Subtext
2.11.001-.003 // 2.21.001-.011

nur für die links/verweisungen:
2.11.001    2.11.002    2.11.003
2.21.001    2.21.002    2.21.003    2.21.004    2.21.005   
2.21.006    2.21.007    2.21.008    2.21.009    2.21.010   
2.21.011

2.11.001
abweichend von der geübten praxis ist der subtext neu organisiert(a). Der grund sind die fussnoten der englischen fassung des textes. Der text der englischen fassung ist in der ausarbeitung der deutschen fassung nicht wesentlich erweitert worden, einige aspekte des problems aber werden im subtext ausführlicher dargestellt. Die reihenfolge der argumente im subtext ist nummerisch und folgt den anmerkungen der englischen version.
 
Die gliederung des subtextes:
//==> 2.11.001-003 (technische argumente)
//==> 2.21.001-011 (der erweiterte anmerkungsteil)
//==> 2.93.001-004 (register)
------------
(a) //==> INDEX/register, stichwort: subtext.

2.11.002
Gliederung/text.

2.11.003
die übersicht fasst alle anweisungen zum lesen der zeichen und formeln zusammen, die im relationalen argument verwendet werden, begrenzt auf diesen text. Die reihung der beispiele im 2.abschnitt: besondere formeln und zeichen, ist nicht systematisch.

Nach dem zeichen: //==>lies: , werden die wörter ohne satzzeichen aneinandergereiht.  
 
1. allgemein:
 
(01) die relationszeichen:
 ==>  <==  //==>     lies: relationiert einfach, wird einfach relationiert.
 <==|==>    //==>    lies: relationiert abhängig.
 <==>   //==>          lies: relationiert wechselseitig.
(02) der doppelpunkt: ":",:
der doppelpunkt hat eine ordnende funktion und wird mit dem abschliessenden komma: ",", nicht gelesen. Die funktion des doppelpunkts gemäss DUDEN bleibt unberührt.
Ebenso so werden die anderen satzzeichen: "komma, punkt, semikolon", in der regel nicht gelesen.
(03)
die zeichen: " ",: die zeichen: " ", nach dem doppelpunkt und vor dem abschliessendem komma: ",", oder: ".", werden nicht gelesen, sie fassen nur die wörter als eine einheit zusammen, die mit einem komma oder doppelpunkt getrennt sind.  -
(04)
der unterstrich: _ ,: 
der unterstrich: _ , wird nicht gelesen:
   1. in der formeln der relationen,
   2. in den formeln der stichworte im INDEX (=lexem)
der unterstrich muss gelesen werden, wenn die verknüpften wörter als negation oder als verneinung gebraucht werden:
pars pro toto: nicht_rot/nicht rot. //==>lies: nicht rot mit unterstrich schrägstrich nicht rot.
(05)
die artikel: "der, die, das", werden in den formeln und relationen ad libitum gelesen.
//==> musterbeispiele für das lesen:
  1. formel: der begriff: freiheit,
   //==>lies: der begriff: (die) freiheit.
   2. relation:
//==> einseitig: a==>b , b<==a ,
     //==>lies: klein a relationiert einseitig klein b,
     //==>lies: klein b wird einseitig relationiert von klein a. 
//==> abhängig: die relation: individuum_als_ich<==|==>ding_der_welt:_n
    //==>lies: die relation das individuum als ich relationiert abhängig das ding der welt klein n.
//==> wechselseitig:
die relation: individuum_als_ich:_A<==>genosse:_B,
     //==> lies: die relation das individuum als ich groos A relationiert wechselseitig den genossen groos B.
die relation: A<==>B
     //==>lies: die relation grooss A relationiert wechselseitig grooss B
(06)
der zusatz in der klammer: das_andere(=sache): 
   //==>lies: das andere mit unterstrich gleich sache in klammer.
(07)
das lesen der buchstaben: a, b .... z  und A, B ... Z:
    //==>lies: (die) buchstaben klein a b (bis) klein z.
    //==>lies: (die) buchstaben grooss A B (bis) gro0ss Z.
(08)
das lesen des schrägstrich, pars pro toto die formel: ganze/teil:
   //==>lies: (das) ganze schrägstrich (die) teile.   
====================================================================
2. besondere formeln und zeichen:

(11) 
nicht_verfügbar:
  //==> lies: nicht verfügbar mit unterstrich.
Zusatz.
   Die logische negation wird im relationalen argument mit den zeichen: nicht_ , markiert;
   der unterstrich fehlt, wenn die ontische verneinung angezeigt ist: nicht verfügbar.
   Die verneinung: nicht rot(=verneinung),
        //==> lies: die verneinung nicht rot gleich verneinung in klammer
   Die negation: nicht_rot(=negation),
        //==> lies: nicht rot mit unterstrich gleich negation in klammer.
(12)
"a<==|==>b, b<==|==>c, c<==|==>a",
      //==>lies: klein a relationiert abhängig klein b klein b relationiert klein c klein c relationiert klein a.
(13)
das_andere/der_andere:
      //==>lies: das andere mit unterstrich schrägstrich der andere mit unterstrich.
(14)
individuum als ich: A,:
      //==>lies: das individuum als ich grooss A.
(15)
genosse: B,:
        //==>lies: der genosse grooss B.
(16)
das individuum als ich, der genosse eingeschlossen:
      //==>lies: das individuum als ich der genosse eingeschlossen.
(17)
der begriff: der_andere,:
      //==>lies: der begriff der andere mit unterstrich.
(18)
der terminus: natur,:
      //==>lies: der terminus natur.
Zusatz.
In bestimmten fällen wird zur eindeutigen kennzeichnung des terminus das wort: kleingeschrieben, hinzugefügt.
(19)
das zeichen: NATUR,;
      //==>lies: das zeichen natur in versalien.
(20)
die termini: natur/NATUR,
      //==> lies: die termini natur kleingeschrieben schrägstrich NATUR in versalien.
(21)
das zeichen: welt||NATUR:
      //==>lies: das zeichen welt absolute grenze NATUR in versalien. 
(22)
das prinzip: der andere als der andere:
      //==>lies: das prinzip der andere als der andere mit unterstrich. 
Zusatz.
Die abkürzung: prinzip: adaad_a.
     //==>lies: das prinzip klein a d a a d unterstrich a.   (2.11.003)<==//

==========================================================================================

2.21.001
das übersetzen eines gedankens, formuliert in der einen sprache und gehändelt in einer anderen sprache, ist ein philosophisches problem(a). Die trennung zwischen dem begriff, den phänomenen und den termini ist im relationalen argument strikt zu beachten. Prima vista ist die übersetzung des gedankens in eine andere sprache ein problem des terminus, der in den sprachen erkennbar verschieden ist. Die offensichtliche differenz in den termini der sprachen berührt weder den bezeichneten begriff, noch die bezeichneten phänomene, die mit sich identisch sind. Der schöne schein aber ist trügerisch; denn secunda vista ist jede übersetzung eines terminus in eine andere sprache verknüpft mit der verschiebung der bedeutung der termini, die sowohl die phänomene als auch die begriffe in einem anderen licht erscheinen lassen.

    Den deutschen terminus: individuum als ich, habe Ich in einem ersten versuch(b) mit dem englischen terminus: individual as subject, übersetzt, aber der englische terminus: subject, möglich ist auch der terminus: self, haben, scheinbar gleich, jeweils andere konnotationen als die deutschen termini: ich und das_ich, die auf grund der orthographie nicht 1:1 ins englische transponiert werden können. Das zeichen: I (=ich), bezeichnet im englischen nicht das, was im deutschen mit dem terminus: das ich, ausgedrückt wird, und die korrekte form: i, ist im englischen nicht gebräuchlich(c). Dem hinweis eines übersetzungsprogramms folgend(d), habe Ich mich, d'accord mit der logik der englischen grammatik, dafür entschieden, den speziellen terminus: individuum als ich, mit dem terminus: individual as me, zu übersetzen. Die differenz zwischen den begriffen: individuum als ich und mensch(=individual as me and human being)(e), ist andernorts en detail erörtert(f).
--------
(a)
das problem wird hier nur angezeigt, aber nicht weiter erörtert, weil das problem nicht der gegenstand dieses textes ist.
(b)
Richter,Ulrich: The dialectic of mind and matter in the trialectic approach. Another, a new logic of the cognition process.(2022). www.ur@ur-philosoph.de //==> bibliographie //==> liste / 039:mind/matter.             
(c)
der begrenzende horizont für diese differenz ist die im relationalen argument gültige unterscheidung: das_andere/der_andere,(01). Alle dinge der welt, die das_andere sind, also sachen, müssen in der orthographie(02) klein geschrieben werden, folglich ist der terminus: i , zu verwenden, dinge der welt aber, die personen sind, müssen grooss geschrieben werden, folglich kann nur der terminus: I, korrekt sein. Für das ich selbst ist im englischen das zeichen: I, allgemeiner brauch, aber dieser brauch ist mit meiner praxis nicht kompatibel, weil Ich den terminus: Ich, ausschliessend dann verwende, wenn Ich, der autor dieses textes, spreche und damit anzeige, dass die äusserung allein meine meinung ist, die nicht die meinung eines anderen sein kann.
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(01)
//==> INDEX/register, stichworte: das_andere, der_andere und differenz:_das_andere/der_andere..
(02)   //==>argument: 2.21.002.
(d)
für die anfertigung der englischen übersetzung habe Ich die dienste der KI in anspruch genommen. Die resultate der übersetzungen waren brauchbar, ein factum, das mir die mühevolle übersetzung mit dem wörterbuch zwar erspart hatte, aber die notwendige korrektur der vorschläge nicht ersetzen konnte. Gelegentlich waren die vorschläge der KI-basierten übersetzung sehr phantasievoll, aber oft neben der sache.
(e)
der terminus: mensch, wird im englischen mit den termini: human being or man, übersetzt.
(f)      //==> INDEX/register, stichworte: individuum_als_ich und mensch.   (text(01))<==//

2.21.002
die korrekte darstellung eines relationalen arguments erfordert eine orthographie, die in einigen punkten von den regeln des DUDEN abweicht:

1. 
die trennung: das_andere/der_andere, erfordert eine strikte neuordnung der grooss/kleinschreibung nach DUDEN.
Dinge der welt, die das_andere sind(=sachen), werden ohne ausnahme klein geschrieben. Dinge der welt, die der_andere sind(=personen), werden ausnahmslos grooss geschrieben(a).
2.
die besondere verwendung des doppelpunktes: ":", mit dem abschliessenden komma oder punkt(b). In dieser verwendung des doppelpunktes haben die zeichen: "" , die funktion, die eingeschlossenen termini, getrennt durch satzzeichen, als eine einheit zusammenzufassen(c). Eine weitere funktion der zeichen: "" , ist, besondere formeln und zeichen zu markieren.
3. 
das komma: ",", verwende Ich, neben den funktionen gemäss DUDEN, auch als zeichen, um im geschriebenen/gedruckten text die sprecheinheiten zu markieren, die die logik des satzes kenntlich machen. Meine texte sind so konzipiert, dass sie gesprochen werden sollten. D'accord, das druckbild mag prima vista wegen der vielen kommata gewöhnungsbedürftig sein, secunda vista aber machen sie die abgetrennten specheinheiten in ihrer logik erkennbar.
4.
Der unterstrich: "_", hat im druckbild die funktion, zwei und mehr termini zu einer einheit zusammenzufassen, pars pro toto der terminus: individuum_als_ich, in der relation: individuum_als_ich<==|==>ding_der_welt:_n.
  In der regel wird der unterstrich nicht gelesen, der unterstrich muss aber gelesen werden, wenn ein spezieller terminus gebraucht wird, pars pro toto der terminus: das_andere, oder wenn die unterscheidung: verneinung/negation, zu beachten ist, pars pro toto: nicht rot(=verneinung) und nicht_rot(=negation),(d).  Eine weitere funktion des unterstrichs ist das zusammenfassen von zwei und mehr wörtern zu einem lexem, pars pro toto, die stichworte in den registern.
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(a)
keine regel ist ohne ausnahme. Institutionen, wie der Bundestag, werden alternativ grooss/klein geschrieben, abhängig von der perspektive. Es ist sinnvoll, juristische personen sowohl klein als auch grooss zu schreiben(01).
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(01)
davon ist das verfahren strikt zu unterscheiden, mit dem bestimmte termini als sonderzeichen ausgewiesen sind, pars pro toto: natur/NATUR,(*1).
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(*1)   //==> INDEX/register, stichwort: natur und NATUR.  
(b)
die anderen vorschriften des DUDEN im gebrauch der satzzeichen: "doppelpunkt, oder komma, oder punkt, oder semikolon", und der anführungszeichen: "" oder „“, bleiben unberührt.
(c)      hinweise zur aussprache: //==>argument: 2.11.003.
(d)     //==> INDEX/register, stichwort: "negation, verneinung und differenz:_negation/verneinung".  (text(02))<==//

2.21.003
der begriff: zeiterfahrung,(a) ist der begrenzende horizont meiner argumente. Die entscheidende idee für den begriff: zeiterfahrung, ist das wissen, dass die existenz des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, im moment der gelebten gegenwart real ist. Das, was das individuum als ich im moment der gelebten gegenwart real erfährt, das sinkt in die vergangenheit ab als ein factum der vergangenheit, real in einem dokument der historia(b), das das individuum als ich in einem anderen moment seiner gelebten gegenwart deutend wieder erinnern kann, einerseits als ein factum der vergangenheit, andererseits präsent in einer projektion in die zukunft und formuliert real in einer utopie(=mythos). Gefasst in drei relationen, die nicht identisch fallen können, hat das individuum als ich im moment seiner gelebten gegenwart entweder das factum der vergangenheit präsent oder die projektion in die zukunft - tertium non datur. Das problem der setzungen des individuums als ich, sein genosse eingeschlossen, ist die relation: factum_der_vergangenheit<==|==>projektion_in_die_zukunft, die das setzende individuum als ich zum bestimmenden moment hat, das als das dritte moment in der relation ausgeschlossen ist(c).

    Der zeitbegriff des relationalen arguments, die zeiterfahrung, ist mit dem zeitbegriff des ontologischen arguments nicht vereinbar und strikt von dem zeitbegriff der physik/astrophysik abzugrenzen(d).
----------------
(a)     //==> INDEX/register, stichwort: zeiterfahrung.  (a)<==//
(b)     //==> INDEX/register, stichwort: dokument_der_historia.  (b)<==//
(c)
der gedanke in einer graphik wiederholt. Der ausgangspunkt ist das traditionale schema der zeit: "gegenwart, vergangenheit und zukunft".
Die momente:
1.moment: gegenwart(=moment_der_gelebten_gegenwart/=real/realität),
2.moment: vergangenheit(=factum_der_vergangenheit).
3.moment: zukunft(=projektion_in_die_zukunft)(01).
Die relationen:
1.rel.: gegenwart<==|==>vergangenheit,
2.rel.: vergangenheit<==|==>zukunft,
3.rel.: zukunft<==|==>gegenwart.
graphik: 013
 
                .
In jedem moment des schema einsetzbar ist das individuum als ich, das die perspektiven des individuums als ich auf die phänomene der zeit markiert. Drei schemata sind möglich:
graphik: 013a,
     
         .
graphik: 013b,
      
        .
graphik: 013c:
 
       .

Die drei schemata zusammengfasst zu einem bild:
bild: 007 (=weltformel)
 
         .

Der gedanken wiederholt,
formuliert mit den termini des relationalen arguments:
bild: 007a
 
         .
------
(01)    in den graphiken sind die zusätze zu den momenten weggelassen.   (c)<==//
(d)
Richter,Ulrich: Der begriff: zeiterfahrung, als vorstellung des individuums als ich im moment seiner gelebten gegenwart. Die gelebte zeit zwischen dem sein der gemessenen zeit(Leibniz) und dem nichts der ewigkeit gottes(Augustinus).(2023). 040:zeiterfahrung_II(d)<==//       (text(03)(15))<==//

2.21.004
im relationalen argument wird strikt unterschieden zwischen einer graphik oder einem bild, entweder/oder - tertium non datur(a).

    Die graphik(b) ist die visuelle wiederholung des trialektischen modus als schema. Weder ist mit der graphik dem argument ein moment hinzugefügt, noch ist dem argument ein moment entzogen(c). Das, was gedanklich mittels der sprache in der zeit formuliert ist, das ist zusammengefasst für das auge die darstellung des gedankens im raum.

    Das bild(d) ist eine komposition aus diversen elementen, die in raum und zeit gegensätze sind, gegensätze, die sich einander auch ausschliessen können(e). Ich verwende den bildbegriff der tradition.

    Im relationalen argument ist es praxis, bestimmte schemata des trialektischen modus übereinander zu legen und in einem bild zusammenzufassen, pars pro toto, die graphik: 004,(f) oder das bild: 007,(g). In diesen bildern sind die verschiedenen graphiken elemente des bildes. Werden zwei und mehr graphiken übereinandergelegt, dann ist das resultat immer ein bild.
------
(a)
auf der argumentebene der phänomene ist die kategorische trennung: "entweder/oder - tertium non datur", nicht gültig(01). Zu jedem phänomen gibt es eine alternative (und alternativen) - tertium (e multum) datur. 
--------
(01)
unter den phänomen gibt es situationen, in denen bestimmte phänomene als gegensätze nicht miteinander kompatibel sind und einander sich ausschliessen, im jargon wird fahrlässig von widersprüchen geredet(*1). In der tradition sind es, pars pro toto, die phänomene: feuer und wasser, die unter normalbedingungen nicht miteinander zusammen bestehen.
-------
(*1)   //==> INDEX/register, stichworte: gegensatz, widerspruch und differenz:_widerspruch/gegensatz.    (a)<==//  
(b)     //==> INDEX/register, stichwort: graphik.     (b)<==//  
(c)
in einer graphik sind nur drei momente und drei relationen möglich. Weder kann ein moment fehlen noch kann ein moment hinzugefügt werden. In den graphiken haben die zusätze(01) oder die reduktionen(02) allein eine erläuternde funktion und erweitern nicht das schema.
------
(01)
pars pro toto das zeichen für die absolute grenze: welt||NATUR,(*1).
-----
(*1)   lies: welt absolute grenze natur in versalien. //==>argument: 2.11.003, nr.21.
(02)   pars pro toto, das weglassen des kreises.     (c)<==//  
(d)
//==> INDEX/register, stichwort: bild.
Zusatz.
Die zahl der möglichen elemente umfasst alle zahlen der zahlenreihe: 1- (n+1). In diesem sinn sind die monochromen bilder von Yves Klein ein bild gemäss der tradition, nicht anders die wimmelbilder von Pieter Bruegel der Ältere, pars pro toto das bild: Die niederländischen Sprichwörter, 1559.   (d)<==//  
(e)
pars pro toto die bilder mit dem gegenstand: das jüngste gericht. Es ist eine konvention der tradition, dass der teufel und gott(=himmel und hölle) einander sich ausschliessende gegensätze sind.   (e)<==//  
(f)
die graphik: 004, ist im strikten sinn ein bild. Es ist, der übersicht wegen, eine konvention, in einer zeichnung(=graphik/bild)
eine reihe von graphiken mit diversen momenten zusammenzufassen. Die momente einer möglichen graphik stehen in einem block und sind im block mit einem trennstrich(dünne linie) markiert. Das problem dieser zusammenfassungen ist die synthetisierende reflexion, die die momente al gusto über kreuz verknüpft.   (f)<==//  
(g)     //==>argument: 2.21.010. (Der begriff: weltformel).     (g)<==//       (text(11)(21)(23))<==//

2.21.005
die frage: was ist wahrheit?, ist abschliessend nicht beantwortbar, weil im horizont des relationalen arguments oder des ontologischen arguments nicht entscheidbar ist, welche der möglichen antworten die wahrheit im sinn der frage ist(a).

    Das problem des ontologischen arguments ist, dass die wahrheit, emaniert dem sein und präsent als das daseiende(=ding der welt), identifiziert ist mit dem sein(b), das in raum und zeit nur die vorstellung eines individuums als ich sein kann, geurteilt im horizont des relationalen arguments.

    Das relationale argument kann das, was die wahrheit sein soll, nur im moment der gelebten gegenwart in einer relation fassen, die wahr ist. Entweder die relation ist gesetzt(=wahr) oder die relation ist nicht gesetzt(=nicht_wahr)(c). Strikt zu beachten ist die unterscheidung: ontik/logik,(d), mit der das problem der wahrheit auf die unterscheidung: richtig/falsch, verschoben ist, die in raum und zeit immer einen grund voraussetzt, mit dem entscheidbar ist, ob das argument richtig ist oder nicht_richtig(=falsch),(e). In raum und zeit ist immer entschieden, was richtig ist und was falsch sein muss, weil in jeder denkbaren situation ein grund benennbar ist(f), mit dem entschieden wird, was richtig sein soll, traditional als wahr gekennzeichnet, und was im sinn der logischen negation falsch sein muss, also nicht_richtig ist. In diesem sinn ist jede antwort auf die wahrheitsfrage entschieden(g), aber mit der einschränkung, dass jede antwort auf die wahrheitsfrage in raum und zeit das problem weiter schiebt und die wahrheitsfrage neu aufwirft. Es ist nicht das wissen des individuums als ich, das darüber entscheidet, was richtig ist und was falsch sein muss, sondern es ist der glaube des individuums als ich, der das maass ist, was falsch ist und was richtig sein muss. Der glaube aber verweist das individuum als ich auf sich selbst zurück, das in seiner autonomie entscheidet, was es als richtig setzen will oder was nicht(h).
--------
(a)
der gedanke in einer graphik wiederholt.
Die momente sind:
1.moment: die wahrheit,
2.moment: das ontologische argument,
3.moment: das relationale argument.
Die relationen:
1.rel.: wahrheit<==|==>ontologische_argument,
2.rel.: ontologische_argument<==|==>relationale_argument,
3.rel.: relationale_argument<==|==>wahrheit.
graphik: 014

                 .
Der fokus des arguments ist das individuum als ich, das in jedem der drei positionen für sich eingesetzt werden kann. Drei schemata sind möglich.
graphik: 014a

               ,
graphik: 014b
 
              ,
graphik: 014c
 
             .
Die drei schemata übereinandergelegt ergeben das
bild: 008
 
       .
Mit seiner frage nach der wahrheit ist das individuum als ich in der position der wahrheit(=graphik:_014a) konfrontiert mit der relation: ontologische_argument<==|==>relationale_argument, die es in seinen relationen zu dem momenten: ontologische argument und relationale argument, gegenwärtig hat. Die wahrheit der relation: individuum_als_ich<==|==>ontologische_argument, ist verortet im relationalen argument als dem ausgeschlossenen dritten moment, das die funktion des horizonts hat. Nicht anders zu beurteilen ist die wahrheit der relation: individuum_als_ich<==|==>relationale_argument(01).
---------
(01)
in der struktur gleich sind die situationen, in denen das individuum als ich in der perspektive des relationalen arguments(=graphik:_014c) oder des ontologischen arguments(=graphik:_14b) die frage nach der wahrheit beantworten muss.  (a)<==//
(b)
das ist der kern der ontologie Martin Heidegger's, entfaltet im seinem essay: Vom Wesen der Wahrheit,(01). Der klärende satz steht im 9.kapitel, bezeichnet als "Anmerkung". Ich zitiere: "Wahrheit bedeutet lichtendes Bergen als Grundzug des Seyns"(p.96).
------
(01)   in: Wegmarken. Frankfurt am Main: 1967. p.73-97.  (b)<==//
(c)
die unterscheidung: verneinung/negation, ist strikt zu beachten(01). Der unterstrich muss gelesen werden(lies: nicht wahr mit unterstrich).
----------
(01)   //==> INDEX/register, stichworte: "negation, verneinung und differen:_negation/verneinung".   (c)<==//
(d)     //==> INDEX/register, stichwort: logik".  (d)<==//
(e)
es ist ein phänomen des laxen sprachgebrauchs, wenn der terminus: falsch(=ontische verneinung), mit dem terminus: nicht_richtig(=logische negation), gleichgesetzt und/oder identifiziert wird. Die undterscheidung der logiker: wahr/falsch, ist im relationalen argument als terminus falsch. Es ist aber eine konvention, die im diskurs der logiker mit dem sinn der unterscheidung: richtig/nicht_richtig, eindeutig definiert ist. Die unterscheidung: wahr/falsch, ist ein fall der ontik, die viele varianten des wahren und falschen miteinander koexistieren lässt oder nicht.  (e)<==//
(f)
im relationalen argument ist der falsche grund ein gültiger grund, wenn er das fundament einer argumentkette ist, pars pro toto die lüge(01). Erst in einem zweiten schritt kann geklärt werden, ob der für den angegebenen grund geltend gemachte andere grund auch geeignet ist, das fundament für eine argumentkette zu sein. Das problem der begründung kann plausibel mit den weltbildern des Ptolomäus und des Kopernikus demonstriert werden. Solange geglaubt wurde, dass die erde das zentrum des weltalls sei und die erde eine scheibe ist, galten die theoreme des ptolomäischen systems als zureichende gründe, mit denen die menschen damals entschieden haben, dass die erde das zentrum des weltalls sein muss und die erde eine scheibe ist. Nicht anders Kopernikus, der die beobachtbaren daten des planeten: erde, mit den daten der anderen himmelskörper in eine relation setzte und einen anderen grund für den planeten: erde, als gründenden grund seiner theorie des kosmos setzte. Heute ist es konsens, dass die argumente des Kopernikus tragfähiger sind als die argumente der anhänger des Ptolomäus. Die astrophysiker von heute können mit den argumenten des Kopernikus glaubhafter argumentieren als es mit den argumenten des Ptolomäus der fall sein kann. Die differenz von heute und damals ist einfach das faktum, dass andere gründe gesetzt sind, die die phänomene von heute besser erklären, aber, diese gründe sind kein beweis, dass es so auch sein muss, wie die theorien es als tatsache ausweisen(02).
--------
(01)   //==> INDEX/register, stichwort: lüge. 
(02)
illustrierbar ist das problem mit dem streit um die urknalltheorie des kosmos. Ihr grund ist ein glaube, dass es so sein muss, wie es geglaubt wird - eine klassische tautologie.   (f)<==//
(g)
es ist immer entscheidbar, was eine lüge ist und was ein fake news sein muss, weil jedem fake news und jeder lüge ein grund zugrunde liegt, mit dem die frage: richtig/falsch?, entschieden ist. (g)<==//
(h)
zur unterscheidung: glaube/wissen andernorts en details(01).
--------
(01)   //==> INDEX/register, stichworte: "glaube, wissen und differenz:_glauben/wissen".    (h)<==//   (text(17))<==// 

2.21.006
der dialektikbegriff Hegel's ist defizitär(a). Ich unterscheide zwei modelle der Hegel'schen dialektik, die Hegel einerseits in der Phänomenologie des Geistes und andererseits in der Logik der Wissenschaften formuliert hat. Die termini in den beiden modellen sind:

1.  modell(Phän.d.G): position - negation - vermittlung,
2.  modell(Logik):    sein - nichts - werden.

    Die begriffe: vermittlung und werden, sind das problem der Hegel'schen dialektik. Das problem ist nicht die gegenüberstellung von position und negation einerseits und andererseits von sein und nichts. Diese contrapositionen folgen dem bi-polaren denken(b), das der cantus firmus der traditionalen dialektikbegriffe ist. In raum und zeit können die begriffe: vermittlung und werden, nur in einer position(=affirmation)(c) gedacht werden und die begriffe: vermittlung und werden, setzen als position(=affirmation) den prozess der dialektik von neuem in bewegung: "position/sein - negation/nichts - vermittlung/werden". Hegel denkt diesen prozess linear, der in kreisender form seinen abschluss im absoluten wissen(d) finden soll(e). Entweder ist dieses wissen, raum und zeit unterworfen, eine position(=affirmation), oder dieses wissen ist verschwunden im tod, der jede prädikation ausschliesst. Dieser widerspruch, der in raum und zeit eine aporie des individuums als ich markiert, ist mit Hegel's dialektikbegriff nicht begreifbar, weil Hegel, um sein argument schlüssig zu machen, auf zwei argumentebenen argumentieren muss, einerseits auf der argumentebene der logik, andererseits auf der argumentebene der ontik. Das, was Hegel in seinem argument verfügbar hat, das kann er allein auf der argumentebene der ontik erörtern, auf der jeder widerspruch ein gegensatz ist, der, raum und zeit unterworfen, den prozess der dialektik entweder im unendlichen verschwinden lässt oder in einer setzung schliesst, die das individuum als ich autonom setzt. Diese aporie, gelebt vom individuum als ich, ist erklärend weder kausal entscheidbar, noch ist diese aporie mit der dialektik Hegel's auflösbar, als problem aber ist die struktur dieser existenziellen aporie mit der methode: trialektische modus, einerseits darstellbar, andererseits mit einer entscheidung nicht geschlossen, eine entscheidung, die als wahrheit, gültig für alle, die es betrifft, absolut bindet, jeder für sich(f). Mit der trialektik(g) der erkenntnis sind die strukturellen defizite der methoden: kausalität und dialektik, nicht beseitigt, aber ihre wechselseitige bedingung ist aufzeigbar(h). Wenn das individuum als ich seine relation zur dialektik setzt, dann ist die trialektik als das ausgeschlossene dritte moment das bestimmende moment, nicht anders, wenn das individuum als ich, dialektisch argumentierend, seine relation zur kausalität gesetzt hat. Das individuum als ich, in der perspektive der trialektik denkend, kann dies nur dann leisten, wenn es seine relation zur kausalität im horizont der dialektik setzt oder seine relation zur dialektik im horizont der kausalität gesetzt hat. In analytischer absicht ist die trennung der methoden: "kausalität, dialektik und trialektik", einerseits zulässig, andererseits ist diese trennung in der synthetisierenden reflexion des analytisch getrennten als nicht_möglich ausgeschlossen(i)

    Die beiden dialektikmodelle Hegel's sind im trialektischen modus, zusammengefasst in einem bild, graphisch so darstellbar(j):
bild: 009

                 .
In jeder position ist das individuum als ich einsetzbar. Damit sind drei situationen möglich, die nicht identisch fallen können:
bild: 009a
 
             ,
bild: 009b
 
             ,
bild: 009c
 
              .
Für die relation:  negation/nichts<==|==>vermittlung/werden,
oder die relation: position/sein<==|==>vermittlung/werden,
oder die relation: position/sein<==|==>negation/nichts,
ist in der funktion, das bestimmende moment für die relation zu sein, das individuum als ich das ausgeschlossene dritte moment. Die drei schemata zusammengefasst in einem bild:
bild: 009d
 
      .

    In seiner welt, intramundum, kann das individuum als ich über die dinge der welt nur intramundum reden, auch dann, wenn sein reden extramundum intendiert ist. Hegel kann nur dann rational argumentieren, wenn er sein argument, fixiert in der relation: position/sein<==|==>negation/nichts, auf der argumentebene der logik geltend macht. Die logische negation statuiert, dass ein daseiendes nicht_ist und über das nicht_daseiende kann nichts prädiziert werden, in raum und zeit aber, auf der argumentebene der ontik argumentierend, ist das, was die negation/das nichts sein soll, nur mit der ontischen verneinung fassbar(k). Wenn das individuum als ich die momente: vermittlung oder werden, in seiner relation setzt, dann ist für die relation: individuum_als_ich<==|==>vermittlung/werden, entweder das moment: negation/nichts, das bestimmende moment – die perspektive ist das moment: position/sein,(graphik: 009a) – oder das bestimmende moment ist das moment: position/sein, – die perspektive ist das moment: negation/nichts,(graphik: 009b). Immer hat das individuum als ich das moment: vermittlung/werden, in einer position(=affirmation) präsent, entweder in der fassung der position(=affirmation) oder in der fassung der negation(=verneinung), die als verneinung eine position(=affirmation) ist. In diesem sinn kann die dialektik Hegel's in raum und zeit keinen abschluss in der form eines absoluten wissens haben, und das, was im prozess des lebens als ein abschluss erscheint, raum und zeit unterliegend, das erscheint als eine entscheidung des individuums als ich, das al gusto seine relation zum moment: vermittlung/werden, setzt(l).

    Das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, entscheidet autonom, frei in raum und zeit(m), was es im prozess der dialektik als vermittlung oder was es als werden setzen will. Diese setzung, im prozess als ein resultat erscheinend, ist eine position(=affirmation), präsent in einem bestimmten ding der welt, sei's als verneinung, sei's als affirmation. Diese position(=affirmation) setzt den prozess der dialektik erneut in bewegung und das, was der gegenstand der gesetzten momente: vermittlung und werden, sein soll, das entscheidet das individuum als ich für sich selbst, sich selbst an seine entscheidung absolut bindend, entweder im horizont des moments: position/sein, oder im horizont des moments: negation/nichts – tertium non datur.

    Die entscheidung des individuums als ich kann im dialektischen prozess für den genossen ein objekt sein. Das objekt fasst der genosse, fixiert in der relation: genosse<==|==>position/sein, als moment seiner setzung, autonom sich entscheidend und sich selbst an das entschiedene sich absolut bindend. Das objekt, die bestimmte vermittlung und das bestimmte werden, identisch mit sich, sind für den genossen ein anderes als für das individuum als ich. In dieser situation, eingebunden in die soziale beziehung zwischen dem individuum als ich und seinem genossen, ist das objekt: vermittlung/werden, in ein zwielicht gestellt, das seinen grund nicht im objekt hat, sondern verortet ist im genossen und dem individuum als ich, jeder für sich(n).
graphik: 015

                  .

    In raum und zeit ist damit ein gegensatz gesetzt, der entweder als widerstreit ungelöst fortdauert oder als gegensatz in einer neuen setzung aufgelöst wird, die einerseits eine auflösung des widerstreits ist, andererseits aber als position wieder mit dem moment: negation/nichts, konfrontiert ist, eine konfrontation, die den prozess der dialektik in einer neuen vermittlung, die das werden ist, schliesst, wieder fixiert in einer position(=afffirmation). Dieser prozess ist in raum und zeit nicht abschliessbar, und das, was jenseits der grenze sein soll, das ist dem individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, nicht zugänglich.
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(a)
die historia des begriffs: dialektik, ist kein gegenstand des essays, folglich kann sie dahingestellt bleiben. Andernorts habe Ich meine kritik der Hegel'schen dialektik entfaltet(01), die Ich hier wiederhole, reduziert auf den logischen kern.
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(01)   //==> INDEX/register, stichworte: "dialektik/Hegel".  (a)<==//
(b)
Richter,Ulrich: Schwarz - weiss. Das bi-polare denken und die methode des trialektischen modus. signatur: (061) fdm/26.061(b)<==//
(c)
der terminus: position(=affirmation),(01) ist in der abgrenzung zum allgemein gebräuchlichen terminus: position, ein fester terminus. Der terminus umfasst auch die verneinung. Jede ontische verneinung ist, in abgrenung zur logischen negation, für sich zugleich eine affirmation(02). 
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(01)    lies: position gleich affirmation in der klammer.
(02)
zur differenz: ontische verneinung/logische negation, andernorts en detail(*1).
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(*1)   //==> INDEX/register, stichwort: differenz:_negation/verneinung .  (c)<==//
(d)
das schlusskapitel der Phänomenologie des Geistes.: Das absolute Wissen(VIII/(DD)). Hegel sagt: "Diese letzte Gestalt des Geistes (...) ist das absolute Wissen",(01).
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(01)   in: Werke in zwanzig Bänden. Frankfurt am Main: 1970, Bd.3,p.582.    (d)<==//
(e)
der weg zum ziel, das absolute wissen, den Hegel in seiner dialektik geht, ist ein verschlungener pfad mit vielen wendungen(01). Die konstante auf dem weg Hegel's ist die idee eines unablässigen fortschritts, der in seiner logik zu einem ziel führt, das den weg absolut abschliesst(02). Hegel sagt: "Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit – ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben",(03). Dieser fortschritt zur vollendung ist das momentum des geschichtsdenkens Hegel's, gefasst in der formel: einer - wenige - alle (sind frei),(04). Prima vista ist Hegel's idee des fortschritts euphorisierend, secunda vista aber, geurteilt in der realität des hier und jetzt, erweist sich Hegel's projektion in die zukunft als ein irrweg, weil der weg der geschichte in seiner absoluten vollendung die katastrophe sein muss, die in raum und zeit nicht die freiheit bringt, sondern die totale versklavung des individuums. Der tod des individuums als ich ist das ende des geschichtlichen wegs(05).
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(01)
daraus haben die vulgärdialektiker nach Marx eine kreisende spiralbewegung gemacht, die in seiner konstruktion dem geraden linearen weg gleich zu setzen ist. 
(02)
zur dialektik des wegs andernorts en detail(*1)
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(*1)
Richter,Ulrich: "Das Durchhauen eines Kohlhaupts ... "(Hegel). Der absolute geist und die dialektik des wegs. B-fassung (2018). 032:dialektik_weg.  
//==> INDEX/register, stichwort: dialektik_des_weges.
(03)
Hegel,Georg Wilhelm Friedrich: Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte. in: Werke in zwanzig Bänden. a.a.O. Bd.12, p.31.
(04)
Hegel sagt: "der Endzweck der Welt (...) ist das, worauf in der Weltgeschichte hingearbeitet worden, dem alle Opfer auf dem weiten Altar der Erde und in dem Verlauf der langen Zeit gebracht worden. (...) Dieser Endzweck ist das, was Gott mit der Welt will, Gott aber ist das Vollkommenste und kann darum nichts als sich selbst, seinen eigenen Willen wollen"(*1).
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(*1)   a.a.O. Bd.12, p.32-33.
(05)
die dialektik des wegs kommt im tod des individuums als ich zum stillstand(*1). Mit dem physischen tod des individuums als ich ist seine welt erloschen, und was über seine welt noch gesagt werden kann, das ist das sprechen seiner nachlebenden.
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(*1)
über die dialektik im stillstand kann nichts mehr prädiziert werden(+1).
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(+1)
zur formel: stillstand der dialektik, andernorts mehr im detail(§1).
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(§1)   //==> INDEX/register, stichwort: stillstand_der_dialektik.  (e)<==//
(f)
Richter,Ulrich: Die metaphysik der methoden. Kausalität - dialektik - trialektik, reflektiert im horizont der differenz: das ontologische argument oder das relationale argument.(2024/2025). signatur: 044:methoden(f)<==//
(g)
der terminus: trialektik, ist ein neologismus. Zur historia andernorts en detail(01)
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(01)
//==> INDEX/register, stichwort: trialektik und Jorn_Asger(*).
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(*1) korrekt: Asger Jorns.  (g)<==//
(h)     //==> anm.: (f)(h)<==//
(i)
//==> anm.: (f); Ich zitiere die einschlägigen graphiken und das bild aus: 044:methoden, graphiken: 003-003c und das bild: 001(angepasst), hier in der laufenden nummerierung:
graphik: 016
 
                 ,
graphik: 016a
 
              ,
graphik: 016b
 
      ,      
graphik: 016c
 
             ,
bild: 010
 
 
 (i)<==// .
(j)
die zusätze: das gerundete rechteck in dickem strich und das zeichen: welt||NATUR, markieren, dass die problematik der dialektikmodelle Hegel's vom individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, nur in der welt, intramundum, erörtert werden können, jenseits der grenze aber, extramundum, ist nichts prädizierbar oder alles ist, al gusto, intramundum formuliert.   (j)<==//
(k)
die differenz: ontische verneinung/logische negation, ist strikt zu beachten(01).
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(01)   //==> INDEX/register, stichworte: ontische_verneinung, logische_negation, differenz:_negation/verneinung. (k)<==//
(l)
es waren und sind die epigonen von Karl Marx, die mit dem verweis auf Hegel ihre geschichtsdeutung in reale politik umgesetzt haben(01).
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(01)
Richter,Ulrich: Lenin liest Hegel - Hegel, gelesen von Lenin. Die trialektik von geist und materie.(2024/2025). 046:Hegel_Lenin.     (l)<==//
(m)
die differenz: autonomie/freiheit, ist strikt zu beachten. Das individuum als ich ist autonom, auch dann, wenn es nicht frei ist im sinn der bürgerlichen freiheiten.  (m)<==//
(n)
das, was prima vista als simpel erscheint, das ist in der realität komplex ausgestaltet. Diese komplexität wird hier nicht diskutiert(01).
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(01)
andernort ist diese komplexität diskutiert(*1).
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(*1)   //==> INDEX/register, stichwort: relation:_A<==>B.  (n)<==//      (text(09)(18))<==//
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nota: arg.: 2.21.006, vorab publiziert als argument des monats, april 2026, signatur: adm (47)04/26 .   

2.21.007
die zeichentheorie Umberto Eco's(a) spielt im relationalen argument keine rolle. Mich hatte an dieser theorie nur das modell: semiotische dreieck,(b) interessiert, reduziert auf das schema: "begriff, phänomen(=gegenstand) und zeichen(=terminus)".
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(a)      Eco,Umberto: Zeichen. Einführung in einen Begriff und seine Geschichte. Frankfurt am Main: 1977.
(b)
dazu andernorts mehr in: Richter,Ulrich: Der begriff: das_politische, im trialektischen modus. 014:das_politische. argument: 2.22.40, anm.:_(a).(01).
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(01) INDEX/register //==> stichwort: semiotische_dreieck.   (text(19))<==//

2.21.008
der terminus: fall, weist ein breites bedeutungsfeld aus(a). Mit diesem terminus werden eine vielzahl von gegenständen bezeichnet, die, wie man salopp sagt, nicht unter einen hut zu bringen sind. Für das relationale argument sind aus dem spektrum der bedeutungen die weltdinge von interesse, die mit den termini: vorkommen und ereignis, fixiert werden.

    Das schema des trialektischen modus ist immer dann ein fall(b), wenn mit einer graphik eine bestimmte situation(c) in raum und zeit markiert ist. Das entscheidende kriterium des begriffs: fall, ist der moment der gelebten gegenwart. Alles, was sich im moment der gelebten gegenwart ereignet, das ist, eine situation seiend, ein fall, der, abgesunken in die vergangenheit, ein dokument der historia seiend, als dokument der historia in einem anderen moment der geleben gegenwart der gegenstand der erinnerung eines individuums als ich sein kann. Jeder fall ist für sich als das_andere zu jedem anderen fall als das_andere ein anderer fall; es sind fälle, die, auch wenn sie in allen merkmalen gleich sind, in raum und zeit nicht identisch fallen können. Gebunden in einer situation ist in raum und zeit kein fall für sich wiederholbar(d). Der fall, die nicht_wiederholbare situation, sedimentiert in einem dokument der historia, ist im moment der erinnerung, wenn der fall in einem anderen moment wieder erinnert wird, ein objekt, das das individuum als ich in einer relation fasst, dessen bestimmendes kriterium, pars pro toto, die differencia specifica(e), das individuum als ich in einer anderen relation als moment gesetzt hat, das als das ausgeschlossene dritte moment festlegt, was für das individuum als ich in seiner erinnerung das objekt ist, nämlich der bestimmte fall in der fassung eines dokuments der historia(f). Das problem ist die relation: objekt(=fall)<==|==>differencia_specifica, dessen bestimmendes moment das individuum als ich ist, ausgeschlossen als das dritte moment(g). Diese struktur des erkennens(h) schliesst aus, dass der fall: a, pars pro toto, das factum der vergangenheit(=dokument der historia), der fall: b, sein kann, pars pro toto, die erinnerung des factums der vergangenheit im moment der gelebten gegenwart, auch dann, wenn alle merkmale des objekts in raum und zeit als gleich affirmiert sind. Die dinge der welt, die, jedes für sich, ein fall sind, werden in dem, was diese fälle in ihrem so-sein sind, vom individuum als ich in seinem forum internum autonom festgelegt(=definiert)(i) und als seine festlegung, das individuum als ich absolut bindend, auf dem forum publicum als ein fall gehändelt, ein fall, der in raum und zeit, dem individuum als ich und seinem genossen different erscheint.    
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(a)
Wahrig,Gerhard: Deutsches Wörterbuch. Gütersloh. 1986. p.453. Der bogen ist gespannt von "Fallen, Sturz; Sinken(Wasserstand); Niedergang, Untergang; Vorkommnis, Ereignis(Krankheitsfall); Angelegenheit(Rechtsfall); Umstand; Form"(=Kasus(grammatik)). Es folgen zahlreiche sprachbeispiele, pars pro toto: "sein: das ist (nicht) der Fall".     (a)<==//  
(b)
vermittelt durch den terminus: fall, ist ein bezug zu Wittgenstein's gebrauch des terminus: fall, im Tractatus logico- philosophicus gegeben(01). Kategorisch sagt Wittgenstein: "1. Die Welt ist alles, was der Fall ist", und schränkt die all-aussage ein, wenn er fortfahrend sagt: "2.12 Denn, die Gesamtheit der Tatsachen bestimmt, was der Fall ist und auch, was nicht der Fall ist". Das problem des Wittgenstein'schen begriffs: fall, ist, dass er notwendig auf zwei argumentebenen argumentieren muss, die strikt getrennt gehalten werden müssen, argumentebenen, die aber im individuum als ich vermittelt sind, einerseits die argumentebene der logik, andererseits die argumentebene der ontik. Wittgenstein erörtert die Sätze: 1 - 2 und 6.13 - 7, auf der argumentebene der ontik, die sätze: 3 - 6.1271, auf der argumentebene der logik. Die frage ist, wie Wittgenstein und seine interpreten die erfahrungsbereiche: logik und ontik, miteinander verknüpfen. Ihre argumente sind stringent, wenn sie entweder im bereich der logik oder im bereich der ontik analysiert werden, problematisch aber sind diese erörterungen, wenn das analytisch getrennte in der synthetisierenden reflexion miteinander verknüpft wird, linear oder über kreuz; denn streitig wird immer sein, was das bestimmte objekt als tatsache ist, die entweder ein fall sein kann oder auch nicht.
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(01)
Wittgenstein,Ludwig: Logisch-philosophische Abhandlung. Tractatus logico-philosophicus. Herausgegeben von Brian McGuinness und Joachim Schulte. Frankfurt am Main 1989. Suhrkamp (=stw 1359).      (b)<==//  
(c)     Wahrig, a.a.O. p.1184. stichwort: situation, "(augenblickliche) Lage, Zustand".   (c)<==//  
(d)
der moment der gelebten gegenwart ist in raum und zeit nicht wiederholbar(01) und das, was jenseits der grenze von raum und zeit, extramundum, sein soll, das ist im relationalen argument mit dem zeichen: NATUR, bezeichnet, das, intramundum, al gusto alles und nichts sein kann.
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(01)
zum problem der wiederholung im relationalen argument andernorts mehr(*1).
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(*1) //==> INDEX/register, stichwort: wiederholung.   (d)<==//  
(e)
jedes ding der welt ist in dieser relation als moment einsetzbar. Oft entstammen diese weltdinge dem kreis der ideologien.   (e)<==//  
(f)
der zeitpunkt der erinnerung eines factums der vergangenheit, also ein neuer, ein anderer moment der gelebten gegenwart, ist entscheidend, wie das erinnerte dokument der historia interpretiert wird. Die erfahrung der historiker ist geläufig, dass das bestimmte dokument der historia, pars pro toto, ein bestimmter friedensvertrag, im lauf der geschichte unterschiedlich interpretiert wird, gleichwohl das bestimmte dokument des friedensvertrags im lauf der zeit unverändert geblieben ist.   (f)<==//  
(g)
Die momente:
1.moment: das individumm als ich,
2.moment: objekt(=fall) oder: dokument der historia,
3.moment: differentia specifica oder jedes andere ding der welt.
Die relationen:
1.rel.: individuum_als_ich<==|==>objekt(=fall),
2.rel.: individuum_als_ich<==|==>differentia_specifica,
3.rel.: objekt(=fall)<==|==>differencia_specifica.
graphik: 018
 
                 .  (g)<==//  
(h)
davon abzugrenzen sind die strukturen des wahrnehmens der weltdinge in raum und zeit.   (h)<==//  
(i)
jedes individum als ich denkt den begriff: fall, für sich, insofern sind exakt soviele begriffe möglich, wie es individuen gibt, die sich als ich autonom selbst als das ich bestimmt haben.  (i)<==//    (text(20))<==//

2.21.009
in seiner existenz ist das individuum als ich auf seinen genossen verwiesen, nicht anders der genosse. In ihrer sozialen beziehung sind der genosse und das individuum als ich wechselseitig aufeinander bezogen. Ohne den je anderen kann weder der genosse als das ich(a) existieren, noch das individuum als ich. Ihre soziale beziehung ist wechselseitig, gefasst in der relation: A<==>B. Das bestimmende moment der relation: A<==>B, ist das prinzip: anerkennung des anderen als der_andere(b). Das individuum als ich muss, um das sein zu können, was das individuum als ich in seiner autonomen entscheidung sein will, nämlich das ich, den genossen als der_andere, das ich seiend, anerkennen(c), der in gleicher weise das ich ist, das der genosse in seiner autonomen entscheidung sein will, so, wie das individuum als ich sich selbst, das ich seiend, als das ich erkennt(d); nicht anders der genosse. Das wechselseitige anerkennen als das ich ist ein bewusster akt der selbstreflexion, der, in ihrem sich selbst erkennen als der_andere, vom individuum als ich und seinem genossen als akt ad personam geleistet wird, jeder für sich(e). Der akt des anerkennens des anderen als der_andere ist in raum und zeit die bedingung, dass in der relation: A<==>B, sowohl der genosse als auch das individuum als ich sich als gleiche(f) in der differenz begegnen. Das postulat der gleichheit ist mit der vorstellung eines möglichen vorrangs(g) des einen gegenüber dem je anderen nicht kompatibel, weil als bedingung die intendierte vorstellung eines vorrangs gegenüber dem je anderen, der der_andere ist, nicht mit der autonomie des ich(h) vereinbar ist, der autonomie nämlich, die die bedingung ist, dass das individuum als ich, sein genosse eingeschlossen, sich selbst als das ich erkennen können. Das individuum, das sich selbst als das ich, das es sein will, erkannt hat, bedarf in seiner welt keines gottes als prinzip der ordnung, weil jedes bildnis eines gottes die vorstellung ist(i), die das individuum als ich in seinem forum internum imaginiert und denkt und als gedanke auf dem forum publicum geltend macht, mit dem genossen oder gegen ihn.
 
    In seiner anerkennung des anderen als der_andere genügt das individuum als ich sich selbst.
-------
(a) //==> INDEX/register, stichworte: ich/das und das_ich.  (a)<==//
(b)
Richter,Ulrich: Der trialektische modus. 042:trial.modus. argument: 2.41.096. (glossar: prinzip:_adaad_a).
//==> INDEX/register, stichwort: prinzip:_adaad_a.   (b)<==//
(c)      a.a.O. //==>argument: 2.41.002 (glossar: anerkennen).    (c)<==//
(d)      a.a.O. //==>argument: 2.41.043 (glossar: erkenntnis).    (d)<==//
(e)
stellvertretung ist nicht_möglich. Dazu andernorts en detail(01).
------
(01)   a.a.O. //==>argument: 2.41.114. (glossar: stellvertretung).    (e)<==//
(f)
die idee: gleichheit, ist das prinzip der ordnung, in die jedes ding der welt eingebettet ist. Der kontext ist die tautologie: a ist a, nach der das ding der welt: a, nicht anders sein soll als das ding der welt: b, dinge der welt, die nicht identisch fallen können. Unmittelbar einsehbar ist die nummerische gleichheit(01). Die zahl: 2, die dem ding der welt: a, zugeordnet ist, ist gleich der zahl: 2, die dem ding der welt: b, zugeordnet wird. Numerisch ist die gleichheit dann der fall, wenn die abweichung: +2, und die abweichung: -2, gleich: 0, ist. Der nullpunkt: 0, steht für die absolute gleichheit der weltdinge. Das bild der waage ist das symbol. Der punkt: 0, auf einer skala mit den absoluten eckpunkten: -1 und +1, kann in raum und zeit nur transitorisch gequert werden, wenn die waagschalen nach der einen oder der anderen seite ausschlagen. In raum und zeit ist der punkt: 0, das signum des stillstands der bewegung, gleichgesetzt mit dem tod. Insofern ist absolute gleichheit des genossen und des individuums als ich nicht möglich.
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(01)
davon abzugrenzen ist die qualitative gleichheit, mit der das individuum als ich und sein genosse in der realität ihrer welten konfrontiert sind, pars pro toto, das spektrum des lichts zwischen weiss und schwarz mit der skala des regenbogens. Eine mitte in der farbskala ist denkbar, aber abschliessend kann diese mitte nicht realisiert werden. Das streitobjekt in der gesellschaft ist die qualitative gleichheit. Zwar zeigen die menschen ein wissen, das im gefühl gegründet ist, was gleich sein soll und was ungleich ist, aber die meinungen gehen auseinander, wenn im realen moment der gelebten gegenwart entschieden werden muss, was gleich ist und was ungleich sein soll. In einer fiktiven marge der abweichung vom idealen nullpunkt: 0, kann konsens hergestellt werden über das, was dem ideal der gleichheit angemessen ist, aber dieser konsens kann schon im folgenden moment der gelebten gegenwart wieder infrage gestellt sein.   (f)<==//
(g)
in der sozialen beziehung zwischen dem individuum als ich und seinem genossen ist logisch ein vorrang(01) ausgeschlossen, ein vorrang, der aber ontisch die realität ist. Das argument sollte strikt von den vorstellungen abgegrenzt werden, die mit den phänomenen der macht und der herrschaft verknüpft werden(02). Macht ist ohne die vorstellung eines vorrangs vor dem anderen nicht möglich. Der vorrang des mächtigen über den ohnmächtigen ist ein faktum, das different zu beurteilen ist, wenn die phänomene der herrschaft in den blick genommen werden. Herrschaft des einen über den anderen bedeutet immer einen vorrang des herrschenden vor dem beherrschten, aber mit einer differenz. Jede herrschaft setzt voraus, dass die herrschaft vom beherrschten frei akzeptiert ist. Insofern ist jede form von herrschaft eine auf raum und zeit begrenzte form des vorrangs des einen vor dem je anderen. Es sind die interessen des individuums als ich und seines genossen, mit den sie festlegen, wem in der sozialen beziehung ein vorrang zukommen soll, eine festlegung, die in jedem moment der gelebten gegenwart widerrufen werden kann(03).
-------
(01)
zum begriff: vorrang, im relationalen argument andernorts mehr(*1).
-------
(*1)
Richter,Ulrich: Der trialektische modus. 042:trial.modus. //==>argumente: 2.41.129 - 2.41.131. (glossar: vorrang(I - III). //==> INDEX/register, stichwort: vorrang.
(02)
dazu mehr in meinem text: Der begriff: das_politische, im trialektischen modus. 014:das_politische. Der abschnitt: 2.5.
(03)
d'accord, in der realität sind die gesellschaftlichen verhältnisse nahezu versteinert und ein wechsel in der herrschaft ohne gewalt ist die ausnahme.   (g)<==//
(h)
Richter,Ulrich: Der trialektische modus. 042:trial.modus. //==>argument: 2.41.007. (glossar: autonomie).   (h)<==//
(i)
Richter,Ulrich: Gott, der geglaubte, ist eine vorstellung des individuums als ich. In textsammlung: fragmente des monats, signatur:  (037)fdm/24.037.    (i)<==//      (text(28))<==//  

2.21.010

der terminus: weltformel, ist im relationalen argument gebräuchlich(a). Wenn das individuum als ich mit einer situation konfrontiert ist, in der das trialektische schema drei momente ausweist, die nicht das individuum als ich sind, dann kann das individuum als ich die perspektive eines der drei momente einnehmen, die beiden anderen momente in einer relation fassend. Es sind drei situationen möglich, die, als graphik übereinander gelegt, ein bild ergeben, in dem das individuum als ich das zentrum ist. Diese struktur bezeichne Ich als weltformel(b), weil das individuum als ich jede denkbare situation auf diese struktur des denkens reduzieren kann.

    Die struktur dieses gedanken ist graphisch so darstellbar(c):

    Der ausgangspunkt ist das grundschema des trialektischen modus mit den momenten: "a, b und c".
graphik: 019
 
              .

    In den momenten: "a, b und c", ist jedes ding der welt einsetzbar.
 
    Das individuum als ich kann jede der drei möglichen positionen als seine perspektive auf die welt wählen. Drei situationen sind möglich:
graphik: 19a (perspektive des moments: a,)

                         ,
graphik: 19b (perspektive des moments: b,)
 
           ,
graphik: 19c (perspektive des moments: c,)

                            .

Die graphiken: 19a-c, übereinandergelegt ergeben das
bild: 011
 
       

Das bild: 011, erweitert mit dem gerundeten rechteck in dickem strich, das symbol für die welt, und erweitert mit dem zeichen: welt||NATUR, das die absoluten grenze zwischen NATUR und welt markiert.
bild: 011a
 
  .

    Das, was prima vista als simpel erscheint, das kann secunda vista eine komplexe situation darstellen, die als bild in den vielfältig möglichen relationen graphisch nicht mehr darstellbar ist. Wie komplex eine situation auch ausgestaltet sein mag, der prozess der analyse in seiner grundstruktur ist davon nicht berührt.

    Die welt als das ganze kann mit der weltformel des relationalen arguments ohne metaphysischen rest nicht erklärt werden.
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(a)
aber, der begriff: weltformel, sollte nicht mit den theorien der physik verwechselt werden, theorien, mit denen versucht wird, in einer (mathematischen) formel die welt in ihrer essenz zu fassen. Eine solche formel wird es nicht geben, weil die grenze zwischen logik und ontik nicht aufhebbar ist. Das, was in der logik als formel stimmig ist, das ist in der ontik nicht verifizierbar, und das, was in der ontik plausibel ist, das kann nicht auf eine mathematische formel, die absolut wirksam ist, reduziert werden.   (a)<==//  
(b)
zum begriff: weltformel, siehe:
  1.  Richter,Ulrich: Der trialektische modus. Metaphysik und methode. 042:trial.modus. argument: 2.41.135 (glossar: weltformel).
  2.  a.a.O. argument: 2.31.050. (graphik: 050. Die weltformel(grundformel)
  3.  //==> INDEX/register, stichwort: weltformel.
  4.  beispiele im relationalen argument partes pro toto die bilder in den argumenten:
 //==>argument: 2.21.003 (bild: 007),
 //==>argument: 2.21.005 (bild: 008),
 //==>argument: 2.21.006 (bild: 009d)      (b)<==//  
(c)
a.a.O. Ich zitiere die graphiken und das bild aus argument: 2.31.050. (graphik: 050. Die weltformel(grundformel)). Hier in abweichender nummerierung.   (c)<==//     (text(24))<==//  

2.21.011
Ich verweise hier nur auf das problem der gewalt, das Ich immer wieder andernorts thematisiert habe(a). Jeder, der mit gewalt dem genossen sein ästhetisches urteil aufzwingen will und aufzwingt, entmächtigt sich selbst als das ich, das es als individuum sein will; denn das individuum ist nur noch das_andere, aber nicht mehr der_andere(b). Jede form von gewalt gegen den je anderen zerstört die wechselseitige relation: A<==>B, und transformiert die wechselseitige relation in eine abhängige relation: A<==|==>b.
graphik: 012

                    .
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(a)
der begriff: gewalt, ist der cantus firmus meiner kritischen sicht auf die welt, pars pro toto, mein argument des monats: Die gewalt und der begriff des politischen. Signatur: (01)07/01 - juli/2001.
//==> INDEX/register, stichwort: gewalt und die folgenden einträge.  
(b)
die differenz: das_andere/der_andere, ist strikt zu beachten(01).
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(01) //==> INDEX/register, stichwort: differenz:_das_andere/der_andere.  (text(29))<==//  

finis
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fortsetzung: INDEX/argumenttitel
<==// anfang

eingestellt: 26.06.01
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