Text


nur für die links/anmerkungen:
01    02    03     04     05     06    07    08     09    10   
11    12    13     14     15     16    17    18     19    20   
21    22    23     24     25     26    27    28     29   
graphik: 004


Ist das (noch) kunst? - Das objekt, das ästhetische urteil und der trialektische modus als methode.(01)

1.       einleitung.

1.1     der streit ist immerwährend. Ist das, was Ich da vor mir liegen habe, kunst, oder ist es keine kunst? Das problem ist nicht der konflikt der meinungen über ein ding der welt als kunstwerk, das problem ist, wie die menschen, in meiner terminologie: "das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen",(02) mit diesem konflikt umgehen. In ihren sozialen beziehungen leben alle, die es betrifft, in strukturen, in denen sie, zumeist im streit, nach lösungen suchen, die einerseits beschreibbar sind, auflösungen eines streits, die andererseits die klärung des streits weiterschieben, weil mit keiner der möglichen entscheidungen der streit um das kunstwerk entschieden ist. Das sind entscheidungen, die im moment der gelebten gegenwart(03) gefällt werden und die jeder für sich fällen muss, mit absoluter geltung gegen sich selbst, ohne den jeweils anderen mit seiner entscheidung binden zu können. Diese struktur des erkennens ist methodisch eindeutig beschreibbar, hier fokussiert auf ein ding der welt, das als kunstwerk gelten soll, aber, das, was als beschreibung rezipiert wird, das ist zweideutig und in seiner mehrdeutigkeit wieder ein gegenstand neuer anstrengungen, um die antwort zu finden, die in raum und zeit bestand haben kann. Es gibt keinen verbindlichen kanon der methoden, aber es gibt eine methode, mit denen eine schliessende festlegung des kanons möglich ist.

1.2    es dürfte unstreitig sein, dass die Mona Lisa des Leonardo da Vinci ein kunstwerk ist, ein gegenstand des streits aber sind die objekte, die das motiv: Mona Lisa, als vorlage ausbeuten, situiert in einer anderen zeit und bearbeitet in einer anderen, einer neuen form. Können diese bearbeitungen werke der kunst sein? oder, sind diese objekte blosse massenware, die einen gewissen reiz und nutzen haben können, als werke der kunst aber ausscheiden?

        Ich zitiere drei objekte(04)

        1. das gemälde: Mona Lisa,(1503-1506),einschliesslich der kopien(05),
            bild: 001
                                          .

        2. ein werbeplakat mit dem motiv: Mona Lisa, die das objekt der werbung in der hand hält - eine pizza(06),
            bild: 002
                               .

        3. die kreation einer KI-maschine mit dem motiv: Mona Lisa, die ein glas in der hand hält(07).
            bild: 003.
                                .

        Das porträt der Mona Lisa ist als motiv das verbindende moment dieser drei objekte. Die anderen bildelemente sind gegenstände, die eingebunden sind in den epochen der zeit, in denen diese objekte geschaffen wurden. Damit ist die frage aufgeworfen, was die kriterien sein müssen für die frage: ist das (noch) kunst?, wenn eine antwort formuliert werden soll, der alle, die es betrifft, zustimmen können oder auch nicht.

1.3        mit welcher methode kann und soll das problem aufgelöst werden? D'accord, mit den traditionalen methoden der kunstkritik und mit den historischen verfahren der bildkritik ist das problem zwar lösbar, aber diesen weg werde Ich nicht gehen, weil Ich eine methode vorstellen will, mit der einerseits das individuelle problem der antwort auf die in streit gefallene frage abschliessend nicht aufgelöst werden kann, eine methode, mit der andererseits die struktur beschrieben wird, in der die frage nach dem im streit stehenden kunstwerk von allen, die es betrifft, beantwortet werden kann, jeder für sich, - so oder so. Die methode: der trialektische modus(08), habe Ich in meiner kritik der dialektik Hegel's entwickelt(09). Das ziel meiner kritik Hegel's ist, einen weg zu weisen, wie mit der streitfrage über ein bestimmtes kunstwerk: n, rational verfahren werden kann. Im horizont dieser streitfragen werden die modelle entwickelt, mit denen das problem der streitentscheidung in der praxis entscheidbar ist.

1.4        Der plan des essays ist, durchaus im sinn der tradition, einerseits die differentia specifica: ästhetische urteil, festzulegen, mit der andererseits die dinge der welt unterschieden werden, ob sie ein kunstwerk sein sollen oder nicht. Nach einem kurzen exkurs zur methode: trialektische modus, werden, orientiert an den drei objekten, die situationen analysiert und synthetisierend reflektiert, in denen die entscheidungen gefällt sind, mit denen die benannten objekte gehändelt werden, erkannt und rezipiert entweder als kunstwerk oder als nicht_kunstwerk. Die möglichen antworten sind vielfältig, immer zweideutig erscheinend. In ihrer zweideutigkeit sind das festlegungen, die mit den kategorien der ästhetik allein nicht entscheidbar sind, aber, es sind festlegungen, die mit den kategorien der ethik entschieden werden. Im schlussteil weite Ich den gedanken aus und benenne die bedingung, die auf der argumentebene der ethik eine entscheidung möglich macht, entscheidungen, die jeder für sich fällt, sich selbst im urteil an seine autonome entscheidung absolut bindend.

2.           hauptteil

2.1        die frage: ist das ding der welt: n, das kunstwerk: n,? beantworten das individuum als ich und sein genosse mit ihren ästhetischen urteilen, mit den gegebenen antworten sich selbst entscheidend. Das ästhetische urteil ist die differencia specifica, mit der unterscheidbar ist, ob die benannten objekte für das individuum als ich: A, oder für den genossen: B, ein kunstwerk sind oder nicht – tertium non datur. Mit dem begriff: ästhetische urteil, ist das kriterium benannt, mit dem das individuum als ich und sein genosse unterscheiden, jeder für sich mit absoluter geltung gegen sich selbst, welches ding der welt sie als ein kunstwerk ansehen wollen und welche dinge der welt sie davon ausschliessen müssen. Das ästhetische urteil ist kein merkmal des kunstwerks: n, sondern es ist die vorstellung des individuums als ich, die das individuum als ich von seinem objekt, das ding der welt: n, imaginieren kann, das es, für sich absolut gültig, als das kunstwerk: n, ansehen will, sei es das gemälde von da Vinci, sei es das werbeplakat mit einem werbemodel, das der Mona Lisa ähnlich ist, sei's das produkt einer KI-maschine, deren algorithmus ein glas in die kopie des berühmten gemäldes einmontiert hat.

2.1.1    als vorstellung des individuums als ich ist das ästhetische urteil ein ding der welt, das mit keinem anderen ding der welt identisch fallen kann. Das individuum als ich imaginiert in seinem forum internum etwas, das es als substantiell ansieht für das ding der welt: n, und das in dieser vorstellung für das individuum als ich auch das kunstwerk ist, das das ding der welt: n, sein soll, nämlich das kunstwerk: n. Mit seiner imagination im forum internum hat das individuum als ich zu dem begriff: ästhetische urteil, seine relation gesetzt, deren bestimmendes moment, das ding der welt: n, kein moment in der relation: individuum_als_ich<==|==>ästhetische_urteil, sein kann(10). In einem anderen moment der gelebten gegenwart setzt das individuum als ich zu dem ding der welt: n, das das kunstwerk: n, sein soll, seine relation, in der das ästhetische urteil kein moment der relation: individuum_als_ich<==|==>ding_der_welt:_n, ist, das als das dritte moment ausgeschlossen sein muss. Mit dieser relation ist die dritte relation: ästhetische_urteil<==|==>ding_der_welt:_n, implizit gesetzt, in der das individuum als ich das ausgeschlossene dritte moment ist, das aber als das dritte moment die relation bestimmt.

     Der gedanke wiederholt in einer graphik(11).
     graphik: 001
                             .
        In dieser struktur ist es nicht möglich, dem begriff: ästhetische urteil, bestimmte, allgemein geltende prädikate zuzuordnen, mit denen abschliessend festgelegt ist, was die definition des begriffs: ästhetische urteil, sein soll und im bestimmten fall auch ist. Es ist aber möglich, das feld der phänomene in augenschein zu nehmen, mit denen das individuum als ich die merkmale zusammenstellen kann, die, üblich in der tradition, als die bestimmenden merkmale des begriffs: ästhetische urteil, angesehen werden. Mit diesen begriffen, wirksam in den traditionen, ist es möglich, zu unterscheiden, welche dinge der welt als objekte kunstwerke sein können und welche ausgeschlossen sind. Das, was einst "grosse Kunst" gewesen war, das ist heute schund und müll, und das, was einmal als müll angesehen wurde, das gilt heute als "grosse kunst", gehandelt zu gigantischen preisen an den börsen(12). In der struktur des begriffs: ästhetische urteil, ist ausgewiesen, dass das ästhetische urteil kein daseiendes im sein sein kann, sondern, sein bestimmendes momentum ist das individuum als ich, das in der definition des begriffs: ästhetische urteil, nicht ausgewiesen ist. In raum und zeit kann nur das individuum als ich es sein, das festlegt, was der gegenstand des begriffs: ästhetische urteil, ist, mit dem das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, hantieren, um zu entscheiden, welches ding der welt das kunstwerk: n, ist, das es als das ding der welt: n, sein soll. Im objekt, sei's ein kunstwerk oder nur ein ding der welt, ist das kriterium nicht auffindbar, mit dem die unterscheidung bewerkstelligt werden kann. 

2.1.2    wenn es vom individuum als ich abhängen soll, was ein kunstwerk in der welt ist oder nicht, dann ist das problem der bestimmung und festlegung dieser unterscheidung verortet im individuum als ich, das autonom sein urteil über die dinge der welt fällt. Das ist eine behauptung, zur tradition quer stehend, die einer begründung bedarf. Es ist das problem des letzten grundes, der als gründender grund das festlegt, was die welt in ihren kausalitäten ist. In der kette der möglichen argumente kann das individuum als ich und sein genosse zu den gründen zurückgehen, mit denen begründet wird, was für sie, jeder für sich, gültig sein soll. Der letzte angebbare grund einer kette begründeter argumente ist der kette der begründungen selbst entzogen, weil für den gründenden grund der kausalkette kein grund benannt werden kann. Dieser infinite regress(13) ist für das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, in raum und zeit nicht gangbar und das individuum als ich, nicht anders sein genosse, setzen einen grund als den gründenden grund, auf dem sie ihre kausalketten gründen wollen. Die idee eines individuellen impulses(14) ist eine setzung, die für mich als dem setzenden individuum als ich maassgebend ist und aus der heraus jedes individuum als ich, für sich selbst mit absoluter geltung gegen sich selbst, die elemente seiner existenz festlegt, die in der bewältigung seiner existenz unabdingbar sind. In seinem forum internum ist der individuelle impuls, in der imagination das bild der quelle ausbeutend, die vorstellung, die das individuums als ich von den dingen der welt hat, die ihm unablässig zufliessen, und die das individuum als ich für seine existenz benötigt und verwenden kann.

        Über das, was dem individuum als ich im anströmenden zufliesst, kann das individuum als ich nicht verfügen, aber im gegenwärtig werden des nicht_verfügbaren(15) greift das individuum als ich in seiner autonomie als ich aus dem anströmenden das heraus, was das individuum als ich für seine existenz als notwendig ansieht, sich auf das gewählte festlegend und sich selbst an das entschiedene absolut bindend. Dieses momentum, das herausgreifen dessen, was im anströmenden als potential möglich ist, hat für das individuum als ich die funktion eines gründenden grundes, den das individuum als ich in der relation: individuum_als_ich<==|==>gründende_grund, fasst, die relation setzend, die für das setzende individuum als ich das maass der weltdinge sein soll und ist. Diese setzung ist für sich ein ereignis, eine setzung, die das individuum als ich in jedem moment seiner gelebten gegenwart leistet und die als ein factum der vergangenheit in die vergangenheit absinkt und abgesunken ist, aus der heraus das individuum als ich dieses factum der vergangenheit in einem anderen moment der gelebten gegenwart wieder erinnern kann, als ein ding der welt, das als factum der vergangenheit ein anderes ist. Der individuelle impuls ist ad personam verortet und für den genossen nicht verfügbar, der seinem individuellen impuls folgt.

        Mit dem begriff: individuelle impuls, ist das arcanum fixiert, aus dem heraus das individuum lebt, sich bildend als das ich. D'accord, dieses argument wirkt wie ein blinder fleck; der individuelle impuls ist, wie man sagt, eine "black box", in der alles enthalten sein soll, was der begriff: ästhetische urteil, als differentia specifica zu bewirken hat. Insofern markiert der begriff: individuelle impuls, eine grenze, die das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, nicht überschreiten kann, weil alles, was das individuum als ich jenseits der grenze extramundum verorten will, nur intramundum formuliert sein kann. Auf die frage, was die gültige definition des begriffs: ästhetische urteil sein soll, muss die antwort offen bleiben, weil das individiuum als ich und sein genosse, jeder für sich, autonom entscheiden, was für sie der gegenstand der definition des begriffs sein soll. Wer den begriff: ästhetische urteil, im diskurs über die weltdinge als kunstwerk verwendet, weiss, sich selbst absolut bindend, was für ihn das kunstwerk: n, ist und dieses wissen wird im streit um die bestimmung, welches ding der welt als kunstwerk angesehen werden soll oder nicht, gegen das wissen des je anderen vertreten und behauptet.

        Die struktur dieses streits ist beschreibbar, die beschreibung ist als argument instrumentalisierbar, aber, jede mögliche beschreibung ist nur ein fall unter vielen möglichen anderen fällen, die anders sein können. Mit dieser feststellung wechsle Ich die perspektive auf die objekte, die im streit stehen. Im fokus des diskurses steht die methode, mit der der streit dargestellt wird, ohne dass, in der sache für alle, die es betrifft, absolut gültig, mit der darstellung des streits eine abschliessende entscheidung gefällt wird.    

2.2    der wechsel der perspektive kann mit den methoden der tradition, einerseits den kausalmethoden, andererseits den dialektischen methoden(16), nicht geleistet werden. Das problem der kausalmethoden ist, dass sie einen gründenden grund ausweisen müssen, der mit den methoden der kausalität nicht begründet werden kann. Die dialektischen methoden setzen die differenz von zwei möglichen positionen voraus, ohne entscheiden zu können, welche position die funktion des grundes und welche position die funktion der wirkung haben soll.

        Mit einer dritten position ist das problem entscheidbar, die scheinbaren defizite der traditionalen methoden gegeneinander auszutarieren. Die methode: trialektische modus, entscheidet keine streitfrage, aber die struktur jedes möglichen streits ist mit dieser methode darstellbar. In den debatten, was ein kunstwerk ist oder sein soll, ist das streitentscheidende kriterium, der begriff: ästhetische urteil, ein moment neben den beiden anderen momenten im schema, drei momente, die in keinem fall identisch fallen können. Im gültigen argument sind drei momente miteinander relationiert; weder kann dem argument ein moment entzogen sein, noch kann dem argument ein weiteres moment hinzugefügt werden. In der balance der drei momente ist die wahrheit(17) der methode gegründet.

    Die methode: trialektische modus, habe Ich in der kritik der Hegel'schen dialektik entwickelt(18). Das modell der methode ist aus dem semiotischen dreieck von Umberto Eco abgeleitet(19).

2.2.1    konstituierend für die methode sind die folgende festlegungen:
 
         1.
drei momente: "a, b und c", sind in drei relationen miteinander verknüpft: "a<==|==>b, b<==|==>c, c<==|==>a", momente, die nicht identisch fallen können.
graphik: 002

               .         
         2.       die relationen: a<==|==>b oder b<==|==>a, sind äquivalent
         3.       das schema des trialektischen modus weist drei momente aus, kein moment weniger und kein moment mehr.
         4.
jede relation ist
entweder einseitig:          ==> / <==,
oder abhängig:               <==|==>,
oder wechselseitig:         <==>.
         5.       
je zwei momente sind in einer relation verknüpft, ausgeschlossen in der relation ist das je dritte moment im schema.
         6.       
das je ausgeschlossene dritte moment hat die funktion, das bestimmende moment für die relation zu sein.
         7.
jedes schema ist eine situation oder ein fall(20), die unterscheidbaren situationen/fälle können nicht identisch fallen.
         8.
die drei momente markieren einerseits die eckpunkte eines gleichseitigen dreiecks, andererseits einen punkt auf der kreislinie. Der mittelpunkt des dreiecks ist mit dem mittelpunkt des kreises identisch, aber der gemeinsame mittelpunkt ist kein moment im schema.
graphik: 003

             .
         9.
jedes ding der welt, einerseits als das_andere, andererseits als der_andere, ist in den momenten: "a, b und c", einsetzbar; es ist eine konvention, das individuum als ich, eingeschlossen der genosse, im moment: a, einzusetzen.
        10.       mit einer graphik ist jedes schema äquivalent dargestellt.

2.2.2    jede methode, denkbar für das individuum als ich, ist gegründet in seiner vorstellung von dem, was in der tradition mit dem terminus: metaphysik, bezeichnet wird. Als phänomen sind die denkbaren begriffe: metaphysik, einteilbar in zwei klassen, die, einander sich ausschliessend, nicht identisch fallen. Eine dritte klasse ist nicht_möglich. Ich bezeichne diese klassen mit den termini: ontologische argument und relationale argument. Dieser einteilung liegt die unterscheidung: das ganze und seine teile, zugrunde, in der tradition gefasst mit der differenz: die daseienden dinge und das sein.

        Mit der unterscheidung, das ontologische argument und das relationale argument, sind zwei perspektiven bezeichnet, die im individuum als ich, der genosse eingeschlossen, vermittelt sind. Entweder beurteilt das individuum als ich: A, oder sein genosse: B, das ganze in der perspektive seiner teile, das ist die perspektive des relationalen arguments, oder sie beurteilen, jeder für sich, die teile in der perspektive des ganzen, das ist die perspektive des ontologischen arguments. Das urteilende individuum als ich: A, der genosse: B, eingeschlossen, fasst im moment seiner gelebten gegenwart das ganze in der relation: individuum_als_ich:_A<==|==>ganze, und, in einem anderen moment seiner gelebten gegenwart, ein teil, eingebettet in den teilen, in der relation: individuum_als_ich:_A<==|==>teil. Mit der setzung dieser relationen ist implizit die dritte relation: ganze<==|==>teil, gesetzt.

        Das relationale argument ist die perspektive der teile. Das dritte moment, das ganze, ist als das ausgeschlossen dritte moment die wahrheit der relation: individuum_als_ich:_A<==|==>teil.

        Das ontologische argument ist die perspektive des ganzen. Das dritte moment, die teile, ist als das ausgeschlossene dritte moment die wahrheit der relation: individuum_als_ich:_A<==|==>ganze.

        Der gedanke in einer graphik zusammengefasst(21):
        graphik: 004
   
              .

        Der gegenstand des streits um die differenz: teil/ganze, ist gefasst in der dritten relation: ganze<==|==>teil. Das individuum als ich: A, ist das dritte moment, das als das ausgeschlossene dritte moment die wahrheit dieser relation ist. Im urteilenden individuum als ich: A, nicht anders im genossen: B, ist das vermittelt, was für sie, jeder für sich, die wahrheit sein soll, verortet in der differenz: ganze/teil.

        Es ist, wie in der tradtion gesagt wird, nicht entscheidbar, was die wahre perspektive ist, die das individuum als ich: A, und sein genosse: B, wählen können, wenn sie über sich selbst und ihre existenz in der welt reflektieren. Im moment ihrer gelebten gegenwart denken der genosse: B, und das individuum als ich: A, entweder in der perspektive des ontologischen arguments, oder in der perspektive des relationalen arguments, aber immer fassen sie, jeder für sich, ihre relation im moment ihrer gelebten gegenwart im horizont des je dritten moments, das ausgeschlossen ist. In raum und zeit oszillieren das individuum als ich: A, und der genosse: B, zwischen dem ontologischen argument und dem relationalen argument, im moment ihrer gelebten gegenwart sich entscheidend, entweder das ontologische argument affirmierend im horizont des relationalen arguments, oder das relationale argument affirmierend im horizont des ontologischen arguments – tertium non datur.

        Ich habe mich für das relationale argument entschieden, aber dem ontologischen argument kann Ich mich mit meiner entscheidung nicht entziehen. Wenn Ich in der welt mich selbst begreifen will als das ich, das Ich sein will, dann kann Ich das begreifen meines selbst nur dann leisten, wenn der genosse, der sich für das ontologische argument entschieden hat, fähig und bereit ist, meine entscheidung zu akzeptieren, die für seine entscheidung das dritte moment ist, das als das ausgeschlossene dritte moment die funktion hat, der maasstab zu sein; nicht anders der genosse. Hinter diese feststellung kann weder der genosse: B, zurückgehen noch das individuum als ich: A.

2.3    mit meiner entscheidung für das relationale argument scheidet das ontologische argument als maasstab für mein ästhetisches urteil aus. Für das, was ein kunstwerk sein soll, kann es keine definition geben, die allgemein gültig wäre. In der perspektive der teile kann jedes ding der welt ein kunstwerk sein oder nicht. Die traditionale rede von einem kunstwerk "an sich" ist im relationalen argument immer das reden über die dinge der welt, die "für sich" ein kunstwerk sein sollen und dieses kunstwerk entweder sind oder nicht_sind.

2.3.1    diese differenz ist wirksam, wenn die frage beantwortet werden soll, ob die in den blick genommenen objekte als dinge der welt kunstwerke sein können oder nicht. Immer ist die frage nach dem kunstwerk verknüpft mit der frage nach dem grund, warum das ding der welt: n, das kunstwerk: n, ist, oder, warum es kein kunstwerk sein kann. Damit ist die grundstruktur beschrieben, in der die frage: kunstwerk oder nicht? beantwortet werden kann und soll, einerseits als möglichkeit, andererseits als realität.

        Drei momente sind in dieser struktur wirksam, die, abhängig von der realen situation in raum und zeit, unterscheidbar mit bestimmten vorstellungen verknüpft werden, die allein das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, denken kann. Die momente sind:

        1.moment: das individuum als ich, traditional das subjekt,
        2.moment: ein ding der welt, traditional das objekt,
        3.moment: das ästhetische urteil in der funktion des grundes.

    Dieser gedanke wiederholt in einer graphik.
    graphik: 005  
   
                     .

        In dieser form, dargestellt als ein modell, ist die struktur des arguments simpel, aber, trügerisch ist der schein, wenn die reale situation einerseits analysiert wird, in der andererseits alle, die es betrifft, involviert sind und jeder für sich die resultate der analyse synthetisierend reflektiert.

2.3.2    der blick auf das objekt ist in der analyse der situation einerseits verengt, andererseits aber ist dieser blick scharf gestellt. In analytischer absicht ist es methodisch zulässig, die momente für sich zu trennen, losgelöst vom schema des trialektischen modus, um die elemente, die teile eines moments sind, in den blick zu nehmen und zu dokumentieren, was diese elemente in ihrem so-sein sind. Unter den bedingungen von raum und zeit sind die elemente, dinge der welt seiend, in ihrem so-sein different, aber eindeutig feststellbar als diese und nicht als jene. Das, was das individuum als ich in seiner gegenwart ist, das kann in vielfältigen formen aufgezählt werden, immer abhängig von dem subjekt, das die analyse vornimmt, nicht anders das ding der welt, entweder als objekt oder als ästhetisches urteil in der funktion eines grundes. Für sich sind diese unterscheidungen selbst ein fall, der mit dem schema des trialektischen modus fixierbar ist, aber das sind überlegungen, die nicht auf der argumentebene der analyse geführt werden können, sondern auf der argumentebene der synthetisierenden reflexion erörtert werden müssen.

        Mit meiner beschreibung der grundsituation setze Ich als autor der analyse akzente, mein objekt in analytischer absicht in die elemente zerlegend, die in ihrer differenz als ein ganzes das objekt sind. Das verknüpfende moment in der analyse ist das bildnis der Mona Lisa, das als motiv, formuliert in der traditionalen ästhetik, die drei ausgewählten bilder miteinander vermittelt. Das objekt erscheint als das gleiche bild, eben als Mona Lisa, aber, in der perspektive des individuums als ich(=subjekt) und seines ästhetischen urteils(=grund) sind es drei objekte, die in raum und zeit verschieden sind und so auch vom individuum als ich wahrgenommen und erkannt werden.
-
2.3.2.1    da Vinci's Mona Lisa ist, als kunstwerk unbestritten, in vielfältigen formen beschrieben worden. Meine analyse der situation, mit dem gemälde als fokus, ist eine weitere beschreibung des objekts, darauf fokussiert, die struktur der wahrnehmung dieses objektes und seiner erkenntnis als kunstwerk offenzulegen. Das, was das bild als objekt ist, das ist der gegenstand der traditionalen kunstkritik und wird als bekannt vorausgesetzt. Variabel aber, bestimmt in jedem individuum als ich, formuliert das individuum als ich: A, die relation setzend, das ästhetische urteil, das, einerseits im blick auf es selbst, bestimmt ist als dieses und nicht als jenes, das andererseits im blick des genossen: B, ein anderes ästhetisches urteil sein muss; es sind zwei ästhetische urteile, die, einen gegensatz markierend, zueinander das_andere sind. Das objekt, das kunstwerk: Mona Lisa, identisch mit sich, erscheint in einem zwielicht, weil zwei gründe benannt sind, die das ästhetische urteil bestimmen, mit denen das individuum als ich: A, und sein genosse: B, das kunstwerk: Mona Lisa, interpretieren, sowohl als kunstwerk bestimmend als auch als ein ding der welt, im horizont der anderen weltdinge einordnend.

    Der gedanke wiederholt und gefasst in zwei graphiken:
    Die perspektive des individuum als ich: A,
    graphik: 005a    
   
                         ,
   
    Die perspektive des genosse: B,
    graphik: 005b
   
                         .

        De facto werden zwei situationen beschrieben, die nicht identisch fallen können und strikt auseinander gehalten werden müssen, auch dann, wenn der genosse: B, und das individuum als ich: A, dassselbe objekt beurteilend, darin konsentieren, dass sie mit ihren ästhetischen urteilen, die zwar gleich sind, aber nicht_identisch sein können, über dasselbe objekt zu gleichen urteilen kommen, die nicht_identisch sind, aber gleich.

2.3.2.2    als objekt ist das bild der werbung eine traditionale montage, ein werbemodel im aussehen der Mona Lisa zeigend. Das werbemodel hält eine pizza in der hand, die sie dem betrachter präsentiert. Die traditionale bildanalyse verkürze Ich auf die feststellung, dass die konturen des originals wiedererkennbar kopiert sind und die anderen bildelemente des originals durch zeitgemässe objekte ersetzt wurden, dem bestimmten werbezweck eindeutig unterstellt, für den das objekt geschaffen wurde.

        Das betrachtende individuum als ich: A, und sein genosse: B, können, ihren interessen folgend, unterscheidbare perspektiven auf das bild haben, die ihr ästhetisches urteil bestimmen. In der perspektive des traditionalen kunstkritikers sind die bildelemente, erfahren als bestimmend, andere als dieselben bildelemente in der perspektive des werbefachmanns, der ein produkt präsentieren will, details, die nur entfernt mit der vorlage assoziiert werden können(=Italien).

        Vermittelt in den interessen, die das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, verfolgt, ist bestimmt, dass das individuum als ich: A, und sein genosse: B, ästhetische urteile formulieren, die, different in den momenten der gelebten gegenwart, sich unterscheiden, gegensätzlich bis zum wechselseitigen ausschluss der positionen. Das individuum als ich: A, in der perspektive des künstlers/kunstbetrachters urteilend, wird im blick auf das objekt einen anderen begriff von einem kunstwerk haben, als der genosse: B, der in der perspektive des werbenden oder des adressaten der werbung urteilt und das plakat mit dem motiv: Mona Lisa, eine pizza konsumierend, als stimulans instrumentalisiert, zum besuch der nächsten pizzeria animierend. Wieder ist das objekt, das werbeplakat mit der Mona Lisa als motiv, zweideutig. Als objekt kann das werbeplakat ein kunstwerk sein, aber wahrscheinlicher ist das urteil, dass das objekt blooss ein werbemittel ist, das weggeworfen wird, wenn es seine funktion erfüllt hat.

2.3.2.3      das bild aus dem drucker mag, weil es in der moderne technisch möglich geworden ist, als objekt prima vista faszinieren, secunda vista aber ist die frage zu stellen, ob das produkt der KI-maschine ein kunstwerk sein kann, gültig in gleicher weise, wenn das individuum als ich ein ästhetisches urteil formuliert hat, oder wenn es ein anderes kriterium als differentia specifica setzen will. Die KI-maschine ist ein werkzeug(22), vergleichbar dem pinsel, den da Vinci damals gebraucht hatte. Am produkt, gefertigt von einer KI-maschine, ist nicht erkennbar, wer das subjekt gewesen sein könnte, das das bild: Mona Lisa mit dem weinglas, komponiert hat. In diesem moment der gelebten gegenwart sind die antworten auf die frage umstritten, ob die KI-maschine eines fernen tages das subjekt sein könnte, das ein kunstwerk schaffen wird, so wie das individuum als ich: A, und sein genosse: B, es in der tradition getan hatten. Gegenwärtig ist die aussage noch gültig, dass die KI-maschine einen programmierer voraussetzt, der den algorithmus konstruiert, mit dem das verfügbare datenmaterial so sortiert werden kann, dass der drucker ein plausibles bild ausgibt. Dem individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, ist es derzeit nicht möglich zu entscheiden, wer das subjekt ist, das mittels einer KI-maschine ein ding der welt, das ein kunstwerk sein soll, geschaffen hat; denn es ist ausgeschlossen, dass ein ding der welt, das kein subjekt ist, ein anderes weltding schaffen kann, das ein kunstwerk sein soll.

        Die situation ist, dass das individuum als ich: A, und sein genosse: B, mit ihren ästhetischen urteilen, die gleich, aber nicht_identisch sind, ein objekt, eine variation des originals seiend, beurteilen, das die kriterien des ästhetischen urteils nicht erfüllt, die, gültig in der tradition, von allen, die es betrifft, geteilt werden, aber, das, was einerseits konsens ist, das ist andererseits umstritten, und der grund dafür ist nicht in dem objekt verortet, das als produkt der KI-maschine sowohl der gegenstand des streits ist als auch des konsenses.

2.3.2.4    die gründe für den gegensatz in den meinungen sind einerseits im individuum als ich: A, und seinem genossen: B, verortet, andererseits in den ästhetischen urteilen, die gegensätzlich sein können, den wechselseitigen ausschluss eingeschlossen. Das individuum als ich: A, und sein genosse: B, müssen, getrieben von ihren interessen, sich in jedem moment ihrer gelebten gegenwart entscheiden, was sie als kunstwerk ansehen wollen und was nicht, immer festgelegt in der relation: individuum_als_ich<==|==>ästhetische_urteil. Diese relation aber hat, für sich beurteilt, ihr bestimmendes moment nicht in dem objekt, pars pro toto, die Mona Lisa als produkt einer KI-maschine, sondern, das individuum als ich: A, und sein genosse: B, imaginieren und denken das bestimmende moment der relation: individuum_als_ich<==|==>ästhetische_urteil, in einer anderen vorstellung, die in der analyse der drei situationen als ein weiteres, als ein anderes moment erscheint, quasi als ein viertes moment im schema, das die funktion eines maasstabes hat, das das objekt, das reale kunstwerk oder seine kopie, ausmisst. Dieses moment kann eine ideologie sein, aber, diese möglichkeit ist ein anderer fall, der in einem anderen schema im trialektischen modus gefasst ist.

        Der gedanke wiederholt in einer graphik:
        graphik: 006
       
                      .       
2.3.2.5    mit der analyse ist ein bild(23) gemalt, das, so erscheint es, vier momente ausweist:

        1. das individuum als ich(=subjekt),
        2. das kunstwerk: n(=objekt),  
        3. das ästhetische urteil(=grund),
        4. die ideologie(=maasstab).

    Das, was prima vista plausibel ist, das ist, secunda vista, im horizont der methode: trialektische modus, falsch. Zwar ist es möglich, in der analyse ein schema mit den momenten: 2 – 4, aufzumachen:
    graphik: 007
   
                    ,

    aber, dieses schema, in jeder ästhetischen theorie ein abstraktes modell, ist gesetzt im horizont der vorstellung eines subjekts, das dieses modell denken kann. Wenn das moment: individuum als ich, einbezogen wird, dann kann das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, in jeder position seine relationen setzen, entweder in der position: kunstwerk: n, zu dem ästhetischen urteil und der ideologie, oder in der position: ästhetische urteil, zu der ideologie und das kunstwerk: n, oder in der position: ideologie, zu dem kunstwerk: n, und dem ästhetischen urteil. Das sind drei schemata im trialektischen modus, 
    graphik: 007a
   
                    ,
   
    graphik: 007b
   
               .
   
    graphik: 007c
   
                     ,
    drei schemata, die, nicht identisch fallend, in einem bild zusammengefasst werden:
    bild: 004  (=weltformel)
   
               .

    Mit dem bild, im relationalen argument bezeichnet mit dem terminus: weltformel,(24) ist die situation skizziert, in der das individuum als ich: A, und sein genosse: B, gebunden in einer sozialen beziehung, ihr objekt, gleich im motiv: Mona Lisa, beurteilen, das für sie, jeder für sich, entweder ein ding der welt ist oder das kunstwerk: n, – tertium non datur.

2.3.3    jede denkbare analyse der weltdinge ist eingebunden in die synthetisierende reflexion der in analytischer absicht getrennten elemente. Im horizont der methoden ist die relation: synthese<==|==>analyse, ein problem, weil das indidividuum als ich das dritte moment ist, das die elemente der analyse miteinander zu neuen konstellationen verknüpft, die als reale bilder, erfahren im moment der gelebten gegenwart, einerseits facta der vergangenheit und andererseits projektionen in die zukunft sind. Das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, leistet die analyse eines weltdinges im horizont seiner synthetisierenden reflexion, die als das dritte moment in der relation ausgeschlossen ist, nicht anders der genosse, wenn er über die in analytischer absicht getrennten elemente eines weltdinges in seiner synthetisierenden reflexion urteilt, bewerkstelligt im horizont seiner analyse des weltdinges. Das, was in der theorie nicht getrennt werden kann, fixiert im schema des trialektischen modus, das wird in der praxis ad libitum vom individuum als ich: A, in seiner wechselseitigen relation mit dem genossen: B, getrennt, jeder für sich im horizont seiner interessen.

        Diese struktur des argumentierens über die dinge der welt ist der begrenzende horizont, in dem das individuum als ich: A, und sein genosse: B, jeder für sich, urteilen, ob das weltding: n, im streit stehend, das kunstwerk: n, ist oder nicht. Was im schema des trialektischen modus als einfach erscheint, das ist in der realität eine komplexe struktur, die viele deutungen impliziert, interpretationen eines weltdinges, die getrennt zu halten schwierig ist, weil, wenn's opportun wird, der genosse: B, und das individuum als ich: A, geleitet von ihren interessen, zwischen den perspektiven "switchen", von der einen perspektive in die andere und wieder zurück.

        Das problem der synthetisierenden reflexion, reflektiert im horizont des trialektischen modus, ist das argumentieren über kreuz,(25) wenn die differenten momente der schemata in neuen relationen über die bande miteinander verknüpft werden. Diese verknüpfungen, formal auf das schema im trialektischen modus beschränkt, schaffen neue schemata, die, nicht identisch fallend, zu jedem anderen schema ein anderes schema sind, und die als andere schemata gehändelt werden müssen. In der perspektive der praxis ist das argumentieren über kreuz zwar plausibel, aber in der perspektive des relationalen arguments ist das proponierte argument falsch. Die praxis des argumentierens aber, benannt als ein problem der theorie, ist entweder ein konsens oder das argument steht im streit.

2.4    die frage, welches ding der welt: n, das kunstwerk: n, sein soll, beantworten das individuum als ich: A, und sein genosse: B, in ihrer sozialen beziehung, fixiert in der relation: individuum_als_ich:_A<==>genosse:_B.
   
    Die grundsituation ist in dieser graphik fixiert:
    graphik: 008
   
                      .
 
        Für sich ist die situation simpel, aber, wenn reflektierend die situation analysiert wird, dann ist eine vielzahl von möglichen situationen aufzeigbar, die ein komplexes, schwer überschaubares panorama von möglichkeiten markieren, die, kaum trennbar, ineinander verwoben sind. Die relation, die das individuum als ich: A, zu dem weltding: n, setzt, ist eine andere relation als die relation, die der genosse: B, zu dem ding der welt: n, identisch mit sich, setzen kann. Wenn der genosse: B, und das individuum als ich: A, in ihrem urteil über das weltding: n, einer meinung sind, dann ist auch die relation des genossen: B, eine andere relation, die nicht die relation des individuums als ich: A, sein kann, weil die gründe different sind, die das individuum als ich: A, und sein genosse: B, für ihre relationen geltend machen. Das ist, pars pro toto, mit dem moment: ideologie, demonstrierbar, das die perspektive markiert, in der der genosse: B, und das individuum als ich: A, ihre relationen setzen, einerseits zu dem moment: ästhetische urteil, andererseits zu dem moment: ding der welt: n. Es sind zwei perspektiven, einerseits die perspektive des individuums als ich: A, und andererseits die perspektive des genossen: B, die zwei situationen markieren, die nicht identisch fallen, gleichwohl sie als ähnlich oder als gleich erscheinen können.

    Der gedanke wiederholt in sechs graphiken:

    Die ausgangssituation ist in den perspektiven des individuums als ich: A, und seines genossen: B, festgelegt.
    graphik: 009 
   
                               ,

    graphik: 009a
   
                             .

    Zwei situationen sind strikt zu trennen:

    situation: 1, (die perspektive des individuums als ich: A.)
    graphik: 009b
   
                     ,
    graphik: 009d
   
                      .
   
    situation: 2, (die perspektive des genossen: B.)
    graphik: 009c 
   
                     ,
    graphik: 009e
   
                  .

         Das, was das individuum als ich: A, und sein genosse: B, als ihren begriff: ideologie(=A/B), ansehen, das ist das je dritte moment, das, bestimmt als das ausgeschlossene dritte moment, die wahrheit der relationen ist, die sowohl das individuum als ich: A, als auch der genosse: B, zu dem moment: ästhetisches urteil, oder zu dem moment: ding_der_welt:_n, setzen. Der genosse: B, und das individuum als ich: A, können darin konsentieren, dass das ding der welt: n, das kunstwerk: n, ist, weil sie mit ihrem begriff: ästhetische urteil, argumentieren, der diesen schluss als richtig ausweist. Das resultat kann auch der dissens sein, dass der genosse: B, einerseits argumentiert, dass das ding der welt: n, kein kunstwerk ist, andererseits aber das individuum als ich: A, argumentiert, dass das ding der welt: n, gleichwohl das kunstwerk: n, sein muss. Die differenz in den urteilen über das ding der welt: n, ist weder im ding der welt: n, verortet, noch in den ästhetischen urteilen, sondern im individuum als ich: A, und seinem genossen: B, die im horizont einer ideologie in der funktion eines maasstabs urteilen, was ihr begriff: ästhetische urteil, sein soll oder nicht ist. Das bestimmende moment ist nicht das ästhetische urteil, sondern bestimmend ist ein argument der ideologie, das verbindlich ist, einerseits für den genosen: B, andererseits für das individuum als ich: A, fixiert ist in einer relation.

    Im bild: 005,
      
         
   
sind 8 schemata im trialektischen modus verknüpft, die in ihrer verknüpfung eine komplexe struktur des argumentierens markieren. Es ist die struktur des erkennens der weltdinge, die einerseits in der realität schwer überschaubar ist und die in der praxis auf wenige elemente reduziert werden muss(26), um als argument händelbar zu sein.

        Im bild: 006,
       
             
 
sind zwei schemata im trialektischen modus im schwachen strich(schwarz/rot) markiert, die nicht identisch fallen können, die im diskurs aber als gleich oder ähnlich erscheinen und geltend gemacht werden.

    Der gedanke in zwei graphiken wiederholt:
    graphik: 009 f
   
                        
   
    graphik: 009 g
   
                  .

        Mit dem bild: 006, wird demonstriert, wie das individuum als ich: A, und sein genosse: B, über die bande argumentieren können, wenn sie ihre interessen durchsetzen wollen. Ihr reales interesse, pars pro toto die entscheidung über das ding der welt: n, als das kunstwerk: n, (oder auch nicht), ist verortet in dem moment: interesse,
    graphik: 010
   
                       .
   
        Das ding der welt: n, markiert als interesse im horizont einer ideologie, ist nicht das kunstwerk: n, sondern es ist ein anderes weltding, nämlich das weltding: m, das, identisch mit sich, das interesse des individuums als ich: A, oder des genossen: B, markiert, interessen, die weder identisch fallen können, noch sind diese weltdinge unter dem gleichmachenden terminus: interesse, notwendig gleich oder ähnlich.

    Der gedanke in drei graphiken wiederholt:
    graphik: 011
   
                  .
    graphik: 011a (die perspektive des individuums als ich: A)
   
                         .
        graphik: 011b (die perspektive des genossen: B)
       
                  .
   
        Es ist das interesse, das, gesetzt vom individuum als ich: A, in seiner relation, immer ein anderes interesse ist als das interesse, das der genosse: B, mit seiner relation setzen kann. Das ist auch dann der fall, wenn der genosse: B, und das individuum als ich: A, jeder für sich, sich einig sind über ihre interessen, fixiert als vertrag. Im horizont dieser differenten interessen, für sich legitim sowohl für das individuum als ich: A, als auch für den genossen: B, argumentieren beide, jeder für sich, über kreuz, als ob sie, das schema des trialektischen modus ausbeutend, einerseits auf derselben argumentebene agieren, um andererseits, auf einer anderen argumentebene agierend, ihre relationen setzen, die zu jeder anderen relation, als gleich erscheinend, eine andere relation sind.

        Mit dieser differenz sind die gründe gesetzt, die entweder einen dissens markieren, der händelbar ist, oder einen streit anzeigen, der mit anderen, neuen argumenten geführt werden muss. Die frage, ob das ding der welt: n, das kunstwerk: n, ist oder nicht, ist auf der argumentebene der ästhetik nicht entscheidbar, solange das ästhetische urteil als differentia specifica ungeklärt im streit steht. In meiner perspektive der weltdinge kann Ich zwar erklären, verbindlich für mich, warum die benannten objekte mit dem motiv: Mona Lisa, ein kunstwerk sind oder nicht, aber meine klärende antwort kann den genossen nicht binden, der in der streitfrage eine andere antwort geltend macht, so den streit schwebend haltend, der in einem neuen diskurs wieder aufgenommen wird.

3.       schluss
-
3.1    wenn der streit um das bestimmte kunstwerk: n, nicht mit den kategorien der ästhetik entscheidbar ist, dann ist es notwendig, die argumentebene: ästhetik, mit der argumentebene: ethik, zu verknüpfen. In der verknüpfung der beiden argumentebenen ist die perspektive auf die ausgangsfrage: kunst oder nicht?, mit der perspektive der ethik erweitert. Im fokus der ethik stehen die möglichkeiten einer streitentscheidung, aber das, was einerseits eine auflösung des problems der streitentscheidung zu sein scheint, das ist andererseits in der analyse und in der synthetisierenden reflexion nur die verlagerung der kontroverse auf die andere argumentebene, mit der der streit nicht gelöst werden kann, weil im neuen diskurs eine antwort nötig ist auf die frage, wie der streit um die frage, was kunst sei oder nicht, gehändelt werden kann. Prima vista ist die neue frage eine wiederholung der frage nach der struktur, in der das individuum als ich: A, und sein genosse: B, die streitfrage: ist das (noch) kunst?, erörtert haben, secunda vista aber ist mit der neuen frage eine andere situation geschaffen, die in der struktur zwar ähnlich oder gleich zu sein scheint, in der aber ein anderes objekt im fokus des diskurses steht. Das ding der welt, also die entscheidung, ob das kunstwerk: n, ein kunstwerk ist oder nicht, ist ausgewechselt gegen das ding der welt: m,
    graphik: 011
   
                         ,
        das nach den interessen fragt, die in einer möglichen streitentscheidung ausgemittelt werden sollen.

        Das individuum als ich: A, und sein genosse: B, sind geteilter meinung, ob die objekte mit dem motiv: Mona Lisa, gegenstand ihrer interessen, ein kunstwerk sind oder nicht. Sie streiten darüber, ob ihr ästhetisches urteil tauglich und damit wirksam ist, den streit zu entscheiden. Die bedingung des streitens ist also der dissens über das streitentscheidende ästhetische urteil.

        Der genosse: B, und das individuum als ich: A, sind mit dem problem konfrontiert, ihr interesse an dem ästhetischen urteil des je anderen so miteinander zu verknüpfen, dass sie einen modus vivendi schaffen, in dem ihre gegensätzlichen ästhetischen urteile, jedes urteil für sich, bestand haben, mit der wirkung, dass sie, jeder für sich, in einer win/win-situation einen kompromiss schaffen, auf dessen fundament die streitfrage: kunst oder nicht? für beide in gleicher weise händelbar ist. Für den notwendigen kompromiss ist die frage nach dem kunstwerk: n, nur noch der begrenzende horizont, in dem beide, das individuum als ich: A, und sein genosse: B, ihre divergierenden interessen gegeneinander/miteinander austarieren. Das setzt ein verfahren voraus, in dem der je andere zwar als ein gegner erkannt ist, aber nicht als ein feind angesehen wird(27). Das fundament des verfahrens ist das prinzip: anerkennung des anderen als der_andere,(28).  

3.2    die bedingung für das prinzip: adaad_a, ist das postulat der autonomie des ich. Das individuum als ich: A, und sein genosse: B, das ich seiend, entscheiden autonom mit absoluter bindung an das entschiedene, ob das moment: a, gelten soll oder das moment: b, – tertium non datur. Als individuen der natur, fähig, sich selbst als das ich zu bestimmen, sind, nicht identisch fallend, das individuum als ich und sein genosse gleich. Wenn das individuum als ich: A, das ich sein will, das es ist, dann muss es seinen genossen: B, als den anerkennen, was es selbst ist, nämlich das ich. Diese anerkennung kann das individuum als ich: A, nur ad personam leisten; nicht anders der genosse: B, der, das ich seiend, ad personam das individuum als ich anerkennt als das ich, das der genosse selbst ist, nämlich das ich. Diese relation zwischen dem individuum als ich und dem genossen wird im relationalen argument mit der wechselseitigen relation: individuum_als_ich:_A<==>genosse:_B, gefasst. Im horizont dieser wechselseitigen beziehung händeln der genosse: B, und das individuum als ich: A, ihre differenten ästhetischen urteile über die objekte, die im motiv: Mona Lisa, miteinander verknüpft sind. Das individuum als ich: A, begreift sein ästhetisches urteil, die relation: individuum_als_ich:_A<==|==>ästhetische_urteil(=A), im horizont des ästhetischen urteils(=B), das der genosse: B, mit seiner relation: genosse:_B<==|==>ästhetische_urteil(=B), gefasst hat im horizont des ästhetischen urteils des individuum als ich: A. Immer hat das ästhetische urteil des je anderen die funktion des ausgeschlossenen dritten moments, das das bestimmende moment der relationen ist, nämlich der relation: individuum_als_ich:_A<==|==>ästhetische_urteil(=A), und die relation: genosse:_B<==|==>ästhetische_urteil(=B), ohne ein element(=moment) der je anderen relation zu sein. In dieser perspektive ist jedes urteil über die objekte zweideutig, vermittelt im motiv: Mona Lisa, abhängig von den perspektiven, die das individuum als ich: A, und sein genosse: B, einnehmen wollen.

        Wenn das individuum als ich: A, und sein genosse: B, im anerkennen des je anderen als der_andere konsentieren, dann ist es möglich, den realen streit über die objekte mit dem motiv: Mona Lisa, in einem kompromiss aufzulösen, der die wechselseitige anerkennung der gegensätzlichen positionen zur bedingung hat. 

3.3    das, was in der theorie des relationalen arguments als eine "elegante" auflösung eines nicht auflösbaren problems erscheint, nämlich die frage, was nun das wahre kunstwerk sei, das ist als streitfrage in der pragmatik weiter umstritten, auch dann, wenn alle, die es bestrifft, ein interesse daran haben, den streit aufzulösen in einer befriedung der gegensätzlichen interessen, pars pro toto in einer koexistenz der gegensätzlichen meinungen. Das problem der befriedung gegensätzlicher interessen ist in der praxis dann händelbar, wenn alle, die es betrifft, das interesse haben, den streit ohne gewalt(29) auszufechten, möglich als spiel, in dem die gegensätzliche meinungen gelebt werden, ohne den je anderen vernichten zu wollen. 
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Anmerkungen
(01)   
die deutsche fassung des textes unterscheidet sich von der englischen version allein in stilfragen(*1). Den gemeinsamen ausgangspunkt für die beiden textversionen, der entwurf: 004, habe Ich für die deutsche fassung überarbeitet und mit dem subtext erweitert(*2). In teilen habe Ich die anmerkungen der englischen fassung in den subtext verschoben. Die gliederung des textes ist gesondert ausgewiesen(*3). Die kapitelüberschriften erscheinen nicht im text.
------
(*1) //==> argument: 2.21.001. (Das problem der übersetzung)
(*2) //==> argument: 2.11.001.
(*3) //==> argument: 2.11.002.         (01)<==//
(02)  
meine terminologie folgt der logik des philosophischen arguments. Das erfordert eine erweiterung der regeln, die, zusammengefasst im Duden, das maass sind für die deutsche orthographie(*1). Meine orthographie weicht von der DUDEN-orthographie in einigen punkten erheblich ab, pars pro toto die kleinschreibung aller weltdinge die das_andere sind, und abweichende anwendungen der satzeichen: doppelpunkt und komma. Die anweisungen zum lesen bestimmter formeln sind zusammengefasst in einer liste(*2).
    -----
    (*1)
//==> argument 2.21.002. (Die orthographie des relationalen arguments.)  //==> INDEX/register, stichwort: orthographie.
    (*2) //==>argument: 2.11.003       (02)<==//
(03)    //==> argument: 2.21.003. (Die zeiterfahrung.)      (03)<==//
(04)  
die abbildungen habe Ich gescannt und auf das passende format verkleinert.
    Meine quellen sind:
    1.
Müller,Markus: Mona Lisa zum Anbeissen. Katalog zur Ausstellung: Mona Lisa zum Anbeißen – Kunst und Werbung. Kunstmuseum Pablo Picasso Münster 12.10.2024 – 19.01.2025. Münster: 2024. p.70 und 88.
    2.
Merzmensch (das ist Vladimir Alexeev): KI–Kunst. Kollaboration von Mensch und Maschine. Berlin: 2023, p.38/#18.
Ich gebrauche die bilder als zitat(§51UrhG).     (04)<==//
(05)    Leonardo da Vinci, Mona Lisa (La Gioconda) 1503-1506, Louvre. a.a.O.p.70.    (05)<==//
(06)    Get ready for something truly Italian. The classic Italian Crust. Coming April 3rd - Pizza Hut, 2003. a.a.O. p.88.  (06)<==//
(07)    "DALL.E 2" "Mona Lisa is drinking wine with da Vinci". a.a.O. p.38/#18.    (07)<==//
(08)    Richter,Ulrich: Der trialektische modus. Metaphysik und methode. 042:trial.modus.    (08)<==//
(09)    //==>argument: 2.21.006. (Die kritik der dialektik Hegel's im horizont der trialektik.)   (09)<==//
(10)    zum lesen der relationen //==>argument: 2.11.003.     (10)<==//
(11)    //==>argument: 2.21.004. (Die graphik und/oder das bild.)    (11)<==//
(12)   
Richter,Ulrich: Das schöne bild und die grosse zahl. Die kategorie: wert, in der ästhetik und der wert eines kunstwerks im markt - ein gegensatz, den das individuum als ich, das subjekt der ökonomie und der ästhetik, vermittelt. (2018/2020). //==> 030:bild+zahl.   (12)<==//
(13)  
der infinite regress ist ein teil des arguments: münchhausen-trilemma(01).
----
(01) //==> INDEX/register, stichwort: münchhausen_trilemma.   (13)<==//
(14)   
Richter,Ulrich: Der unbegreifbare Mythos – Musik als Praxis Negativer Dialektik. Eine philosophische Abhandlung zur Schönberg Interpretation Theodor W.Adorno's(Inaugural Dissertation: Köln/1974,(neu edierte 2.auflage, Münster: 2022)). 037:diss_1974/2022.
    Zusatz.
    //==> INDEX/register, stichwort: individuelle_impuls.  (14)<==//
(15)  
das im moment der gelebten gegenwart nicht_verfügbare ist verortet in den facta der vergangenheit und den projektionen in die zukunft(01).
    ------
    (01) //==>argument: 2.21.003. (Die zeiterfahrung.)    (15)<==//
(16)   
Richter,Ulrich: Die metaphysik der methoden. Kausalität - dialektik - trialektik, reflektiert im horizont der differenz: das ontologische argument oder das relationale argument.(2024/2025). 044:methoden(16)<==//
(17)    //==>argument: 2.21.005. (Die causa: wahrheit.)   (17)<==//
(18)    //==>argument: 2.21.006. (Die kritik der dialektik Hegel's im horizont der trialektik.)   (18)<==//
(19)    //==>argument: 2.21.007. (Das semiotische dreieck und die zeichentheorie Umberto Eco's.)   (19)<==//
(20)    //==>argument: 2.21.008. (Der begriff: fall, im horizont des trialektischen modus.)   (20)<==//   
(21)    //==>argument: 2.21.004(f). (Die graphik und/oder das bild.)   (21)<==// 
(22)   
Richter,Ulrich: Das individuum als ich und seine werkzeuge. Die logik des kunstwerks und das werkzeug: KI.(2024/2025) //==> www.ur-philosoph.de /. 043:werkzeug_KI.   (22)<==// 
(23)    //==>argument: 2.21.004. (Die graphik und/oder das bild.)   (23)<==// 
(24)    //==>argument: 2.21.010. (Der begriff: weltformel.)   (24)<==// 
(25)    //==> abschnitt: 2.4, die bilder: 005 und 006.   (25)<==// 
(26)   
Ich verweise auf Niklas Luhmann's theorie der reduktion von komplexität. Unter der beachtung ihrer grenzen ist diese theorie brauchbar(01).
-----
(01)  
//==> INDEX/register //==> stichwort: Luhmann,Niklas,  und
INDEX/register //==> stichwort:reduktion/komplexität.    (26)<==//    
(27)   
zur freund/feind-unterscheidung(Carl Schmitt) andernorts en detail(01).
-----
(01)
Richter,Ulrich: Der begriff: das_politische, im trialektischen modus. 014:das_politische. Argument: 2.62.06. Der feind - wider Carl Schmitt.   (27)<==// 
(28)    //==>argument: 2.21.009. (Das prinzip: anerkennung des anderen als der_andere(=das prinzip: adaad_a).)   (28)<==// 
(29)    //==>argument: 2.21.011. (Der problem der gewalt.)   (29)<==//  
finis
--------------------------------------------------
fortsetzung: subtext/ 2.11.001-2.21.011.
<==// anfang

eingestellt: 26.06.01
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