstriert, die, das panorama jeder situation fixierend,
eine lösung schafft, die einerseits für den einen absolut bindend ist,
die andererseits aber den je anderen, sich selbst bindend, nicht binden
kann. Jedes resultat der beschreibung einer situation ist doppeldeutig,
das in der praxis die theoretische auflösung des ästhetischen problems
auf die argumentebene der ethik verschiebt, dann, wenn das prinzip der
anerkennung des anderen als der_andere wirksam sein soll.
finis
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